Archiv für die Kategorie „Trinkwasser“

Wasser darf keine Handelsware werden – keine Privatisierung der öffentlichen Wasserversorgung

Die EU-Kommission will den Markt für die Privatisierung der Wasserrechte freigeben.
Monitor hat darüber am 13.12.2012 eine Sendung ausgestrahlt (Link unten):

Geheimoperation Wasser: Wie die EU-Kommission Wasser zur Handelsware machen will.
Damit würde ein Grundrecht entzogen werden. Wer gegen diese Privatisierung an Großkonzerne ist, kann auf dem u.a. Link unterschreiben.

Bis Mitte Januar 2013 müssen 1 Mio. Unterschriften eingesammelt sein, um das Vorhaben zu stoppen.

Portugal wurde bereits dazu gezwungen und muss jetzt den 4-fachen Wasserpreis bezahlen. Griechenland wird es wahrscheinlich nicht anders gehen.

Privatisierung bedeutet, der Wasserpreis kann zukünftig vom Börsenkurs abhängen, Wasser könnte ein Exportschlager werden, die Qualität wird nicht mehr nach gängigen Richtlinien bestimmt, Großkonzerne
kontrollieren, wenn’s drauf ankommt. Bis Mitte Januar 2013 werden 1.000.000 Stimmen benötigt, damit die EU sich hierzu erklären muss.

Link zum Artikel:
www.wdr.de/tv/monitor/sendungen/2012/1213/wasser.php5

Link zur Unterschriftenaktion:
www.right2water.eu/de

Urquellwasser.eu gibt hier das Pamphlet und die Hintergrundinformationen der EU Bürgerinitiative „Wasser ist Menschenrecht“ wieder:

WASSER und SANITÄRE GRUNDVERSORGUNG sind ein MENSCHENRECHT

Alle Menschen brauchen sauberes Trinkwasser und eine qualitativ hochwertige sanitäre Grundversorgung. Wir fordern die Europäische Union auf, diese Menschenrechte durch die Förderung einer Wasser- und Abwasserwirtschaft als existenzsichernde öffentliche Dienstleistung für alle sicherzustellen und in die Tat umzusetzen.

Die Europäische Union sollte allen Mitgliedstaaten verbindliche Ziele setzen, diese Forderung in Europa zu 100% zu erfüllen. Wir sind der Überzeugung, dass sich die Europäische Union stärker für einen universellen Zugang zu Wasser und sanitärer Grundversorgung auch in Ländern außerhalb der EU einsetzen sollte. Millionen von Menschen werden diese Dienstleistungen immer noch vorenthalten.

Unsere Ziele:

Wasser und sanitäre Grundversorgung als Garantie für alle Menschen in Europa. Keine Liberalisierung der Wasserwirtschaft. Universeller (globaler) Zugang zu Wasser und sanitärer Grundversorgung.
Diese Kampagne soll uns auf die Anerkennung des Menschenrechtes auf Wasser und sanitäre Grundversorgung verpflichten. Die Kampagne will bei der Europäischen Kommission einen Umdenkprozess bewirken und anstelle des marktorientierten Modells mit dem Schwerpunkt Wettbewerb ein auf Rechten basierendes Modell mit dem Schwerpunkt öffentliche Dienstleistungen setzen. Ziel ist die Bereitstellung eines universellen (globalen) Zugangs zu Wasser und sanitärer Grundversorgung und der Erhalt der begrenzten Wasserressourcen für zukünftige Generationen.

WASSER ist ein ÖFFENTLICHES GUT und KEINE HANDELSWARE.

WASSER und SANITÄRE GRUNDVERSORGUNG sind ein MENSCHENRECHT WASSER ist ein ÖFFENTLICHES GUT, KEINE HANDELSWARE

L’eau, un droit humain – Cilvēkam ir tiesības lietot ūdeni – Водата – основно човешко право – A víz emberi jog – apa este un drept al omului – Voda je lidské právo – Voda je l’udské právo – Voda je ljudsko pravo – Vatten är en mänsklig rättighet – Wasser ist ein Menschenrecht – Water is een mensenrecht – El agua es un derecho humano – A água é um direito humano – l’acqua è un diritto umano – vesi on perusoikeus – prawo do wody prawem człowieka – Vand er en menneskeret – Το νερό είναι ανθρώπινο δικαίωμα – Vesi on osa inimõigustest Eestis – Vanduo yra žmogaus teisė – ceart le uisce – voda je človekova pravica – Право на воду – право человека – Su bir insan hakkÄdÄr- L-ILMA huwa dritt tal-bniedem

www.right2water.eumsvbs,dbvmncv

HINTERGRUND INFORMATIONEN:

Hintergrundinformationen zur Europäischen Bürgerinitiative: Wasser und sanitäre Grundversorgung sind ein Menschenrecht!
Geschichte

Die europäischen Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes und der EGÖD haben auf ihrem Kongress 2009 den Beschluss gefasst, im Rahmen einer Initiative eine Million Unterschriften für die Forderung zu sammeln, Wasser als Menschenrecht anzuerkennen. Dazu gehört es, ArbeitnehmerInnen und BürgerInnen für die Unterstützung dieses Rechts und gegen die negativen Folgen der Liberalisierung und der wettbewerbsfreundlichen Politik zu mobilisieren, wie sie innerhalb der Europäischen Kommission und von den europäischen Regierungen bevorzugt werden. Die Europäische Kommission hat schließlich im März 2011 die Regeln für eine solche Europäische Bürgerinitiative festgesetzt. Weitere Einzelheiten siehe: http://ec.europa.eu/dgs/secretariat_general/citizens_initiative/index_de.htm.
Die Vereinten Nationen haben das Recht auf Wasser und sanitäre Grundversorgung anerkannt. Am 28. Juli 2010 bestätigte die Generalversammlung der Vereinten Nationen mit ihrer Resolution 64/292 ausdrücklich, dass Wasser und sanitäre Grundversorgung ein Menschenrecht sind und dass die Versorgung mit sauberem Trinkwasser und eine funktionierende Abwasserwirtschaft wichtige Faktoren für die Einhaltung der Menschenrechte insgesamt sind. Die Resolution fordert Staaten und internationale Organisationen auf, finanzielle Mittel zur Verfügung zu stellen sowie Kapazitätsaufbau und Technologietransfer zu unterstützen, damit für alle Menschen sicheres, sauberes und bezahlbares Trinkwasser und eine ebensolche sanitäre Grundversorgung zur Verfügung stehen.

Alle BürgerInnen brauchen sauberes Trinkwasser und eine sichere Abwasserwirtschaft. Die Vereinten Nationen haben dieses universelle Recht auf Wasser und sanitäre Grundversorgung anerkannt, aber viele Menschen haben dieses Recht nach wie vor nicht. Dieses Recht muss innerhalb der Europäischen Union verwirklicht werden.

