Archiv für die Kategorie „Wassermangel“

Menschenrecht auf Wasser seit 2 Jahren in Kraft, Umsetzung unbefriedigend

Die AÖW (Allianz der öffentlichen Wasserwirtschft e.V.) kritisiert die Politik für die Umsetzung des Menschenrechts auf ausreichend sauberes Trinkwasser.

 

Pressemitteilung des AÖW vom 27.07.2012:

Zwei Jahre Menschenrecht auf sauberes Wasser und Sanitärversorgung

Menschenrecht auf Wasser wird nur unzureichend umgesetzt und der hohe Standard in Deutschland ist gefährdet. Trotz Menschenrecht ist Privatisierung im Wasserbereich nicht beendet.

Berlin. Am 28. Juli 2010 hat die Vollversammlung der Vereinten Nationen (Resolution 64/292) ein Recht auf sauberes Wasser und hygienische Sanitärversorgung als Menschenrecht anerkannt. Skeptiker bewerteten dies vor zwei Jahren als Farce und die Situation hat sich tatsächlich nur geringfügig verbessert. Zwar wurden weltweit mehr Menschen an Trinkwasserversorgungssysteme angeschlossen, aber bei den Sanitärsystemen bestehen weiterhin erhebliche Defizite.

„Die Erklärung des Menschenrechts auf sauberes Wasser und Sanitärversorgung war ein wichtiges politisches Signal, nun müssen dem aber endlich Taten folgen“, erklärte Christa Hecht, die Geschäftsführerin der Allianz der öffentlichen Wasserwirtschaft (AöW) e.V. heute in Berlin.

Die AöW wertet die Anerkennung dieses Rechts auch als ein Zeichen gegen Privatisierung und Liberalisierung in der Wasserwirtschaft.

In Deutschland scheint sich ein Trend gegen Privatisierung abzuzeichnen, in der Politik der EU-Kommission leider noch nicht. Obwohl es negative Erfahrungen mit Privatisierung gibt, wird in der europäischen Finanzkrise von der Troika der Verkauf von öffentlichen Einrichtungen der Wasserversorgung wie z.B. in Athen und Thessaloniki gefordert. Außerdem werden in den von der EU-Kommission vorgeschlagenen Richtlinien zu Vergaberecht und Dienstleistungskonzessionen auch weiterhin für die Wasserwirtschaft Liberalisierungskonzepte verfolgt. Dies geschieht unter dem Vorwand der Förderung des Wettbewerbs im Binnenmarkt, obwohl große Teile der europäischen Bevölkerung zum Beispiel in Italien, in deutschen Großstädten, in Frankreich oder Spanien sich dagegen wenden, weil sie Wasser als ein Gemeingut, das allen gehört, erhalten wollen. Volksbegehren und Bürgerentscheide oder das alternative Weltwasserforum im März 2012 in Marseille haben das eindrucksvoll bestätigt. Deshalb ist es auch ein wichtiges politisches Signal, dass sich das derzeit bis Frühjahr 2013 laufende europäische Bürgerbegehren (ECI(2012)000003) gegen die Liberalisierungspolitik der EU-Kommission im Wasserbereich wendet.

Die AöW-Geschäftsführerin betonte ebenso: „Trotz aller Erfolge in Deutschland und den erreichten hohen Standards in der Qualität der Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung sowie von Gewässerrenaturierungen ist der Gewässerschutz auch bei uns zukünftig eine herausfordernde Aufgabe.“

Weiter erklärte Frau Hecht, dass die bisherigen Erfolge sogar durch verstärkte industriemäßig betriebene Landwirtschaft, die verstärkte Produktion von Energiepflanzen mit dem Einsatz von immensen Mengen von Dünge- und Pflanzenschutzmitteln und durch Anlagen, in denen wassergefährdende Stoffe verwendet, gelagert oder transportiert werden, zunichte gemacht zu werden drohen. Kohlendioxidspeicherung im Untergrund (CCS-Technologie), Förderung von unkonventionellem Erdgas (Fracking) und Geothermie stellen weitere Risiken, insbesondere für das Grundwasser dar.

Die öffentliche Wasserwirtschaft fordert daher, dass der Schutz der Gewässer (Grundwasser und Oberflächengewässer) Vorrang vor rein wirtschaftlichen Interessen hat. Aktuell fordert die AöW daher bei der Diskussion über die Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen (AwSV) den expliziten Vorrang für den Gewässerschutz. Den Forderungen der Industrie und einiger Wirtschaftsverbände nach Aufweichung der vorgesehenen Schutzregeln für das Grundwasser darf nicht nachgegeben werden. Das würde eine Verlagerung der Kosten für den erforderlichen Gewässerschutz von der Industrie und Landwirtschaft auf die Wasserwirtschaft nach sich ziehen.

