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Reines lebendiges Wasser – gutes Trinkwasser das Lebenselixier

Lebendiges Wasser, Freude am Wasser

Von Marion Selzer | 29.August 2010

Wer sich tiefer mit dem Thema Trinkwasser beschäftigt, für den stellt sich die Frage, woher er reines, gesundheitsspendendes Wasser beziehen kann. Ob Leitungs-, Quell- oder gekauftes Flaschenwasser – welches Wasser genügt den Ansprüchen an ein reines und vitalisierendes Wasser?
Was viele nicht wissen, neben der Trinkmenge, kommt es entscheidend auf die Qualität unseres Trinkwassers an. Denn nur reines Wasser ist in der Lage die Nährstoffe aus der Nahrung zu lösen, sie an die richtigen Stellen im Körper zu befördern und uns von Gift- und Abfallprodukten zu befreien.
Das heißt im Klartext: Nur reines, sauberes und lebendiges Trinkwasser, das außer Wassermolekülen fast frei von anderen Stoffen ist, kann seine verjüngende und reinigende Wirkkraft auf unseren Organismus voll entfalten.
Der Qualität des Wassers kommt eine entscheidende Bedeutung zu.
Schauen wir uns daher einmal an, welches Wasser den Ansprüchen an ein reines und gesundheitsspendendes Wasser genügt.

1. Leitungswasser

Obwohl uns suggeriert wird, dass das deutsche Leitungswasser besonders sauber sei und die Wasserwerke tun, was sie können, um die Qualität des Wassers zu garantieren, werden immer öfter Studien über bedenkliche Stoffe in unserem Leitungswasser veröffentlicht.
Spätestens seit dem großtechnischem Einsatz von Schädlings- und Unkrautvernichtungsmitteln in der Landwirtschaft leidet unser Trinkwasser.
Aber auch ins Grundwasser geleitete Hormon- und sonstige Medikamentenrückstände finden sich im Leitungswasser wieder. Und auch über die Wasserrohre lösen sich bedenkliche Stoffe wie Blei, Teer, Aluminium und andere Schwermetalle.
Die Umwelteinflüsse auf unser Grundwasser sind dramatisch gestiegen.
Industrieabwasser, Weichmacher, Nitrat, Pestizide, Viren und Bakterien können durch die Klärwasserwerke nicht rückstandslos entfernt werden.
Trotz verhältnismäßig hoher Anforderungen durch unsere Trinkwasserverordnung werden in Analysen immer wieder Stoffe gefunden, die nicht ins Trinkwasser gehören.
Wasserwerke sind nicht in der Lage mit Filtersystemen zu arbeiten, die in Menge und Qualität das bieten, was der Verbraucher benötigt. Der technische Aufwand und die Kosten für eine Instandhaltung wären zu immens.  So gelangen diese wasserlöslichen Substanzen zurück in den Kreislauf von Flüssen und Seen und landen dadurch natürlich auch wieder, als ein bunt gemixter Wirkstoffcocktail, in unserem Leitungswasser. Die Auswirkungen auf das Grundwasser und unsere Gesundheit sind gravierend und in der Langzeitfolge noch nicht absehbar.
Es sollte uns also zu denken geben, ob Leitungswasser, das den Kriterien dieser Verordnung entspricht auch unseren Ansprüchen an gesundheits- und vitalitätsspendendes Wasser genügt.

2. Quellwasser

Wasser direkt von der Quelle wäre der natürlichste Weg uns mit Trinkwasser zu versorgen. Doch auch vor Quellwasser machen die Umweltverschmutzungen nicht halt. Heute finden sich leider nur noch vereinzelt Quellen, deren Wasser man bedenkenlos trinken kann. Empfehlenswert sind insbesondere Arteserquellen, bei denen sich das Wasser aus eigener Kraft an die Erdoberfläche drückt. Ob sich solche Quellen in Ihrer Nähe befinden, können Sie über die Gemeinde erfragen oder durch eine Recherche im Internet in Erfahrung bringen. Auf eine chemische Reinheitsanalyse sollten Sie hier nicht verzichten.

