Archiv für die Kategorie „Alle Berichte“

Stromkosten senken durch Verringerung der Warmwassermenge

Die Strompreise steigen. Dieser Trend begann vor einigen Jahren und wird erst einmal nicht aufzuhalten sein. Viele Verbraucher fragen sich daher, wie sie Stromkosten senken können. Es gibt viele Tipps und Tricks, um Stromfresser zu vermeiden und die Kosten zu verringern.

Ein wichtiger Punkt wird bei der Auflistung häufig außen vorgelassen. Es geht um die Menge des Warmwassers. Wasser zu haben und zu nutzen ist selbstverständlich. Häufig vergessen Verbraucher allerdings, dass die Erhitzung des Wassers Strom kostet. Über Boiler, Durchlauferhitzer oder Heizungs- und Speicheranlagen, die elektrisch betrieben werden, wird das Wasser erwärmt. Jeder zweite Haushalt in Deutschland verwendet Strom für die Warmwasserbereitung. Der Rest heizt das Wasser mit Gas oder Öl. Diesen Beitrag weiterlesen »

Heizung optimieren durch besseres, klares Heizwasser

Heizung und Heizwasser verbessern mit EWO HeizungsbeleberDer Wirkungsgrad der Heizung hängt unter anderem auch davon ab, wie gut das Wasser die Wärme vom Heizbrenner und Pufferspeicher zu den Radiatoren transportiert und wie das erwärmte Wasser seine hohe Temperatur an den Heizkörper überträgt. Klares und energiereiches Wasser im Heizkreislauf erzielt beste Ergebnisse und eine wohlige Wärme.

Wenn außen die Temperaturen fallen, sparen Sie mit dem EWO Heizungsbeleber gleich zweimal

Die Wasseroptimierungsfirma EWO unterstützt alle schnell Entschlossenen, die noch für die jetzt kommende Heizperiode ihre Heizung verbessern möchten. Sie erhalten bei einer Bestellung bis zum 31.10.2012 nochmal 5% Nachlass auf den Kaufpreis.

Mit den nun kühleren Temperaturen ist die Inbetriebnahme der Heizungsanlage verbunden, die alljährliche Wartung der Anlage steht ebenfalls an. Schenken Sie bei dieser Gelegenheit gerade dem Heizwasser als Wärmeträger eine erhöhte Aufmerksamkeit. Denn verfärbtes oder verschlammtes Wasser in der Heizungsanlage ist meist ein Zeichen, dass etwas nicht in Ordnung ist. Die Wärmeabgabe sowie die Wärmeübertragung funktionieren nicht effizient, dadurch steigen der Energieverbrauch und die Heizkosten, zudem wird die Anlage unnötig belastet.

Egal ob Fußboden-, Wand- oder Radiatoren-Heizung, eine kleine Investition wie z.B. der Einbau eines kostengünstigen Heizungsbelebers von EWO kann mithelfen, die Sache schnell wieder ins Reine zu bringen.
Tausende zufriede Kunden aus dem privaten und gewerblichen Bereich haben die EWO Wasserbelebung in die Heizungsanlage integriert und bestätigen die gute Wirkung.

Viele Installationsfachbetriebe empfehlen und installieren mittlerweile die EWO Geräte zur Heizwasserbelebung und machen gemeinsam mit ihren Kunden die besten Erfahrungen. Beste Heizleistung auf lange Sicht beginnt mit klarem Wasser und klares Heizwasser gibt es am einfachsten mir der natürlichen EWO Methode.

Bestellen Sie noch vor dem 31.10.2012 den EWO Heizungsbeleber und Sie erhalten sogar noch 5% Rabatt. So können Sie in dieser Heizperiode gleich zweimal die Vorteile von EWO beim Heizen nutzen.