Was wir fordern

1.    Garantierte Wasserversorgung und sanitäre Grundversorgung für alle BürgerInnen der Europäischen Union.
Wir sind der Meinung, dass die Europäische Union das Menschenrecht auf Wasser insofern verwirklichen muss, als Wasser und sanitäre Grundversorgung dem europäischen Recht unterliegen (als Dienstleistung von allgemeinem Interesse). Die Europäische Union muss die einzelstaatliche Umsetzung dieses Menschenrechts durch die Festlegung verbindlicher Ziele für alle Mitgliedstaaten fördern, um eine universelle Geltung zu erreichen.
2.    Menschenrechte vor Marktinteressen. Keine Liberalisierung der Wasserversorgung. Wir fordern von der EU einen Umdenkprozess, der anstelle des marktorientierten Modells mit dem Schwerpunkt Wettbewerb ein auf Rechten basierendes Modell mit dem Schwerpunkt öffentliche Dienstleistungen setzt. Wasser ist eine begrenzte natürliche Ressource und ein öffentliches Gut, das für Leben und Gesundheit unverzichtbar ist. Es ist ein ‚natürliches’ Monopol und muss aus dem Geltungsbereich der Binnenmarktregeln ausgenommen werden.

3.    Globaler/universeller Zugang zu Wasser und sanitärer Grundversorgung für alle. Wir sind der Überzeugung, dass die EU sich stärker für den universellen Zugang zu Wasser und sanitärer Grundversorgung einsetzen sollte. Die EU muss Ziele setzen und den universellen (globalen) Zugang Wasser und sanitärer Grundversorgung zu einem Bestandteil ihrer Entwicklungspolitik machen. Auf diese Weise kann die EU aktiv das Recht auf den globalen Zugang zu Wasser und sanitärer Grundversorgung förder

Unsere Vorschläge an die Europäische Kommission zur Verwirklichung des Rechts auf Wasser und sanitäre Grundversorgung:

1.    Hinweis auf das Menschenrecht auf Wasser und sanitäre Grundversorgung in allen Mitteilungen über Wasser und Abwasserwirtschaft.
2. Garantierte Wasserversorgung (sicher, sauber und bezahlbar) und sanitäre Grundversorgung für alle Menschen in den EU-Mitgliedstaaten.
3.    Wasserdienstleistungen dürfen nicht zu kommerziellen Dienstleistungen werden. Aus diesem Grund sind sie vom Geltungsbereich der Binnenmarktvorschriften auszunehmen. Dies lässt sich erreichen, wenn die Europäische Kommission sich verpflichtet:

  • Wasser und sanitäre Dienstleistungen nicht zu liberalisieren.Wasser und sanitäre Dienstleistungen nicht zum Gegenstand von Handelsabkommen wie dem CETA zu machen.
  •  Öffentlich-öffentliche Partnerschaften zu fördern.
  • Den Grundsatz „Wasser ist keine Handelsware” der Wasserrahmenrichtlinie zu einem festen Bestandteil der EU-Wasserpolitik und damit verwandter politischer Bereiche zu machen.
  • Dem Schutz unserer aquatischen Umwelt Vorrang vor der Handelspolitik zu geben.
  • Hilfsprogramme für Kunden initiiert, die ihre Wasserrechnungen nicht bezahlen können. Damit sollen Liefersperren verhindert werden.
  • Darauf zu achten, dass private Wasserversorger für vollständige Transparenz und Offenheit bei ihren Verträgen sorgen (keine Wahrung von Geschäftsgeheimnissen bei dieser öffentlichen Dienstleistung).
  • Förderung der Partizipation der Bürger in Übereinstimmung mit der Wasserrahmenrichtlinie.

4.    Verbesserung des Zugangs zu Wasser und sanitärer Grundversorgung weltweit, indem die Forderung des universellen Zugangs zu Wasser und Abwasserwirtschaft zu einem festen Bestandteil der EU-Entwicklungspolitik wird und einen größeren Anteil an der offiziellen Entwicklungshilfe erhält, die zur Verbesserung der Wasser- und Abwasserwirtschaft vorgesehen ist.
5.    Förderung öffentlich-öffentlicher Partnerschaften (Wasserversorger-Partnerschaften – Water Operator Partnerships) auf der Grundlage von allgemeinnützigen Prinzipien und von Solidarität zwischen den Wasserversorgern und Beschäftigten in unterschiedlichen Ländern.
6.    Gesetzliche Verankerung der Forderung, dass die Kontrolle über das Wasser und die Wasserressourcen in der öffentlichen Hand bleiben muss.
7.    Unterstützung öffentlicher Wasserversorger in der EU und in anderen Ländern, denen es an eigenen Mitteln für den Ausbau der Wasser- und Abwasserwirtschaft zum Nutzen der armen Teile der Bevölkerung fehlt.
8.    Unterstützung und Förderung von Unternehmen der Wasserwirtschaft, die einen bestimmten Anteil ihres Jahresumsatzes in Wasserversorger-Partnerschaften in Entwicklungsländern investieren (nach dem Vorbild der Niederlande und Frankreichs).
9. Unterstützung der Einrichtung eines europäischen Benchmarkingsystems für öffentliche Versorger zur Förderung qualitativ hochwertiger Wasserdienstleistungen.
10.    Erstellung eines Governance-Codes für Wasserversorger in der EU 27. Prozess
Der Bürgerausschuss als offizieller Vertreter der Europäischen Bürgerinitiative wurde gebildet. Der Ausschuss muss aus mindestens sieben EU-BürgerInnen aus sieben EU- Ländern bestehen. Wir haben 34 VertreterInnen aus 27 EU-Ländern, in denen wir die Kampagne durchführen. In allen diesen Ländern haben wir nationale Kampagnengruppen gegründet. Darüber hinaus werden wir Kampagnen in weiteren Ländern wie der Türkei, Kroatien, Russland und Norwegen führen um zu zeigen, dass dies nicht nur ein die EU betreffendes, sondern ein globales Thema ist.
Wir führen die Kampagne sowohl im Internet als auch direkt auf der Straße durch. Unterschriften können auf der Website der Kampagne geleistet werden www.right2water.eu oder konkret auf einer Unterschriftenliste aus Papier. Die Unterschriftensammlung beginnt, sobald die Europäische Kommission die Europäische Bürgerinitiative registriert hat. Wir werden unseren Vorschlag am 1. April 2012 unterbreiten, dem frühestmöglichen Termin für die Vorlage einer Europäischen Bürgerinitiative.