Sauberes Wasser ist lebensnotwendig, deshalb ist es ein Menschenrecht. Die Verwirklichung dieses Rechts gehört in öffentliche Hände.

Ende der Pressemitteilung

Informationen zum Thema erhalten Sie vom UN Weltwassertag 2012. Einen effektiven Wasserfilter für den Wasserhahn können Sie bei www.trinkwasseraufbereitung.com bestellen.

Wasser: Bericht über den Zustand von Wasser, Luft, Boden am Tag der Erde

Wasser Erde urquellwasserWasser, Luft und Boden werden für Menschen, Tiere und Pflanzen immer weniger nutzbar auf Grund des Verbrauch oder der Verschmutzung dieser Lebensgrundlagen. Am internationalen Tag der Erde weist die Deutsche Gesellschaft für Geographie (DGfG) auf die Verschlimmerung der Lebensbedingungen hin. In vielen Regionen ist sauberes Wasser für die Menschen kaum noch bezahlbar. Wie kam es dazu? Damit beschäftigen sich die Geographen in unterschiedlichen Forschungsgruppen.

Die Pressemitteilung der Deutsche Gesellschaft für Geographie (DGfG) vom 19.4.12:

Zum „Tag der Erde“ am 22. April: Geographische Zusammenhänge besser erkennen

Am 22. April eines jeden Jahres ist der internationale „Tag der Erde“, an dem auf den aktuellen Zustand der natürlichen Grundlagen der Erde hingewiesen werden soll. Luft, Wasser, Boden und Raum werden durch Verschmutzung, Veränderung, Verbrauch oder Belastung zu immer knapperen Gütern. Lebensnotwendige Ressourcen werden zunehmend ökonomisiert, ohne die natürlichen und sozialen Folgen zu beachten.
In Teilen der Welt können die Menschen den Preis für sauberes Wasser, anbaufähigen Boden und bewohnbaren Raum kaum noch bezahlen. Sie müssen sich gewaltsam nehmen, was sie dringend benötigen, und provozieren damit soziale und politische Unruhen, was ihre Lebensbedingungen weiter verschlimmert. An manchen Orten ist heute selbst die Luft zum Atmen durch die Emissionen von Industrie und Verkehr eher die Gesundheit schädigend denn Leben erhaltend. Um die Ressourcen entwickelt sich ein globaler Verteilungswettkampf, bei dem derjenige zu gewinnen scheint, der wirtschaftlich am stärksten ist. Das Gesetz der Wirtschaft und das Diktat der Besitzenden benachteiligt die, die Grundstoffe produzieren oder bereitstellen, und schafft Vorteile für die, die handeln, fertige Produkte verkaufen und Dienste leisten.

Die wachsende globale Ungleichheit der Lebensbedingungen für die Menschen auf dieser doch „Einen Erde“ ist das Ergebnis. Das durchschnittliche Bruttonationaleinkommen je Einwohner in den zehn reichsten Staaten der Erde ist etwa 200 Mal höher als das in den zehn ärmsten. Von den ca. 7 Mrd. Menschen auf der Welt leben 1,2 Mrd. unterhalb der Armutsgrenze, d.h. ihnen stehen täglich weniger als 1,25 US-$ pro Tag zur Verfügung, noch nicht einmal ein Euro. Die alle Ersparnisse verschlingende, immer waghalsige und oft mit dem Tode zur See oder in der Trockenheit der Wüsten endende Flucht aus dem unverschuldeten Elend in die reichere, vermeintlich bessere Welt führt zu Heimatlosigkeit und Ausnutzung, das Ausharren am Ort in letztem Selbstbehauptungswillen letztlich doch zu Apathie, Verzweiflung oder Kriminalität. Die Besitzenden der Welt umgeben derweil ihre Villen mit realen oder mentalen, immer aber hohen Zäunen und wenden sich von der Armut bedauernd ab, die ihnen im Fernsehen gezeigt wird.

Das Bewusstsein der indianischen Ureinwohner der Anden, dass die Erde als „Pachamama“ Grundlage für jegliches Leben ist, ist den Menschen in den industrialisierten und reichen Staaten der Welt weitgehend unbekannt. Im Jahr 2009 wurde auf Vorschlag der bolivianischen Regierung der seit 1970 zunächst in den USA, dann weltweit am 22. April begangene „Tag der Erde“ von der Generalversammlung der Vereinten Nationen zum jährlichen „Internationalen Tag der Mutter Erde“ umbenannt.