111 Millionen Euro für bayerische Wasser- und Abwasserversorgung

Neues Förderprogramm gestartet / Jetzt Anträge stellen 

Bayern fördert 2012 den Ausbau der Trink- und Abwasseranlagen im Freistaat mit 111 Millionen Euro. Das betonte der bayerische Umweltminister Dr. Marcel Huber zum Start des neuen Förderprogramms für Trink- und Abwasseranlagen in Bayern. „Wir sind ein verlässlicher Partner der Kommunen. Mit unserer Förderung von kommunalen Investitionen setzen wir ein Zeichen der Kontinuität“, sagte Huber. Diesen Beitrag weiterlesen »

Maschinen des Lebens arbeiten auch ohne Wasser

Beginn der Pressemitteilung vom Informationsdienst Wissenschaft :

02.08.2012 Jülich

Neutronenexperimente erklären Funktionsweise von Protein-Polymer-Hybriden

Ohne Wasser können Proteine, die Maschinen der Zellen, ihre vielfältigen Aufgaben nicht erfüllen – dieser Grundsatz galt über Jahre. Doch 2010 entdeckten Forscher, dass Hybride aus Proteinen und Polymeren auch ohne Wasser biologisch aktiv sein können. Solche Hybride sind für industrielle Prozesse von Interesse, bei denen Wasser nicht verwendet werden kann. Warum Proteine auch ohne Wasser arbeiten, zeigt jetzt ein internationales Forscherteam mit Hilfe von Neutronenexperimenten. Die Ergebnisse sind auf den Webseiten der internationalen Fachzeitschrift „JACS“ nachzulesen (DOI: 10.1021/ja303894g).
Proteine sind winzige biologische Maschinen. Sie katalysieren lebenswichtige Prozesse in tierischen und pflanzlichen Zellen, geben Geweben Halt oder synthetisieren Stoffe für Medizin und Industrie. Lange ging man davon aus, dass Wasser oder andere Lösungsmittel unverzichtbar wären für die Arbeit der Moleküle. Denn Wasser vermittelt den Proteinen eine Beweglichkeit, ohne die sie nicht funktionieren. Trocknet man die Proteine aus oder friert das Wasser ein, so geht die Beweglichkeit und damit auch die Funktionsfähigkeit verloren, ganz so, wie sich ein eingefrorenes Schloss nicht mehr öffnen lässt.

Ein alternatives „Schmiermittel“ für Proteine entdeckten Forscher erstmals 2010. Sie beobachteten, dass Hybride aus dem Muskelprotein Myoglobin und Polymeren reversibel Sauerstoff binden können, ganz so wie das Myoglobin in seiner natürlichen Form.

Forscher aus Frankreich, Großbritannien, Australien und Deutschland konnten jetzt die Gründe dafür nachweisen. Neutronenexperimente an Instrumenten des Forschungszentrums Jülich an der Forschungs-Neutronenquelle Heinz Maier-Leibnitz (FRM II) in Garching bei München und an Instrumenten des Institut Laue-Langevin (ILL) im französischen Grenoble machten die Untersuchungen möglich.

Die Forscher fanden, dass sich Proteine, die von einer Polymerschicht bedeckt sind, vergleichbar bewegen können wie Proteine, die von einer Schicht Wasser bedeckt sind. Auch ist die Polymerschicht vergleichbar flexibel wie die Wasserschicht.

„Das Hydratwasser von Proteinen kann also durch Polymere ausgetauscht werden, ohne dass die Proteine ihre Beweglichkeit und damit ihre Funktionsfähigkeit einbüßen“, erläutert Dr. Martin Weik vom Institut de Biologie Structurale in Grenoble. Diese Entdeckung könnte sich die Industrie zunutze machen.

„Protein-Polymer-Hybride könnten z.B. in Wundcremes oder Wundpflastern eingesetzt werden. In hoher Konzentration könnten sie Sauerstoff zur Wunde hin transportieren und damit zur raschen Wundheilung beitragen“, erläutert Dr. Adam Perriman von der britischen Universität Bristol, der auch schon an der Entdeckung 2010 beteiligt war.

Die Forscher nutzten für ihre Messungen die Fähigkeit von Neutronen aus, sehr sensitiv und zerstörungsfrei die atomaren Strukturen und Bewegungen von biologischem Material abbilden zu können. Indem sie entweder die Proteinbestandteile oder die Polymerbestandteile der Hybride einfärbten, konnten sie die Bewegungen der beiden Komponenten getrennt voneinander untersuchen. „Das geht so nur mit Neutronen“, erläutert Dr. Joachim Wuttke vom Jülicher Zentrum für Forschung mit Neutronen (JCNS) in Garching bei München. Er unterstützte die Forscher bei ihrer Arbeit am Jülicher Instrument.