22. März 2012:    Weltwassertag; Start der Website www.right2water.eu
1. April 2012:    Registrierung und Vorlage der EBI
24. – 25. April 2012: Erwartete Bestätigung der Registrierung durch die Kommission = erster Tag der Unterschriftensammlung. Parallelveranstaltung zur
Tagung des Exekutivausschusses
April 2012 – April 2013: Ein Jahr Zeit für die Sammlung von einer Million Unterschriften

Unterstützende Organisationen
Die Kampagne wird sowohl im Internet als auch direkt auf der Straße durchgeführt. Wir gehen davon aus, dass wir die breite Unterstützung von NGOs bekommen, z. B. Umweltschutzgruppen, sozialen Bürgerrechtsgruppen und Entwicklungshilfeorganisationen, aber auch von Frauenorganisationen, Kirchen und öffentlichen Wasserversorgern.
Wir werden ebenfalls im gesamten politischen Spektrum um Unterstützung werben und nach prominenten Personen Ausschau halten, die uns als „Botschafter“ unserer Kampagne öffentlich unterstützen.
Kurze Beschreibung des Verfahrens bis zur Vorlage einer EBI bei der Kommission.
a)    Der Gegenstand der Initiative muss in den rechtlichen Zuständigkeitsbereich der Europäischen Kommission fallen und darf nicht offensichtlich den demokratischen Grundwerten der EU zuwiderlaufen oder nicht ernst gemeint oder schikanös sein.
b)    Die Organisatoren müssen einen Bürgerausschuss bilden, der aus mindestens sieben Mitgliedern besteht, und eine/ VertreterIn und eine/n StellvertreterIn als Kontaktpersonen benennen. Diese müssen – wie auch die zukünftigen Unterzeichner – Bürger der Union mit der Berechtigung sein, an den Wahlen zum Europäischen Parlament teilzunehmen.
c)    Vor dem Beginn der Unterschriftensammlung müssen die Organisatoren die Registrierung der Initiative bei der Kommission beantragen. Hierzu wird ein Standardformular verwendet, gegebenenfalls mit weiteren Begründungen und einem Entwurf für einen Rechtsakt.
d)    Innerhalb von zwei Monaten registriert die Kommission entweder die Initiative oder lehnt sie ab. Sie informiert die Organisatoren über die Gründe für die Ablehnung und über alle möglichen Rechtsmittel oder sonstigen Mittel, die ihnen zur Verfügung stehen.
e)    In mindestens sieben Mitgliedstaaten muss eine erhebliche Mindestzahl von Unterschriften gesammelt werden. Diese Mindestzahlen entsprechen der Anzahl der im jeweiligen Mitgliedstaat gewählten Mitglieder des Europäischen Parlaments, multipliziert mit 750.
f)    Bei der Registrierung und während des gesamten Prozesses müssen die Organisatoren unter Einhaltung vollständiger Transparenz Auskunft über alle Quellen der Unterstützung und Finanzierung geben können.
g)    Es ist möglich, Unterschriften Online oder auf Papier zu sammeln. Für die Organisatoren gilt es, unterschiedliche einzelstaatliche Verfahren für die Registrierung und Verifizierung von Unterschriften zu beachten. Von 27 Mitgliedstaaten    verlangen    18    die    persönliche    Identifikationsnummer    im Personalausweis oder Reisepass, 9 verzichten darauf.
h)    Der Zeitrahmen für die Sammlung von Unterstützungsbekundungen zur Entscheidung über die Zulässigkeit der Initiative darf zwölf Monate nicht überschreiten; spätestens dann erfolgt die Vorlage an die Kommission.
i)    Der Bürgerausschuss kann die Initiative persönlich „auf geeigneter Ebene“ präsentieren. Innerhalb von drei Monaten legt die Kommission in einer Mitteilung ihre rechtlichen und politischen Schlussfolgerungen zu der Bürgerinitiative sowie ihr weiteres Vorgehen oder den Verzicht auf ein weiteres Vorgehen und die Gründe hierfür dar.
j)    Die Organisatoren von Bürgerinitiativen und die Behörden unterliegen den Datenschutzbestimmungen    um    sicherzustellen,    dass    persönliche    Daten ausschließlich zum Zweck der Bürgerinitiative und zu keinen anderen Zwecken gesammelt und danach vernichtet werden. Die Organisatoren können auch bei sonstigen Verstößen gegen die Verordnung wie z. B. im Falle gefälschter Unterschriften mit Sanktionen belegt werden.
Die Rechtsvorschrift gibt den BürgerInnen KEIN Vorschlagsrecht für Gesetzgebungen, da das Ergebnis einer Europäischen Bürgerinitiative für die Kommission nicht bindend ist. Selbst wenn eine EBI die erforderliche Anzahl von Unterschriften sammelt und alle Voraussetzungen erfüllt, kann die Kommission immer noch die Ablehnung der Initiative entscheiden. Die EBI muss als das gesehen werden, was sie ist – ein themenbestimmendes Instrument, das den BürgerInnen die Möglichkeit gibt, die Aufmerksamkeit nicht nur der Kommission, sondern auch der Medien und der Öffentlichkeit auf eine bestimmte Fragestellung zu lenken und eine europaweite Diskussion darüber anzuregen.

Weitere Informationen unter: www.right2water.eu

Menschenrecht auf Wasser seit 2 Jahren in Kraft, Umsetzung unbefriedigend

Die AÖW (Allianz der öffentlichen Wasserwirtschft e.V.) kritisiert die Politik für die Umsetzung des Menschenrechts auf ausreichend sauberes Trinkwasser.

 

Pressemitteilung des AÖW vom 27.07.2012:

Zwei Jahre Menschenrecht auf sauberes Wasser und Sanitärversorgung

Menschenrecht auf Wasser wird nur unzureichend umgesetzt und der hohe Standard in Deutschland ist gefährdet. Trotz Menschenrecht ist Privatisierung im Wasserbereich nicht beendet.

Berlin. Am 28. Juli 2010 hat die Vollversammlung der Vereinten Nationen (Resolution 64/292) ein Recht auf sauberes Wasser und hygienische Sanitärversorgung als Menschenrecht anerkannt. Skeptiker bewerteten dies vor zwei Jahren als Farce und die Situation hat sich tatsächlich nur geringfügig verbessert. Zwar wurden weltweit mehr Menschen an Trinkwasserversorgungssysteme angeschlossen, aber bei den Sanitärsystemen bestehen weiterhin erhebliche Defizite.

„Die Erklärung des Menschenrechts auf sauberes Wasser und Sanitärversorgung war ein wichtiges politisches Signal, nun müssen dem aber endlich Taten folgen“, erklärte Christa Hecht, die Geschäftsführerin der Allianz der öffentlichen Wasserwirtschaft (AöW) e.V. heute in Berlin.

Die AöW wertet die Anerkennung dieses Rechts auch als ein Zeichen gegen Privatisierung und Liberalisierung in der Wasserwirtschaft.

