Verschmutzung des Meerwassers: Grund für Orientierungslosigkeit von Grindwalen?

Könnte die weiter zunehmende Wassererschmutzung des Meerwassers der Grund für die Orientierungslosigkeit von Grindwalen sein?

Im November diesen Jahres strandeten in Neuseeland in der „Golden Bay“ über 60 Grindwale. Naturschützer versuchten mit allen Mitteln sie zu retten. Es bestanden jedoch wenig Chancen für die Meeressäuger, die zur Familie der Delphine gehören. Was könnte ein möglicher Auslöser für dieses immer wieder auftretende Fehlverhalten sein? Die Forscher  und Zoologen suchen verzweifelt nach einer Ursache. John Mason, im Umweltministerium von Neuseeland für die Golden Bay zuständig, sagte: „Am Montag hofften wir noch, dass sie Grindwale sich mit der Flut befreien könnten, stattdessen sind sie noch weiter den Strand hinaufgerobbt.“ Ist dies nicht eine interessante Aussage?  Warum  machen Grindwale dies? Spekulationen beginnen bei Anomalien des irdischen Magnetfeldes. Gehen über Lärmverschmutzung der Ozeane durch Schiffe und Ölplattformen. Ein Ausfall des natürlichen Echosystems könnte ebenfalls eine mögliche Ursache sein. Oder Flüchten die Tiere vor etwas? Ein Journalist der Welt schildert dieses Phänomen als „selbstmörderisch“. Ein weiterer Ansatz könnte die Zusammensetzung des Meerwassers sein. Durch die zunehmende Wasserverschmutzung kann das Echolotsystem durcheinandergebracht werden. Warum die Tiere bei der Strandung weiter aufs Land robben, kann kein Forscher erklären. Bei Beobachtungen erweckt es Tierschützern den Eindruck, die Wale würden vor etwas fliehen, als wäre die Gefahr im Meer größer als auf dem Land.

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