Wasserfilter Test – Wie wichtig ist es einen Wasserfilter zu testen? Ist ein Wasserfilter sinnvoll oder überflüssig für das Trinkwasser?

Wie wichtig ist es, einen Wasserfilter zu testen?  Ist ein Wasserfilter sinnvoll oder überflüssig für das Trinkwasser?

Diese Fragen werden im Internet oft gestellt und es scheiden sich die Geister bzw. die Experten. Wasserfilterhersteller und Wasserfilterverkäufer beantworten diese Frage meist mit Ja. Wohingegen die örtlichen Wasserversorger mit ihren Verbänden und Öffentlichkeitsarbeits-Abteilungen die Frage nach der Notwendigkeit eines Wasserfilters meist verneinen. Informationsforen und Verbraucherforen und auch die Zeitschrift Stiftung Warentest sind – gesamt betrachtet – unschlüssig.



Warum bekommt man keine klare Aussage?

Im Internet stammen die Mehrzahl der Beiträge von Wasserfilterhersteller oder Wasserfilterverkäufer, zudem ist das Internet ein Marktplatz auf dem Waren angeboten werden. Somit ist die Interessenslage klar.

Was ist nun unsere Meinung zum Thema: Braucht man einen Wasserfilter?

Um es vorwegzunehmen: Nein und Ja. Nein, weil das Wasser ist gut in Deutschland und das Wasser aus dem Wasserhahn problemlos getrunken werden kann. Bei Zweifel könnte eine Wasseranalyse, bei der neben den Werten gemäß Trinkwasserverordnung auch noch weitere Werte z.B. Medikamentenrückstände und Hormone untersucht werden würden, hilfreich sein. Hier können Sie Wassertests online bestellen, der dann vom Fraunhofer-Institut getestet wird.

Allerdings hat zu Medikamentenrückständen ein Analyselabor ein – unsers Erachtens – zutreffenden Kommentar gemacht: Medikamentenspurenanalysen führen sie nicht durch, da die Konzentrationen im Wasser quasi nichtig sind. Eher sinnvoll wäre es – wenn überhaupt – diese in Fleisch, Fisch und Garnelen zu untersuchen, also Lebensmitteln von Tieren, welche mit Medikamenten behandelt werden, als im Wasser. Bei Hormonrückständen ist die Sachlage etwas verworren: Hersteller von Wasserfilter weisen auf Hormone im Trinkwasser hin. Beim Umweltbundesamt wird ebenfalls auf Hormonen im Trinkwasser hingewiesen, jedoch keine gesundheitliche Relevanz ausgemacht. Wie bei Medikamentenrückständen wir ebenfalls auf den Einsatz von Wachstumshormonen in der Viehzucht hingewiesen, welchen die EU bereits im Jahre 1988 untersagt hat, wobei diese Praxis jedoch immer noch in den USA, Kanada und Australien angewandt wird. Dieses Thema bleibt daher kontrovers, besonders in Hinblick auf den internationalen Handel mit hormonbehandeltem Rindfleisch.

Ja, ein Filter wäre von Vorteil, wenn es Anhaltspunkte für ein belastetes Trinkwasser aus der eigenen Leitung gibt. Anhaltspunkte wären: Geruch oder Geschmack ist nicht neutral oder es liegt eine Trübung oder Verfärbung des Wassers vor. Auf Basis der Werte einer Wasseranalyse, Analyse nach Empfehlung Umweltbundesamt Zweck C (Kontrolle der Wasserqualität bei Verwendung mit möglicher Beeinflussung durch die Entnahme-Armatur/=Wasserhahn), kann dann eine Entscheidung für eine Wasserfilter getroffen werden.

Ergebnis: Wasser filtern Ja oder Nein?

Letztendlich entscheidet auch im wahrsten Sinne des Wortes Ihr „Bauchgefühl“. Haben Sie bei Ihrem Wasser vom örtlichen Versorger aus dem Wasserhahn ein gutes Gefühl, dann bleiben Sie dabei. Eine physikalische Wasseraufbereitung, „Wasserbelebung“, „Wasserenegetisierung“ können Sie unabhängig von einem Filter einsetzen, da es hier um die allgemeine Vitalität, also Lebendigkeit des Wassers geht.

Wäre es dann nicht ratsamer und unkomplizierter doch Mineralwasser aus der Flasche zu trinken?

Und auch hier ist die Antwort nicht eindeutig. Sehr gutes Mineralwasser, beispielsweise von St. Leonhard Quelle, hat viele gute Eigenschaften, insbesondere wenn es direkt aus der Quelle getrunken wird. Durch Transport, Lagerung, und Wasseraufbereitung bekommt auch Mineralwasser negative Eigenschaften. Zudem schont Leitungswasser trinken die Umwelt und ist um ein Vielfaches ökologischer als abgefülltes Mineralwasser. Von Mineralwasser, welches nicht in Glas sondern in Plastik / PET- Flaschen abgefüllt ist, raten wir sehr ab.

Fazit:

Trinken Sie Ihr Leitungswasser. Eine Filtrierung macht – und das ist selbstredend – Sinn, wenn Schadstoffe im Wasser sind, die Sie stören. Manche Schadstoffe bzw. deren Information – lassen sich über eine Wasserbelebung abschwächen oder ganz entfernen. Zudem wirkt eine Wasserenergetisierung positiv auf das Trinkwasser aus der Leitung und macht es frisch und lebendig.

Jetzt bleiben Sie weiterhin mit der Frage zurück, ob Sie Ihr Wasser filtern sollen.

Sie können einen Wasserfilter für die Küche zur Probe hier bestellen. Ein kleiner Wasserfilter direkt an den Wasserhahn mit vitalisiertem Wasser ist ebenfalls eine interessante Alternative.

oder Sie fragen uns per Email: michael.spitzenberger@urquellwasser.eu bzw. direkt über Telefon 089/538865991 und schildern Sie Ihre persönliche Situation und Ansicht zu diesem Thema.

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