In Deutschland scheint sich ein Trend gegen Privatisierung abzuzeichnen, in der Politik der EU-Kommission leider noch nicht. Obwohl es negative Erfahrungen mit Privatisierung gibt, wird in der europäischen Finanzkrise von der Troika der Verkauf von öffentlichen Einrichtungen der Wasserversorgung wie z.B. in Athen und Thessaloniki gefordert. Außerdem werden in den von der EU-Kommission vorgeschlagenen Richtlinien zu Vergaberecht und Dienstleistungskonzessionen auch weiterhin für die Wasserwirtschaft Liberalisierungskonzepte verfolgt. Dies geschieht unter dem Vorwand der Förderung des Wettbewerbs im Binnenmarkt, obwohl große Teile der europäischen Bevölkerung zum Beispiel in Italien, in deutschen Großstädten, in Frankreich oder Spanien sich dagegen wenden, weil sie Wasser als ein Gemeingut, das allen gehört, erhalten wollen. Volksbegehren und Bürgerentscheide oder das alternative Weltwasserforum im März 2012 in Marseille haben das eindrucksvoll bestätigt. Deshalb ist es auch ein wichtiges politisches Signal, dass sich das derzeit bis Frühjahr 2013 laufende europäische Bürgerbegehren (ECI(2012)000003) gegen die Liberalisierungspolitik der EU-Kommission im Wasserbereich wendet.

Die AöW-Geschäftsführerin betonte ebenso: „Trotz aller Erfolge in Deutschland und den erreichten hohen Standards in der Qualität der Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung sowie von Gewässerrenaturierungen ist der Gewässerschutz auch bei uns zukünftig eine herausfordernde Aufgabe.“

Weiter erklärte Frau Hecht, dass die bisherigen Erfolge sogar durch verstärkte industriemäßig betriebene Landwirtschaft, die verstärkte Produktion von Energiepflanzen mit dem Einsatz von immensen Mengen von Dünge- und Pflanzenschutzmitteln und durch Anlagen, in denen wassergefährdende Stoffe verwendet, gelagert oder transportiert werden, zunichte gemacht zu werden drohen. Kohlendioxidspeicherung im Untergrund (CCS-Technologie), Förderung von unkonventionellem Erdgas (Fracking) und Geothermie stellen weitere Risiken, insbesondere für das Grundwasser dar.

Die öffentliche Wasserwirtschaft fordert daher, dass der Schutz der Gewässer (Grundwasser und Oberflächengewässer) Vorrang vor rein wirtschaftlichen Interessen hat. Aktuell fordert die AöW daher bei der Diskussion über die Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen (AwSV) den expliziten Vorrang für den Gewässerschutz. Den Forderungen der Industrie und einiger Wirtschaftsverbände nach Aufweichung der vorgesehenen Schutzregeln für das Grundwasser darf nicht nachgegeben werden. Das würde eine Verlagerung der Kosten für den erforderlichen Gewässerschutz von der Industrie und Landwirtschaft auf die Wasserwirtschaft nach sich ziehen.

Sauberes Wasser ist lebensnotwendig, deshalb ist es ein Menschenrecht. Die Verwirklichung dieses Rechts gehört in öffentliche Hände.

Ende der Pressemitteilung

Informationen zum Thema erhalten Sie vom UN Weltwassertag 2012. Einen effektiven Wasserfilter für den Wasserhahn können Sie bei www.trinkwasseraufbereitung.com bestellen.

Bakterien im Trinkwasser von Zwickau sind noch vorhanden

Wenn im Leitungsnetz ein Leck ist, können auch Coli-Bakterien und gefährliche Fäkalkeime ins Trinkwasser gelangen. Für die meisten Menschen bedeutet dies ein erhöhtes gesundheitliches Risiko, denn die Bakterien im Trinkwasser können Durchfall auslösen, bei kranken Menschen sogar zum Tod führen. Anfälligen Personen wird deshalb geraten, ähnlich wie in vielen Krankenhäusern, ihr Trinkwasser zu filtern. Einen kleinen sehr effektiven Wasserfilter kann man hier bestellen.

Hier die Pressemitteilung von den Stadtwerken Lugau-Glauchau:

23.07.2012 –

Abkochgebot bleibt bestehen

Zwickau, den 23. Juli 2012
Der Regionale Zweckverband Wasserversorgung Bereich Lugau-Glauchau arbeitet auf Hochtouren an der Schadensbeseitigung am Hochbehälter Dürrenuhlsdorf. Ein Deckenriss in einer der Kammern hatte zur Verunreinigung des Trinkwassers im Bereich Waldenburg geführt.

Die Verantwortlichen haben in gemeinsamer Beratung entschieden, dass keine Aufhebung des Abkochgebotes zu verantworten ist, solange die Reparaturarbeiten an der ersten Behälterhälfte noch im Gange sind. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis Ende der Woche dauern.

„Sobald verantwortungsvoll entschieden wurde, dass Abkochgebot aufzuheben, wird die Bevölkerung in den Ortslagen Dürrenuhlsdorf (ohne Thomas-Müntzer-Siedlung), Franken und Schlagwitz der Stadt Waldenburg umgehend über die Medien hierzu informiert werden.“, so die Amtsärztin des Landkreises Zwickau Carina Pilling.

Bis dahin gilt für die genannten Bereiche weiterhin das Abkochgebot.

– Ende der Pressemitteilung –

Mit einem Wassertest vom Fraunhofer-Institut erhalten Sie Gewissheit über Ihr Trinkwasser, mehr Informationen erhalten Sie bei www.wasser-test.net.

 

Keine Bakterien mehr im Trinkwasser von Erfurt und Sömmerda

Wegen Coli-Bakterien im Trinkwasser waren über eine Woche lang 230.000 Bürger im Raum Erfurt in Aufregung. Es wurde von den Stadtwerken Erfurt ein Abkochgebot ausgegeben. Neben den privaten Haushalten sind davon auch lebensmittelverarbeitenede Gewerbe betroffen wie Metzgereien, Bäckereien oder auch Obsthandelsbetriebe. Seit letzter Woche ist das Wasser wieder frei von Bakterien. Einen Schutz gegen Bakterien bieten Wasserfilter, zum Beispiel aus Aktivkohle oder Membranfilter.

Pressemitteilung der Stadtwerke Erfurt:

Aktueller Sachstand zur Beeinträchtigung der Trinkwasserversorgung:
Abkochgebot aufgehoben

Aufgrund einer Beeinträchtigung der Trinkwasserversorgung durch E.Coli-Bakterien besteht seit 9. Juli 2012 ein Abkochgebot für die Landeshauptstadt und umliegende Gemeinden. Bei routinemäßigen Qualitätskontrollen hatte man an den Übergabestellen des Fernwassers im Versorgungsgebiet der ThüWa ThüringenWasser GmbH E.Coli-Bakterien festgestellt.