Nach Erhebungen der Vereinten Nationen gehören Klimaveränderung, Raubbau an natürlichen Ressourcen, die zunehmende Verstädterung sowie Bevölkerungszunahme und -wanderung zu den wichtigen Zukunftsproblemen der Menschheit – und sie sind vorrangige Themen interdisziplinärer Forschungsgruppen mit maßgeblicher Beteiligung von Geographen. „Ihre Ergebnisse müssen schon im Geographieunterricht der Schulen kontinuierlich vermittelt werden, um den Schülern das komplexe Zusammenspiel von natürlichen und humanwissenschaftlichen Faktoren und Kräften bewusst zu machen“, fordert der Kieler Geograph Professor Dr. Hans-Rudolf Bork, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Geographie erneut anlässlich des „Tages der Erde“. Es sei im „Zeitalter der Globalisierung“ für die zukünftigen Bürger unumgänglich, um die Zusammenhänge zwischen den natürlichen, sozialen und wirtschaftlichen Gegebenheiten der Erde zu wissen.

Wer beispielsweise die natürlichen, sozialen und ökonomischen Gründe für die internationalen Migrationen nicht kenne, werde den Zuwanderern hier wenig Verständnis entgegen bringen und nicht selten radikalen Parolen ausgeliefert sein, befürchtet Bork. Unsere Nahrungsmittelversorgung werde auch durch häufig nicht angepasste landwirtschaftliche Produktion außerhalb Europas gewährleistet. Doch dramatische Umweltprobleme wie die Zerstörung der Böden durch Erosion und Versalzung sind die Folgen. Viele Menschen nicht nur in Afrika sind dankbar, wenn sie aus Europa importierte, von der EU subventionierte und deswegen billige Lebensmittel kaufen können, die ihrerseits jedoch die Existenz der einheimischen Subsistenzbauern massiv bedrohen.

Dieser fatale Kreislauf müsse von jedem erkannt werden und könne dann nach Ansicht Borks durch eine grundlegende Veränderung unseres ökonomischen und politischen Verhaltens beeinflusst werden. Voraussetzung dafür sind ein kontinuierlicher Geographieunterricht an den Schulen und umfassende, interdisziplinäre geographische Forschungen an den Hochschulen sowie im Ergebnis ein weitaus besseres Verständnis in der Bevölkerung für raumbedingte natürliche, ökonomische und soziale, also geographische Zusammenhänge.

Die Deutsche Gesellschaft für Geographie ist der Dachverband der geographischen Verbände in Deutschland. In ihr sind Geographinnen und Geographen aus Schule und Hochschule vereint sowie diejenigen, die als Geographen in den verschiedensten Berufen tätig sind.

Ende der Pressemitteilung von Dr. Eberhard Schallhorn Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Deutsche Gesellschaft für Geographie (DGfG)
19.04.2012 18:13

 

Ein kleiner Beitrag zum Umweltschutz: Trinken Sie Ihr Leitungswasser, das rät auch das Umweltbundesamt (hier klicken)

Wasser trinken: Wie viel Wasser benötigt der Mensch?

Wie viel Wasser soll der Mensch trinken?

Ein interessanter Beitrag zum Thema Wasser lief auf der ARD in der Sendung Wissen. Der Mensch verbraucht Wasser durch den Atem, die Haut, das Schwitzen, wenn die Nase läuft  oder Tränen kullern.

Warum das Wasser für den Menschen so wichtig ist und wie viel er benötigt, ist anschaulich der Sendung Wissen von der ARD dargestellt. Den Filmbeitrag „Wie viel Wasser braucht der Mensch?“ können Sie hier anschauen.

Warum Sie Ihr Leitungswasser zuhause trinken können und sollen können Sie im Beitrag „Jetzt Leitungswasser trinken! – Mineralwasser ist ökologisch und ökonomisch nicht zu empfehlen“ nachlesen.

Wenn Sie zunächst Ihr Leitungswasser analysieren wollen finden Sie qualitätsgesicherte Wassertests auf www.wasser-test.net.

Weltwassertag 2012 – Wasser und Nahrung

Der Weltwassertag 2012 steht unter dem Motto „Wasser und Nahrungssicherheit“. In Deutschland gibt es meist noch genug Wasser zur Nahrungsmittelproduktion. Das Jahr 2003 mit seiner langen niederschlagsarmen Zeit ist eher eine Ausnahme. Können wir in Deutschland was dafür, dass in anderen Regionen der Erde das Wasser immer knapper wird?