Erst im Juli 2012 hatten die beiden Forscher gemeinsam mit einem internationalen Team mit Hilfe des gleichen Verfahrens gezeigt, dass sich das Wechselspiel zwischen verschiedenen Typen von Proteinen und dem sie bedeckenden Wasser bedeutsam unterscheidet (Biophysical Journal 2012, DOI: 10.1016/j.bpj.2012.05.027, populärwissenschaftliche Zusammenfassung: www.fz-juelich.de/SharedDocs/Meldungen/JCNS/DE/d_news_2012-07-31.html
).

Originalveröffentlichungen:

A polymer surfactant corona dynamically replaces water in solvent-free protein liquids and ensures macromolecular flexibility and activity; Gallat et al. ; J. Am. Chem. Soc.; DOI, 10.1021/ja303894g

Dynamical Coupling of Intrinsically Disordered Proteins and Their Hydration Water: Comparison with Folded Soluble and Membrane Proteins; Gallat et al.; Biophysical Journal, Volume 103, Issue 1, 3 July 2012, Pages 129–136; DOI: 10.1016/j.bpj.2012.05.027

Ansprechpartner:

Dr. Joachim Wuttke, Forschungszentrum Jülich, JCNS-Außenstelle am FRM II, Garching, Tel. 089 289-10715, E-Mail: j.wuttke@fz-juelich.de

Dr. Martin Weik, Structural Protein Dynamics Research Team Institut de Biologie Structurale, Grenoble, France, Tel: + 33 4 38 78 95 80, E-Mail: weik@ibs.fr

Pressekontakt:

Angela Wenzik, Wissenschaftsjournalistin, Forschungszentrum Jülich, Tel. 02461 61-6048, E-Mail: a.wenzik@fz-juelich.de

– Ende der Pressemitteilung  des idw

Auch wenn Forscher entdeckten, dass Hybride aus Proteinen und Polymeren  ohne Wasser biologisch aktiv sein können, sollten wir täglich bis zu 2 Liter stilles Wasser trinken. Wie das Leitungswasser optimiert werden kann erfahren Sie hier: www.trinkwasseraufbereitung.com.

 

Sommer, Sonne, Wasser ist was für Kinder

Wasserglas mit Mineralwasser © Sigrid Rossmann /pixelio.deSommerzeit ist für Kinder die tollste Zeit. Es gibt nichts schöneres als im Freien herum zu tollen. Eltern sollten bei Ihren Kindern darauf achten, dass Sie genug mit Flüssigkeit, besonders mit stillem Wasser versorgt werden. In dem nachfolgenden Artikel erfahren Eltern manch Nützliches, um den Flüssigkeitsbedarf ihrer Kinder zu decken.

Pressemitteilung vom 12.7.2012

Um fit zu sein, müssen Kinder regelmäßig und ausreichend trinken. Jedoch nimmt nur die Hälfte der 6- bis 11-Jährigen genug Flüssigkeit zu sich. Je jünger ein Mensch ist, desto höher ist – bezogen auf sein Körpergewicht – der Wasseranteil seines Körpers. Bei Kleinkindern beträgt er etwa 75 Prozent, bei Erwachsenen etwa 60 Prozent. „Kinder haben im Verhältnis zu ihrer Körpergröße einen wesentlich höheren Flüssigkeitsbedarfals Erwachsene“, erläutert Prof. Dr. med. Berthold Koletzko vom Dr. v. HaunerschenKinderspital des Klinikums der Universität München in einer Meldung von humanews. Eine ausreichende Flüssigkeitsversorgung ist wichtig, um die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit zu erhalten. Auf Wassermangel reagieren Kinder je nach Ausmaß mit Durst, Beeinträchtigungen der Konzentration bis hin zu Kopfschmerzen und Verstopfung.
Für den durchschnittlichen Flüssigkeitsbedarf von Kindern hat die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) Richtwerte herausgegeben. Bei den 2- bis 9-Jährigen decken etwa fünf bis sechs Gläser Flüssigkeit à 150 ml den täglichen Bedarf an Getränken. Damit Eltern sich ausführlich über ein gesundes Trinkverhalten im Kindesalter informieren können, wurde in Zusammenarbeit mit den Experten die Broschüre „So wird Wassertrinken zum Kinderspiel!“ erstellt. Die Broschüre wird von der Stiftung Kindergesundheit mit Unterstützung von Danone Waters Deutschland herausgegeben und kann kostenlos heruntergeladen werden unterwww.schwangerundkind.de/gesundes-trinkverhalten.html .
Befragungen von Kindern und Jugendlichen zeigen allerdings, dass sie einen relativ hohen Anteil gesüßter Getränke zu sich nehmen. Stark zuckerhaltige Getränke enthalten jedoch viel Energie – regelmäßig getrunken können sie sogar die Gewichtszunahme fördern. Aus Ernährungssicht sind daher Wasser und ungesüßte Kräuter- oder Früchtetees für Kinder die besten Durstlöscher. Als Abwechslung kann Wasser mit Geschmack, geeisten Früchten, Zitronenscheiben oder auch eine verdünnte Saftschorle dienen.
Übergewicht durch zuckerhaltige Getränke führt neben körperlichen Gesundheitsschäden zu seelischen Belastung für jedes Kind. Bewußte Eltern sorgen rechtzeitig für ihr Kind. Sie können auf den Spieltrieb und das Internet setzen: Das Web-Seminar www.kinderbody-perfekt.de ist die häusliche Unterstützung mit Anregungen zur Bewegung und richtigen Ernährung.
Richtige Ernährung und genügend Bewegung ist das A & O jeder Kindererziehung, das zeigt das Internet-Seminar den Eltern auf einfache Weise. Es kann im Rahmen einerKennenlernaktion für 10 Euro unter der Internet-Adresse www.kinderbody-perfekt.de getestet werden.