Am Nachmittag des 16. Juli 2012 lagen neue Probenergebnisse vor. Die Gesundheitsämter von Erfurt und Sömmerda konnten nach einer Woche nun endlich Entwarnung geben. Die Proben an den Übergabestellen der Fernwasserversorgung zum Netz der ThüWa haben seit Dienstag keine Befunde einer Belastung mit E.Coli-Bakterien bei allen beteiligten Laboren mehr ergeben. Jeweils zwei aufeinanderfolgende Proben waren befundfrei. Auch die Ortsnetzproben waren in Ordnung. Das Abkochgebot für das Versorgungsgebiet der ThüWa wird ab heute 18.00 Uhr durch die Gesundheits-ämter Erfurt und Sömmerda aufgehoben. Die Gesundheitsämter von Gotha, Weimarer Land und Ilmkreis schlossen sich der Entscheidung an. Die erhöhte Desinfektion von 0,2 mg/l Chlor im Rahmen der Trinkwasserverordnung wird als Sicherheitsmaßnahme auf Empfehlung der Gesundheitsämter vorerst beibehalten. Proben werden im Netz der ThüWa Thüringenwasser GmbH auch weiterhin täglich genommen. Das Gesundheitsamt Erfurt beprobt im 2-Tages-Rhythmus.

Als Wasserversorger für 230.000 Menschen in Erfurt und dem Umland hat die ThüWa Thüringen-Wasser GmbH ein engmaschiges Kontrollsystem etabliert. Täglich werden im Netz Wasserproben genommen, ca. 2.000 sind es jährlich. Durch dieses Frühwarnsystem wurde die Beeinträchtigung frühzeitig erkannt. Die ThüWa ThüringenWasser GmbH hat in ihrem Netz sofort nach Bekanntwerden reagiert und die notwendigen Maßnahmen ergriffen. Andreas Reinhardt richtet seinen besonderen Dank an alle betroffenen Kunden: „In der angespannten Situation haben die Kunden mit sehr großer Besonnenheit reagiert und sich auf die Erfordernisse entsprechend eingestellt. Dafür möchten wir uns an dieser Stelle nochmals besonders bedanken und um Verständnis für die Einschränkungen bitten, die aus der Beeinträchtigung der Trinkwasserversorgung resultierten.“ Andreas Reinhardt erklärte weiter: „An der Aufklärung der Ursachen im vorgelagerten Netzbereich wollen wir auch im Interesse unserer Kunden gern aktiv mitwirken.“

Testen Sie Ihr  tägliches Lebensumfeld auf mögliche Belastungen zu testen. Sie führen die Probenahme einfach selbst durch – die Analyse erfolgt qualitätsgesichert in besten Labors. Mehr unter www.wasser-test.net.

 

Leitungswasser hat viele Pluspunkte gegenüber Mineralwasser

Stiftung Warentest hat einmal mehr das Thema Mineralwasser aus der Flasche oder Leitungswasser aus dem Hahn untersucht. Das Ergebnis ist wie bei vielem: Es kommt darauf an. Betrachtet man nur die Wasserqualität so kann Leitungswasser mit vielen Mineralwässern mithalten. Jedoch ist sowohl die Qualität von Mineralwässer je nach Hersteller als auch von Leitungswasser je nach Region unterschiedlich. Ökononomisch ist jedoch Leitungswasser frisch aus dem Hahn unschlagbar und gegenüber den Mineralwässern von Discountern 40 mal günstiger und zudem frei Haus.

Hier die Pressemitteilung von Stiftung Warentest:

Stilles Mineralwasser: Vieles spricht für Leitungswasser

28.06.2012

Schleppen lohnt sich nicht: Im Test der Stiftung Warentest konnte kein einziges stilles natürliches Mineralwasser überzeugen. Jedes der 29 geprüften Wässer hat irgendeine Schwachstelle: Die einen bieten nur wenig Mineralstoffe, andere haben Keime, manche Kennzeichnungsmängel oder leichte geschmackliche Fehler. Bequemer und wesentlich günstiger kommt Wasser aus dem Hahn, so die Juli-Ausgabe der Zeitschrift test.

Der Preisunterschied ist enorm. In Köln etwa kostet ein Liter Leitungswasser 0,3 Cent. Im Supermarkt und beim Discounter zahlt man 13 Cent, für die Wässer klassischer Marken wie Vittel, Evian und Gerolsteiner sogar meist über 50 Cent pro Liter. Doch viele Verbraucher versprechen sich von Wasser in Flaschen mehr Mineralstoffe. Dass diese Hoffnung trügt, zeigt der Test: Insgesamt liefern fast zwei Drittel der Wässer nur sehr wenig oder wenig Mineralstoffe, viele sogar weniger als Leitungswasser.

Auch abgefülltes Wasser ist nicht unbedingt keimfrei. In mehr als jeder dritten Flasche fanden die Tester in einer zusätzlichen Prüfung Keime. Für Gesunde sind diese kein Problem, für Immunschwache und Babys dagegen unter Umständen schon. Für Mineralwasser wie auch für Leitungswasser gilt: Sie müssen nicht keimfrei sein, dürfen aber keine Krankheitserreger enthalten.

Indes gelten für Leitungswasser teils strengere Grenzwerte als für Mineralwasser, etwa für Pestizide und Uran. Zwar fanden die Tester keine problematischen Gehalte, plädieren aber für eine Aktualisierung der Mineral- und Tafelwasserverordnung.

Rückläufig im Vergleich zu früheren Tests sind die Gehalte an Acetaldehyd, die aus Kunststoffflaschen ins Wasser wandern können. Nur sechs Produkte enthielten geringe Mengen – gesundheitlich und geschmacklich kein Problem.

Der ausführliche Test Stille Mineralwässer ist in der Juli-Ausgabe der Zeitschrift test und online unter www.test.de/mineralwasser veröffentlicht.

– Ende der Pressemitteilung –

Wollen Sie auch auf Leitungswasser umsteigen?

Bei www.trinkwasseraufbereitung.com erhalten Sie nützliche Hinweise.

Wann sollte man sein Leitungswasser testen?

Ob man Leitungswasser trinken kann und ob man es vorher auf mögliche Schadstoffe untersuchen lassen soll, ist immer wieder eine Frage von Verbrauchern. Anlässe für eine Trinkwasser-Analyse  gibt es viele. Zum Beispiel gibt eine routinemäßige Kontrolle alle paar Jahre gibt die Sicherheit, gesundes Wasser zum Trinken, Waschen und Baden zu verwenden. Gleichfalls gibt einem ein Wassercheck vor einem Umzug in eine neue Wohnung oder vor dem Kauf einer Immobilie ein gutes Gefühl, dass alle Leitungen im Haus und das Wasser in Ordnung sind. Bei Familienzuwachs werden beim Wasser für Babys besondere Anforderungen gestellt. Ein spezieller Babywasser-Check gibt Aufschluss darüber, ob das Wasser auch für die Zubereitung von Säuglingsnahrung geeignet ist. Bei Hausinstallationen, welche längere Zeit nicht in Benutzung waren, kann durch eine Trinkwasser-Analyse festgestellt werden, ob sich Bakterien, insbesondere Legionellen in den Trinkwasserleitungen gebildet haben.