Ja, das sagen die Experten vom BUND. Würden wir beispielsweise weniger Kaffee konsumieren, würde in den Kaffeeanbauregionen der Erde, z.B. Vietnam mehr Wasser und Land für  landwirtschaftliche Produkte für den Heimatmarkt zur Verfügung stehen.

Pressemitteilung des BUND vom 21.03.2012:

Weltwassertag 2012: Wasser und Nahrungssicherheit gehören zusammen

Berlin: „Wasser ist das Lebensmittel Nummer Eins. Deshalb kann es Nahrungssicherheit nur mit einem gesicherten Zugang zu sauberem Wasser geben“, sagte der BUND-Wasserexperte Winfried Lücking zum Motto des diesjährigen UN-Weltwassertages „Wasser und Nahrungssicherheit“ am 22. März. Vor allem in den Ballungszentren steige der Bedarf an Nahrungsmitteln, Wasser und Energie weiter stark an. Neben einer wachsenden Weltbevölkerung und der zunehmenden Industrialisierung gehöre die sich ausdehnende agrarindustrielle Landwirtschaft zu den Hauptursachen der gegenwärtigen Wasserkrise. Der Aufkauf von Ländereien und die damit einher gehende Vertreibung von Kleinbauern aus ihren angestammten Gebieten, die Privatisierung von Wasserressourcen durch internationale Kapitalgesellschaften und eine weiträumige künstliche Beregnung großer Felder in wasserarmen Regionen verschärften die Wasserprobleme zusätzlich.

Auch durch Übernutzung und Verschmutzung wachse der Druck auf die Wasserressourcen. Der Klimawandel werde ebenfalls dazu beitragen, dass künftig besonders in den wasserärmeren Regionen mit Versorgungslücken und Engpässen zu rechnen sei, so der BUND-Experte Lücking. Nach Schätzungen der Vereinten Nationen würden im Jahr 2025 zwei Drittel der Weltbevölkerung von Wasserknappheit betroffen sein. Verursacht werde dies vor allem von großen Industrie- und Agrarbetrieben, die für rund 70 Prozent des weltweiten Wasserverbrauchs verantwortlich seien. Fast eine Milliarde Menschen hätten bereits jetzt keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser und über 2,6 Milliarden keinen Zugang zu akzeptablen sanitären Einrichtungen. Eine Privatisierung der Wasserversorgung lehnte der BUND-Wasserexperte ab.

„Die Wasserversorgung gehört in die öffentliche Hand. Eine Privatisierung der Wasserversorgung führt in die ökologische und versorgungspolitische Sackgasse. Am Ende steigt der Preis für das lebensnotwendige Wasser und schließlich können es sich nur noch die Bessergestellten leisten“, sagte Lücking. Auch hierzulande seien die Wasserressourcen gefährdet, so der BUND-Experte. Zu den Hauptverschmutzern in Deutschland gehöre die industrielle Landwirtschaft mit ihren steigenden Pestizid- und Nitrateinträgen.

„Zu den Kollateralschäden der Massentierhaltung gehören auch die Überdüngung der Felder und die damit verbundene Verschmutzung des Grundwassers. Allein die Geflügel- und Schweinehaltung wird mit über einer Milliarde Euro jährlich subventioniert. Das scheinbar billige Fleisch in den Supermärkten ist in Wirklichkeit teuer erkauft, unter anderem mit der Verschmutzung unseres Wassers“, sagte Lücking. Dagegen helfe nur eine Ausweitung der ökologischen Landwirtschaft.

Sorge bereitet dem BUND-Experten auch der Eintrag von problematischen langlebigen Chemikalien in die Gewässer. Trotz fortgeschrittener Klärtechnik seien Flammschutzmittel, Arzneimittelrückstände und regelmäßig auftauchende Industriechemikalien, die bei Betriebsstörungen freigesetzt würden, in den Flüssen zu finden. Um die Trinkwasserressourcen zu schützen bestehe aus Vorsorgegründen hier dringender Handlungsbedarf. Ziel müsse es sein, langlebige und giftige Chemikalien durch andere, umweltverträglichere Stoffe zu ersetzen.