Mehr Info´s unter: www.humannews.de
– Ende der Pressemitteilung – Foto: © Sigrid Rossmann /pixelio.de

Mineralwasser wird weniger getrunken, Mineralbrunnen bangen um Zukunft

Im Sommer wird in der Regel am meisten Mineralwasser gekauft. Da der Sommer dieses Jahr bisher sehr durchwachsen war, ging das Mineralwasser-Geschäft im Vergleich zu den Vorjahren deutlich zurück. Zudem haben die Mineralwasser-Unternehmen Probleme mit einer möglichen Verschärfung der Grenzwerte für gesundheitlich unbedenkliche Pflanzenschutzmitteln im Mineralwasser. Dies könnte bedeuten, dass manche Mineralwasser nicht mehr verkauft werden dürfen.

Durch Informationskampagnen der Wasserversorger und auch aus ökonomischen Gründen trinken viele Menschen ihr Trinkwasser aus der Leitung.  Stiftung Warentest hat hierzu Untersuchungen angestellt und dem Leitungswasser eine hervorragende Wasserqualität bescheinigt.

Viele sind sich jedoch bei der Qualität ihres eigenen Leitungswassers nicht sicher. Ein Wassertest sorgt für Gewissheit, zum Beispiel vom Fraunhofer Institut, den Sie hier bestellen können . Eine preisgünstge Alternative für gefiltertes und belebtes Wasser ist der EWO Vitalfilter, mehr Informationen gibt es bei www.trinkwasseraufbereitung.com. Mehr zum Thema „Mineralwasser-Absatz geht zurück“ können Sie hier lesen.

 

BGR entdeckt riesiges Grundwasservorkommen: Wasser für Namibias Norden

Ein guter Tag für die Menschen in Namibia. Mit der Entdeckung eines riesigen Grundwasservorkommens könnte die Versorgung des Nordens von Namibia an Wasser gesichert sein. Das Wasservorkommen ist von guter Qualität. Jetzt geht es um eine sinnvolle langfristige Umsetzung des Projektes. Lesen Sie hierzu mehr in der Pressemitteilung der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe:

