
SINFONIE
Wasser, das mit klassischer Musik beschallt wird, bildet schöne, fein verästelte Kristalle -behauptet der japanische Wissenschaftler Masaru Emoto (Bild oben: Wasser, dem eine Mozart-Sinfonie »vorgespielt« wurde; Bild unten: Wasser nach »Hören« der Goldberg-Variationen von Bach). Emoto hatte destilliertes Wasser in kleine Flaschen gefüllt, diese mit Musik beschallt, beklopft und das Wasser dann bei minus 20 Grad Celsius tröpfchenweise eingefroren. In einem Kühlraum wurden diese winzigen Eisklumpen unter dem Elektronenmikroskop fotografiert, kurz bevor sie wieder schmolzen. Als Emoto das Experiment mit Heavy-Metal-Musik wiederholen ließ, zeigte sich: Die Minikristalle waren zerbrochen!
WASSER LEBT
Seit mehr als zehn Jahren erforscht der japanische Sozialwissenschaftler und Alternativ-Mediziner Masaru Emoto die Struktur von gefrorenem Wasser Sein Fazit: Wasser lebt und hat eine Seele. Mehr noch: »Wasser kann Gefühle und Botschaften aufnehmen und speichern«, sagt Emoto, Präsident des »Allgemeinen Forschungsinstituts Japan« (IHM). Seine Ergebnisse gelten als unwissenschaftlich - doch sie haben der Diskussion über das Erinnerungsvermögen von Wasser neue Nahrung gegeben.
DÄMONISCHES WASSER
Versieht man eine kleine Flasche Wasser mit dem Etikett »Dämon«, produziert es beim Gefrieren auffallend unförmige Kristalle (Bild unten) - so jedenfalls will es Masaru Emoto bei einem seiner Experimente beobachtet haben. Er behauptet: Schöne Worte bringen schöne Kristalle hervor, hässliche verzerren die hexagonale Struktur des Eiskristalls. Für Japaner keine ungewöhnliche Vorstellung. Nach asiatischer Auffassung haben Worte eine »Wortseele«, deren Schwingungen sich auf alles übertragen können.
Wasser kann toben, schäumen, still vor sich hindümpeln oder träge durch die Landschaft mäandern. Sollte es sich wirklich an seine vielen »Erfahrungen« erinnern?
GUTES WASSER
Das Wasser am Fujiwara-Damm in Japan schimmert klar in der Abendsonne (oben). In einem Experiment von Emoto wurde hier eine Stunde lang gebetet. Vorher sieht der Kristall aus gefrorenem Seewasser relativ undifferenziert aus (oben rechts). Nach dem »Besprechen« zeigt er eine hochkomplexe, edle Struktur (unten rechts). Für Emoto der Beweis: Was wir dem Wasser »sagen«, beeinflusst seinen Kristallisationsvorgang, also sein »Wesen«. Der Mensch besteht zu mehr als 70 Prozent aus Wasser. Machen uns Gebete und gute Gedanken vielleicht »besser«?
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