Pressekontakt: Winfried Lücking, BUND-Wasserexperte, Tel. 030-27586-465 oder Mobil: 0160-8293414 bzw. Sebastian Schönauer, BUND-Wasserexperte, Tel. 0174-8882880 bzw. Rüdiger Rosenthal, BUND-Pressesprecher, Tel. 030-27586-425/-489, presse@bund.net

Ende der Pressemitteilung

Viel Wasser trinken – besonders an heißen Sommertagen auch am Arbeitsplatz

Männerfaust im Wasser

© Martin Müller / pixelio.de

Sommerhitze am Arbeitsplatz: Viel Wasser trinken und leichte Kost essen

Hitzefrei. Das wünschen sich nicht nur viele Kinder im Hochsommer, sondern auch viele Arbeitnehmer. Oft leider nur ein Wunschtraum. Trotzdem sollte jeder im Hochsommer regelmäßig einen Blick auf die Wettervorhersage und das Thermometer werfen. „Jeder weiß: Große Hitze belastet den Kreislauf. Leistungsfähigkeit und Konzentration sinken“, Diesen Beitrag weiterlesen »

Trinkwasser im Versorgungsnetz für Spandau wieder keimfrei

Pressemitteilung vom 30.07.2011 der Berliner Wasserbetriebe

Ursachensuche für die Verunreinigung konzentriert sich auf Brunnengalerien
Die Berliner Wasserbetriebe haben das Trinkwasser-Versorgungsnetz im Bezirk Spandau umfänglich beprobt. Die vorliegenden Analysewerte aus dem Leitungsnetz nördlich der Heerstraße bis zum Spandauer Forst und westlich der Havel bis zur Stadtgrenze von Berlin weisen keine coliformen Keime oder andere Qualitätseinschränkungen auf. Das Berliner Trinkwasser kann auch in Spandau wieder unbedenklich genossen werden.

© Paul-Georg Meister /pixelio.de

Diesen Beitrag weiterlesen »

New Solar Pump ist eine Solarbrunnen-Pumpstation, die wartungsfrei und unabhängig von jeglicher Stromversorgung funktioniert.

Dietmar Stuck von NSP

Dietmar Stuck von NSP

St. Veit an der Glan (Austria), 02. Mai 2011. Wasser ist lebensnotwendig. Damit alle Menschen die Möglichkeit haben, auch unter den widrigsten Umständen zu dieser „Quelle des Lebens“ Zugang zu haben, hat Dietmar Stuck Jun. die New Solar Pump – Solarbrunnen Pumpstation erfunden und entwickelt. Diesen Beitrag weiterlesen »

Trinken Sie Thunerwasser! Leitungswasser auf besondere Art

Trinkwasser ist das unersetzliche Lebensmittel, welches wir täglich in genügender Menge und guter Qualität brauchen. Der wichtigste Stoff unserer Ernährung ist Wasser, bzw. Trinkwasser.

Immerhin besteht der menschliche Körper zu 60% aus Wasser. Vorräte kann der Mensch davon keine anzapfen. Täglich verliert der Körper zu zirka zweieinhalb Liter Flüssigkeit. Zur Not kann der Mensch einige Wochen ohne Nahrung auskommen, ohne Wasser übersteht er kaum 3 Tage. Ein ausreichender Wasserkonsum ist gesund und hält vital. Diesen Beitrag weiterlesen »

Wasserqualität weltweit bedroht. WWF warnt zur Weltwasserwoche 2010

© Edward Parker / WWF-Canon

Frankfurt am Main – Zum Start der Weltwasserwoche 2010 warnt der WWF vor einer dramatischen Verschlechterung der Wasserqualität weltweit. Durch den zunehmenden Nutzungsdruck durch Bevölkerungswachstum, Verstädterung, Landwirtschaft und Industrie werden Gewässer weltweit immer mehr verunreinigt. Diesen Beitrag weiterlesen »

Trinkwasser im bayerischen Apfeldorf muß gechlort werden. Natürliche Trinkwasseraufbereitung?

Apfeldorf(Bayern) – Im Apfeldorfer Trinkwasser wurden in den vergangenen Tagen koliforme Keime festgestellt. Das Trinkwasser wird momentan durch den Zusatz von Chlor entkeimt.

Die Maßnahme dauert noch an. Solange dies geschieht, sollte das Leitungswasser nicht als Trinkwasser benutzt werden.

Was ist mit unserem Leitungswasser los? Woher kommen die pathogenen Keime? Apfeldorf hatte vor einigen Jahren schon einmal das Problem der Verkeimung. Damals war der Hochbehälter verunreinigt. Diesen Beitrag weiterlesen »