Hydrogeologen der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) haben gemeinsam mit Experten des namibischen Ministeriums für Landwirtschaft, Wasser und Forstwirtschaft ein bis zu 5 Kubikkilometer (5 Milliarden Kubikmeter) großes Grundwasservorkommen zur Nutzung vorbereitet. Das Vorkommen befindet sich im Norden Namibias, an der Grenze zu Angola, in einer Tiefe von mehr als 200 Meter. „Allein die gespeicherte Menge reicht nach sehr vorsichtigen Berechnungen aus, um die Bevölkerung im dicht besiedelten Norden Namibias ca. 400 Jahre mit Trinkwasser zu versorgen“, so BGR-Projektleiter Martin Quinger. Weitergehende Untersuchungen seien aber notwendig, um die Neubildungsrate zu bestimmen.
Das namibisch- deutsche Projektteam hat das Vorkommen im Rahmen eines Untersuchungsprogramms mit geophysikalischen Messungen und Probebohrungen erkundet. Das Programm ist Teil des vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) finanzierten Projektes „Grundwasser für den Norden Namibias“. Hauptziel dieses Projektes im Cuvelai-Etosha-Becken ist es, Namibia den Zugang zu sauberem Trinkwasser zu sichern und das Grundwassermanagementsystem des südwestafrikanischen Landes zu verbessern.
Das Grundwasser in der Ohangwena- und Oshikoto-Region im Cuvelai-Etosha Becken ist vermutlich über 10.000 Jahre alt und stammt ursprünglich aus höher gelegenen Bereichen des südlichen Angola. Es handelt sich um einen gespannten Grundwasserleiter, der nach oben durch eine rund 100 Meter mächtige Sperrschicht abgedichtet wird. „Diese Schicht muss durchbohrt werden, um das Grundwasser zu fördern“, so BGR-Hydrogeologe Prof. Dr. Thomas Himmelsbach. Das unter Druck stehende Wasser steige dann bis etwa 20 Meter unter die Oberfläche auf, was die Förderkosten sehr niedrig halte.
Der Grundwasserleiter befindet sich in einem ehemaligen großen Deltasystem des Okavango-Flusses, dem Cubango Megafan, und ist von mächtigen sandigen und tonigen Schichten bedeckt. In diesen befinden sich stauende Schichten sowie weitere sowohl salzige als auch süße Grundwasserleiter. Aufgrund seiner geologischen Entwicklung und insbesondere grenzüberschreitenden Lage bedeutet die Erkundung eine logistische und technische Herausforderung für die beteiligten Institutionen. Das ehemalige Deltasystem umfasst ein Gebiet von ca. 55.000 km2 in Namibia und Angola. Die Ausdehnung des Grundwasserleiters von etwa 3.000 km2 ist durch geophysikalische Messungen, Erkundungsbohrungen sowie Grundwassermessstellen bekannt.
Die Trockenheit Namibias bewirkt, dass der Grundwasserleiter in Richtung des Beckeninneren zunehmend salzig wird. Das bedeutet, dass bei der zukünftigen Nutzung die im Rahmen des Projektes entwickelten technischen Standards eingesetzt werden müssen, um die Ressource nachhaltig nutzen zu können. Umso wichtiger ist die enge Zusammenarbeit mit dem vom BMZ- und EU finanzierten Vorhaben „Integriertes Wasserressourcen Management im Cuvelai-Etosha-Becken“, das von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) durchgeführt wird, um die entsprechenden Strukturen auf Einzugsgebietsebene zu entwickeln.
Vor allem unter dem Gesichtspunkt der Anpassung an die negativen Folgen des Klimawandels kommt der neu entdeckten Ressource eine strategische Bedeutung zu. „Diese alten, tief zirkulierenden Grundwassersysteme haben eine große Pufferwirkung gegenüber Klimaereignissen. Selbst mehrere extreme Trockenjahre in Folge würden keinen Einfluss auf die Versorgung aus diesem System haben“, so Himmelsbach.
Das BGR-Projekt der Entwicklungszusammenarbeit läuft noch bis 2013. Neben einer Verbesserung des Grundwassermanagements steht auch die Ausbildung von Hydrogeologen in den Partnereinrichtungen im Vordergrund des Vorhabens.
Weitere Informationen:

http://www.bgr.bund.de/DE/Themen/Zusammenarbeit/TechnZusammenarbeit/Projekte/Laufend/Afrika/1062_2009-2096-7_Namibia_Grundwassererkundung_Cuvelai_PhaseII.html

http://www.bgr.bund.de/DE/Themen/Wasser/Projekte/laufend/F+E/Kalahari/kalahari_projektbeschr.html

http://www.bgr.bund.de/DE/Gemeinsames/Oeffentlichkeitsarbeit/Pressemitteilungen/BGR/bgr-120723-bilder.html

Ansprechpartner:
Dr. Falk Lindenmaier, Tel.: 0511 643 3059, E-Mail: Falk.Lindenmaier@bgr.de