Folgende Wassertests sind sinnvoll:
Wasser-Test Chemisch und Physikalisch
Mit diesem Wasser-Test wird die Wasserqualität direkt am Wasserhahn des Haushaltes untersucht. Als Ergebnis erhält man eine aktuelle Wasseranalyse vom eigenen Leitungswasser zu Hause.
Untersucht werden 24 chemisch/physikalische Qualitätskriterien entsprechend der deutschen Trinkwasserverordnung. Die anschließende Analyse erfolgt in den Laboreinrichtungen des Fraunhofer-Institutes IGB.
Analysiert werden:
Geruch, Färbung/Aussehen, Gesamthärte, Calcium, Magnesium, Kalium, Natrium, Chlorid, Nitrat, Sulfat, Fluorid, Phosphat, Hydrogencarbonat, Aluminium, Eisen, Mangan, Kupfer, Zink, Blei, Lithium, Molybdän, Cadmium, Chrom und Nickel.

Bakterien-Test: Bakterien im Wasser
Der Wassertest zum Thema Bakteriologie dient zur Prüfung der hygienischen Qualität des Wassers aus Hausbrunnen, Quellen und dem Hausleitungsnetz. Durch den Test bekommt man eine genaue Analyse, ob und wenn ja welche Bakterien und Keime sich im Leitungswasser angesiedelt haben.
Analysiert werden:
Untersucht werden die mikrobiologischen Parameter aus der Trinkwasserverordnung: Geruch, Färbung, KBE 22, KBE 37, coliforme Bakterien, Escherichia coli, Enterokokken und Pseudomonas aeruginosa.

Baby-Test: Leitungs-Wasser für Babys
Diese Trinkwasser-Untersuchung eignet sich für Eltern, die bei der Zubereitung von Babynahrung vorab das Leitungswasser auf Schadstoffe und Nährstoffgehalte überprüfen wollen. Die Analyse erfolgt im Fraunhofer-Institut!
Analysiert werden:
Gesamthärte, Calcium, Magnesium, Chlorid, Nitrat, Sulfat, Fluorid, Kupfer, Blei
Wasser-Test: Legionellen im Wasser
Mit dem Wassercheck Legionellen im Wasser erhält man eine schnelle und sichere Einstufung hinsichtlich einer möglichen Legionellen-Belastung des Trinkwassers. Die Analyse zeigt, ob das Bakterium in einer gesundheitsgefährdenden Konzentration vorliegt.
Analysiert wird das Wasser auf Anwesenheit und Anzahl von Legionellen (gesamte Gattung Legionella). Bei Nachweis, erfolgt eine zusätzliche Bestimmung der Legionellenarten, die für den Menschen unterschiedlich gefährlich sind.

Bei www.wasser-test.net wurde insbesondere auf die Einfachheit der Tests für den Endverbraucher als auch auf die hohe Güte des Analyse-Labors (Fraunhofer Institut) wert gelegt.

Wassermesse IFAT: Sonderschau Wasser ist Zukunft

Die IFAT ENTSORGA, Weltleitmesse für Wasser-, Abwasser-, Abfall- und Rohstoffwirtschaft, findet von 7. bis 11. Mai 2012 auf dem Gelände der Neuen Messe München statt. Auf ein Rahmenprogramm möchten wir hinweisen:

Sonderschau: Wasser ist Zukunft

In der Ausstellung „Wasser ist Zukunft“ erhält man in fünf thematischen Einheiten sowie einem Modell „Trinkwasserschutzgebiet“, einer Wassergeräusche-Ratestation, dem „Wassermenschen“, Quiz-Terminals und Dia-Säulen einen umfassenden Überblick über Gefährdungen und Schutz unseres lebenswichtigen Naturstoffs Wasser. Es werden das Leben im Wasser, die Wassernutzung, Naturkatastrophen, der Klimawandel, Wasser und Großstädte sowie die Nachhaltige Wasserwirtschaft dargestellt.

IFAT ENTSORGA 2012
Halle B5, Stand: 214

Die Pressemitteilung des BDE vom 7.5.12 zur Eröffnung der IFAT:

BDE: IFAT ENTSORGA 2012 ist Spiegel einer dynamischen Branche

07.05.2012 – Die heute in München eröffnete IFAT ENTSORGA 2012 ist aus Sicht des BDE Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft e. V. das wichtigste Ereignis für die nationale und internationale Kreislauf- und Recyclingbranche in diesem Jahr. BDE-Präsident Peter Kurth: „Die Vorzeichen für diese Weltleitmesse, also die Spitzenwerte bei der Ausstellerzahl und der Flächenvermietung, lassen erwarten, dass diese Leistungsschau ein Erfolg für alle Beteiligten wird, für die Veranstalter, die Aussteller und die Besucher aus dem In- und Ausland. Wir freuen uns auf erlebnisreiche, spannende und erfolgreiche Tage in München.“

Die starke Resonanz auf die IFAT ENTSORGA 2012 sei, so Kurth, nicht unwesentlich auf die ungebrochene Dynamik der gesamten Branche zurückzuführen. Ohne Übertreibung könne man sagen, dass die deutsche Entsorgungs- und Kreislaufwirtschaft einer der Treiber bei der Etablierung und dem Ausbau der Umweltwirtschaft in Deutschland war und ist.

Peter Kurth: „Die unter dem Dach des BDE organisierten Unternehmen werden ihre Dynamik und Leistungsfähigkeit hier in München eindrucksvoll demonstrieren. Im Zentrum stehen dabei diverse Fachveranstaltungen, die vom ersten bis zum letzten Messetag in den Foren der Hallen C1 und A5 durchgeführt werden.“ So stellen etwa BDE-Experten Antworten auf die Frage vor, wie die Entsorgungslogistik im Jahr 2020 aussehen wird. Unter dem übergreifenden Motto „Deutschland wird Rohstoffland“ werden das neue Kreislaufwirtschaftsgesetz, das Wertstoffrecycling und das BDE-Zertifikat im Bereich der Dualen Systeme auf den Prüfstand gestellt. Darüber hinaus werden die neuesten Bewegungen im Altholzmarkt sowie aktuelle Stolpersteine im Bioabfallrecycling analysiert. Eine eigene Veranstaltung ist dem Thema Wasser gewidmet – „Die Wasserwirtschaft zwischen Wettbewerb und Regulierung“.