3. Gekauftes Wasser

Im Handel finden wir Quell-, Tafel- und Mineralwasser.
Diese Wasser sind weder reiner noch besser als Leitungswasser. Die Anforderungen sind zum Teil sogar geringer. Plastikflaschen und Probleme bei der Reinigung von Pfandflaschen tun ihr Übriges.
Vor allem bei Mineralwasser gilt zu bedenken:
Viele Menschen kaufen Mineralwasser, weil Ihnen durch die Werbung suggeriert wird, ihr Körper brauche diese lebenswichtigen Mineralien.
Das ist absolut richtig, nur ist es völlig falsch, dass es in anorganischer Form vorhanden sein sollte. Es ist nämlich zu beachten, dass unser Körper nur Mineralien verwerten kann, die organisch gebunden und daher bioverfügbar sind.  Mineralwasser sind meist sehr reich an anorganischen, nicht gebundenen Mineralien. Diese können aber im Gegensatz zu organischen gebundenen Mineralien von den menschlichen Zellen nicht verwertet werden. Genauso wenig wie das Lutschen eines Eisennagels den Eisenbedarf aufstocken könnte. Solche Stoffe stellen für unseren Organismus sogar eine gesundheitliche Belastung dar.
Die Zufuhr von anorganischen Mineralien ist einer der Hauptgründe
•    für die Verschlackung unseres Körpers mit all seinen negativen Auswirkungen
•    für das Absterben von Zellen
•    und dem damit beschleunigten Alterungsprozess
Abgesehen davon wäre die Deckung des Tagesbedarfs an Mineralien über die Trinkzufuhr kaum möglich. Teilweise müssten zwischen 10-80 l getrunken werden. Kaum machbar.
Wer sich sorgen um seinen Mineralhaushalt macht, der kann beruhigt sein: Unseren Mineralhaushalt können wir nämlich leicht und ausreichend über frisches Obst und Gemüse decken. Denn die darin befindlichen Mineralien sind organisch gebunden, also für uns verwertbar.
100 g frisches Obst oder Gemüse sind in dieser Sicht viel ergiebiger als 2 l Wasser.
Wasser hat eine Nimm- und keine Bringfunktion.
Wasser ist als Transport- und Lösungsmittel gedacht und nicht um uns mit Mineralien zu versorgen.
Seine entschlackende und reinigende Wirkung kann es aber nur dann voll entfalten, umso weniger Stoffe bereits in ihm gelöst sind.
Fazit:
Da gesundes, reines Wasser weder in der Natur noch im Handel zu finden ist, bleibt uns nur eine Möglichkeit: Die Verantwortung in die eigenen Hände zu nehmen und unser Trinkwasser selbst zu reinigen.

4. Die Alternative: Wasserreinigung

Zur selbstständigen Wasserreinigung stehen uns unterschiedliche Methoden zur Verfügung.
Die gängisten Methoden sind Aktivkohlefilter, Ionenaustauscher, Destillationsgeräte und Umkehr-Osmose-Anlangen.
Jedes Verfahren bringt gewisse Vor- und Nachteile mit sich. Aufgrund ihres hohen Stromverbrauches sind Destilliergeräte weniger zu empfehlen. Für Ionenaustauscher gilt: Sie wandeln Stoffe um, filtern jedoch keine heraus. Nur Aktivkohlefilter und Osmoseanlagen sorgen daher für reines und gesundes Wasser. Doch auch hier sollten Sie auf Qualität achten. Nur durch eine ausführliche Beratung lässt sich das passende Produkt finden.

Noch eins vorweg: Die chemische Reinheit ist nur ein Aspekt für gesundes Wasser. Denn auch die Lebendigkeit von Wasser spielt eine entscheidende Rolle dabei, ob unser Trinkwasser seine reinigende und verjüngende Wirkung voll entfalten kann.

Sollten Sie Fragen haben, welches Reinigungsverfahren für Ihre individuellen Bedürfnisse das geeignete ist und wie Sie Ihr Wasser vitalisieren können, beraten wir Sie gerne.
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Bildrechte:
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Text: Marion Selzer

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