BDE-Präsident Kurth: „Für uns ist es wichtig, dass die IFAT ENTSORGA mehr und mehr zum Treffpunkt aller Marktteilnehmer wird, zum Treff für nationale und internationale Experten, Manager und Familienunternehmer, zur Leistungsschau, die große, mittelständische und kleine Unternehmen gleichermaßen anzieht.“

Diesem Credo folgend werden auf dem BDE-Messestand in diesem Jahr auch die FEAD, der europäische Dachverband der privaten Entsorgungswirtschaft, der Verband der Bayerischen Entsorgungsunternehmen (VBS), die Entsorgergemeinschaft der Deutschen Entsorgungswirtschaft (EdDE) sowie der Bundesverband der Altholzaufbereiter und –verwerter (BAV) als langjähriger Kooperationspartner vertreten sein. Erstmalig hat der BDE zusätzlich einen Gemeinschaftsstand organisiert, auf dem sich kleine Firmen und Mittelständler aus den Reihen des Verbandes präsentieren.

BDE Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-,
Wasser- und Rohstoffwirtschaft e. V.

Für Informationen zur Trinkwaseraufbereitung im privaten Haus / Wohnung erhalten Sie Informationen unter www.trinkwasseraufbereitung.com

 

Grander Wasser : Wo Sie belebtes Wasser ausprobieren können

Belebtes Wasser und Granderwasser im Urlaub, auf Reisen und Zuhause

Grander Wasser lebendiges Wasser zu Hause und unterwegsWährend auf der einen Seite die Besitzer von Wasserbelebungsgeräten auch im Urlaub nicht mehr auf ihr belebtes Wasser verzichten möchten, da für viele von ihnen belebtes Wasser zu einem wesentlichen Bestandteil ihres Lebens geworden ist, gibt es auf der anderen Seite viele, die sich überlegen, ein Wasserbelebungsgerät zu kaufen. Für an der Wasserbelebung Interessierte kann es eine gute Erfahrung sein, ein Hotel oder Schwimmbad aufzusuchen, welches belebtes Wasser in allen Bereichen hat.
Grander Wasser zum Beispiel wird in vielen Hotels und Gastronomiebetrieben den Gästen angeboten.  Ebenso haben andere Hersteller von Wasserbelebungsgeräten Hotels oder Schwimmbäder mit einem Wasserbeleber ausgestattet. Während Granderwasser mit dem Grander Wasserbelebungsgerät durch eine Informationsübertragung das Leitungswasser belebt, vitalisiert zum Beispiel der EWO Wasserwirbler das Wasser zusätzlich durch eine Verwirbelung nach Viktor Schauberger.
Wasserwirbel erzeugen auf natürliche Weise die Selbstreinigungskräfte des Wassers. Langkettige Molekülverbindungen, die auch Schadstoffe enthalten, werden in einem Wirbel extrem beschleunigt und gestreckt, sodass sie auseinander gehen.
Deshalb hat frei fließendes Wasser hat ein sehr hohes Potential, sich permanent selbst zu reinigen – eine großartige Eigenschaft in der Natur. Zudem baut Wasser durch die Wasserwirbel Energie auf. Diese Energie ist notwendig, um die Wassermoleküle in Bewegung zu halten und somit das Wasser „lebendig“ und frisch zu machen.

Grander Wasser Hotels finden Sie beispielsweise hier:
Granderwasser
www.puchasplus.at/de/startseite/hotel/speis-trank/granderwasser/
Granderwasser. Das wertvolle Wasserbelebungssystem von Johann Grander sorgt für den zusätzlichen Erholungseffekt, ganz ohne Nebenkosten. mehr …

Grander Belebtes Wasser | Hotel und Gastroguide – belebtes …
www.gra-hotels.com/
Hotels, Pensionen, Ferienwohnungen, Gasthäuser und Restaurants / Cafes die mit der GRANDER Wasserbelebung ausgestattet sind. Belebtes Wasser auch im …

Granderwasser – Hotel Kaiserhof – Kitzbühel
www.kaiserhof-kitz.at/de/kaiserhof/wellness/…/granderwasser.html
Im Kaiserhof in Kitzbühel trinken Sie das Granderwasser nicht nur, nein Sie können auch im Panoramapool darin schwimmen. Durch die Wasserbelebung …

EWO – Energie Wasser Optimierung  zum Beispiel hier:
EWO Wasser – und Wellnesshotel Hotel Bad Füssing
www.hotel-muerz.de/wellness-beauty/ewo-wasser-brunnen.aspx
EWO – Energie – Wasser – Optimierung. DIE NATÜRLICHE WASSERBELEBUNG. Philosophie von EWO: „Von Natur aus hat Wasser viele Eigenschaften“ …

Belebtes Wasser und Granderwasser erfüllt die Bedürfnisse der Gäste, ein Trinkwasser zum Genießen zu haben, mit feinerem Geschmack und mehr Frische, welches auch ein angenehmes Körperempfinden beim Duschen und Baden gibt und zu erhöhtem Wohlbefinden und spürbar mehr Lebensenergie beiträgt. Es verstärkt die natürliche Geschmacksentwicklung von Speisen und erreicht Kaffee- und Teegenuss auf höchstem Niveau sowie einen hohen Badekomfort durch spürbar weicheres Schwimmbadwasser.

Sie haben noch eine offene Frage? Dann schicken Sie uns eine E-Mail (hier klicken) oder Tel: 089 538865991 (gerne mit Rückruf), Herr Spitzenberger beantwortet gerne Ihre Fragen zu den Geräten, Preisen, Sonderaktionen und Testmöglichkeiten bei EWO. Hier geht es zur Grander Internetseite, und hier zu EWO Energie Wasser Optimierung Internetseite.

Wasser: Bericht über den Zustand von Wasser, Luft, Boden am Tag der Erde

Wasser Erde urquellwasserWasser, Luft und Boden werden für Menschen, Tiere und Pflanzen immer weniger nutzbar auf Grund des Verbrauch oder der Verschmutzung dieser Lebensgrundlagen. Am internationalen Tag der Erde weist die Deutsche Gesellschaft für Geographie (DGfG) auf die Verschlimmerung der Lebensbedingungen hin. In vielen Regionen ist sauberes Wasser für die Menschen kaum noch bezahlbar. Wie kam es dazu? Damit beschäftigen sich die Geographen in unterschiedlichen Forschungsgruppen.

Die Pressemitteilung der Deutsche Gesellschaft für Geographie (DGfG) vom 19.4.12:

Zum „Tag der Erde“ am 22. April: Geographische Zusammenhänge besser erkennen

Am 22. April eines jeden Jahres ist der internationale „Tag der Erde“, an dem auf den aktuellen Zustand der natürlichen Grundlagen der Erde hingewiesen werden soll. Luft, Wasser, Boden und Raum werden durch Verschmutzung, Veränderung, Verbrauch oder Belastung zu immer knapperen Gütern. Lebensnotwendige Ressourcen werden zunehmend ökonomisiert, ohne die natürlichen und sozialen Folgen zu beachten.
In Teilen der Welt können die Menschen den Preis für sauberes Wasser, anbaufähigen Boden und bewohnbaren Raum kaum noch bezahlen. Sie müssen sich gewaltsam nehmen, was sie dringend benötigen, und provozieren damit soziale und politische Unruhen, was ihre Lebensbedingungen weiter verschlimmert. An manchen Orten ist heute selbst die Luft zum Atmen durch die Emissionen von Industrie und Verkehr eher die Gesundheit schädigend denn Leben erhaltend. Um die Ressourcen entwickelt sich ein globaler Verteilungswettkampf, bei dem derjenige zu gewinnen scheint, der wirtschaftlich am stärksten ist. Das Gesetz der Wirtschaft und das Diktat der Besitzenden benachteiligt die, die Grundstoffe produzieren oder bereitstellen, und schafft Vorteile für die, die handeln, fertige Produkte verkaufen und Dienste leisten.

Die wachsende globale Ungleichheit der Lebensbedingungen für die Menschen auf dieser doch „Einen Erde“ ist das Ergebnis. Das durchschnittliche Bruttonationaleinkommen je Einwohner in den zehn reichsten Staaten der Erde ist etwa 200 Mal höher als das in den zehn ärmsten. Von den ca. 7 Mrd. Menschen auf der Welt leben 1,2 Mrd. unterhalb der Armutsgrenze, d.h. ihnen stehen täglich weniger als 1,25 US-$ pro Tag zur Verfügung, noch nicht einmal ein Euro. Die alle Ersparnisse verschlingende, immer waghalsige und oft mit dem Tode zur See oder in der Trockenheit der Wüsten endende Flucht aus dem unverschuldeten Elend in die reichere, vermeintlich bessere Welt führt zu Heimatlosigkeit und Ausnutzung, das Ausharren am Ort in letztem Selbstbehauptungswillen letztlich doch zu Apathie, Verzweiflung oder Kriminalität. Die Besitzenden der Welt umgeben derweil ihre Villen mit realen oder mentalen, immer aber hohen Zäunen und wenden sich von der Armut bedauernd ab, die ihnen im Fernsehen gezeigt wird.

Das Bewusstsein der indianischen Ureinwohner der Anden, dass die Erde als „Pachamama“ Grundlage für jegliches Leben ist, ist den Menschen in den industrialisierten und reichen Staaten der Welt weitgehend unbekannt. Im Jahr 2009 wurde auf Vorschlag der bolivianischen Regierung der seit 1970 zunächst in den USA, dann weltweit am 22. April begangene „Tag der Erde“ von der Generalversammlung der Vereinten Nationen zum jährlichen „Internationalen Tag der Mutter Erde“ umbenannt.

Nach Erhebungen der Vereinten Nationen gehören Klimaveränderung, Raubbau an natürlichen Ressourcen, die zunehmende Verstädterung sowie Bevölkerungszunahme und -wanderung zu den wichtigen Zukunftsproblemen der Menschheit – und sie sind vorrangige Themen interdisziplinärer Forschungsgruppen mit maßgeblicher Beteiligung von Geographen. „Ihre Ergebnisse müssen schon im Geographieunterricht der Schulen kontinuierlich vermittelt werden, um den Schülern das komplexe Zusammenspiel von natürlichen und humanwissenschaftlichen Faktoren und Kräften bewusst zu machen“, fordert der Kieler Geograph Professor Dr. Hans-Rudolf Bork, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Geographie erneut anlässlich des „Tages der Erde“. Es sei im „Zeitalter der Globalisierung“ für die zukünftigen Bürger unumgänglich, um die Zusammenhänge zwischen den natürlichen, sozialen und wirtschaftlichen Gegebenheiten der Erde zu wissen.

Wer beispielsweise die natürlichen, sozialen und ökonomischen Gründe für die internationalen Migrationen nicht kenne, werde den Zuwanderern hier wenig Verständnis entgegen bringen und nicht selten radikalen Parolen ausgeliefert sein, befürchtet Bork. Unsere Nahrungsmittelversorgung werde auch durch häufig nicht angepasste landwirtschaftliche Produktion außerhalb Europas gewährleistet. Doch dramatische Umweltprobleme wie die Zerstörung der Böden durch Erosion und Versalzung sind die Folgen. Viele Menschen nicht nur in Afrika sind dankbar, wenn sie aus Europa importierte, von der EU subventionierte und deswegen billige Lebensmittel kaufen können, die ihrerseits jedoch die Existenz der einheimischen Subsistenzbauern massiv bedrohen.

Dieser fatale Kreislauf müsse von jedem erkannt werden und könne dann nach Ansicht Borks durch eine grundlegende Veränderung unseres ökonomischen und politischen Verhaltens beeinflusst werden. Voraussetzung dafür sind ein kontinuierlicher Geographieunterricht an den Schulen und umfassende, interdisziplinäre geographische Forschungen an den Hochschulen sowie im Ergebnis ein weitaus besseres Verständnis in der Bevölkerung für raumbedingte natürliche, ökonomische und soziale, also geographische Zusammenhänge.

Die Deutsche Gesellschaft für Geographie ist der Dachverband der geographischen Verbände in Deutschland. In ihr sind Geographinnen und Geographen aus Schule und Hochschule vereint sowie diejenigen, die als Geographen in den verschiedensten Berufen tätig sind.

Ende der Pressemitteilung von Dr. Eberhard Schallhorn Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Deutsche Gesellschaft für Geographie (DGfG)
19.04.2012 18:13

 

Ein kleiner Beitrag zum Umweltschutz: Trinken Sie Ihr Leitungswasser, das rät auch das Umweltbundesamt (hier klicken)

Wasser trinken: Wie viel Wasser benötigt der Mensch?

Wie viel Wasser soll der Mensch trinken?

Ein interessanter Beitrag zum Thema Wasser lief auf der ARD in der Sendung Wissen. Der Mensch verbraucht Wasser durch den Atem, die Haut, das Schwitzen, wenn die Nase läuft  oder Tränen kullern.

Warum das Wasser für den Menschen so wichtig ist und wie viel er benötigt, ist anschaulich der Sendung Wissen von der ARD dargestellt. Den Filmbeitrag „Wie viel Wasser braucht der Mensch?“ können Sie hier anschauen.

Warum Sie Ihr Leitungswasser zuhause trinken können und sollen können Sie im Beitrag „Jetzt Leitungswasser trinken! – Mineralwasser ist ökologisch und ökonomisch nicht zu empfehlen“ nachlesen.

Wenn Sie zunächst Ihr Leitungswasser analysieren wollen finden Sie qualitätsgesicherte Wassertests auf www.wasser-test.net.