– Ende der Pressemitteilung _

Syrienkrise: Wasser für die Flüchtlinge in Jordanien

Quelle: THW

Bonn, 24.07.2012     Die Lage in Syrien verschlechtert sich zunehmend. Immer mehr Menschen verlassen das Land und suchen Zuflucht in den Nachbarstaaten. Das THW unterstützt das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) bei der Wasserversorgung eines Flüchtlingscamps in Jordanien. Dieser Beitrag des THW zur Versorgung der Flüchtlinge wird vom Auswärtigen Amt finanziert. Diesen Beitrag weiterlesen »

Neues Fischereirecht für Europa – WWF hofft darauf

Viele Tiefseefische sind besonders anfällig für Überfischung, da sie langsam wachsen und sich erst im hohen Alter fortpflanzen. Die Ozeane werden täglich leerer, denn Europa fischt mehr aus den Meeren, als nachwächst! Fast jeder zweite Fischbestand in Europa ist überfischt, im Mittelmeer sind es über 80 Prozent! Dafür verantwortlich ist die EU-Politik, die die Regeln für europäische Fischerei festlegen. Sie hat bisher versagt. Doch nach 10 Jahren verhandeln die Politiker jetzt über neue Regeln für die Fischerei. Der WWF will die Verhandlungen für eine nachhaltige Fischerei unterstützen und fordert auf, eine europaweite Petition des WWF zu unterstützen und von der EU eine neue Fischereipolitik zu fordern, die unsere Meere  schützt und nur eine nachhaltige Fischerei erlaubt.

Die gültigen Fischerei-Regeln haben katastrophale Auswirkungen: Etwa 60% des Fangs werden von den Fischern tot oder sterbend wieder über Bord geworfen – ohne genutzt zu werden. Jungtiere werden gefischt, bevor sie Nachwuchs bekommen konnten und die EU exportiert das Überfischungsproblem in die Dritte Welt!

Mit jeder Tonne, die dem Meer zu viel entnommen wird, kommen wir dem Zustand „Leere Meere“ ein Schritt näher. Nicht nur in Europa. Die Erträge der Fischerei in der EU sanken im letzten Jahrzehnt bereits um rund ein Drittel. Gleichzeitig fischen die Fangflotten aus Europa vor den Küsten Afrikas, Asiens und Südamerika – in Gebieten, in denen unsere Nachhaltigkeits-Standards nicht gelten.

Bitte unterstützen Sie jetzt die Petition für eine neue Fischereipolitik, die die Fischerei endlich nachhaltig und fair macht. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

 

Pressemitteilung des WWF vom 20.07.2012:

WWF begrüßt neuen Vorschlag der EU-Kommission zur Regelung der Tiefseefischerei

Hamburg – Jahrhundertealte Korallenriffe werden in wenigen Minuten zerschlagen und abrasiert, wenn auf der Jagd nach Rot- und Granatbarsch riesige Grundschleppnetze über einen Seeberg der Tiefsee gezogen werden. Damit wird auch der Lebensraum für bedrohte Tiefseehaie und hunderte wirbelloser Tierarten regelrecht planiert. Die Zerstörung der Meeresumwelt durch umweltschädliche Fischereimethoden wie Grundschleppnetze und Stellnetze könnte im Nordostatlantik bald per Gesetz beendet werden. Die EU Kommission hat gestern einen Vorschlag zur Neuregelung der Tiefseefischerei vorgelegt. Danach soll der Einsatz von Grundschleppnetzen und Stellnetzen ab 1000 Meter Wassertiefe in sämtlichen EU-Gewässern und der Hohen See des Nordost-Atlantik untersagt werden. Für bestimmte Fischereien soll das Verbot bereits ab 500 Meter Tiefe gelten. Der Kommissionsvorschlag bezieht sich auf 50 kommerziell genutzte Fischarten und sieht eine Übergangsfrist von zwei Jahren vor.

„Der Kommissionsvorschlag kann die Fischerei revolutionieren, indem er die destruktivste aller Fischereimethoden in der sensiblen Tiefsee abschafft. Das wäre ein echter Durchbruch für den Schutz der Meeresumwelt und ein Vorbild für die weltweite Fischerei“, freut sich Stephan Lutter Meeresschutzexperte des WWF. Die Umweltschützer fordern von EU Parlament und Ministerrat den mutigen Vorstoß voll zu unterstützen und damit endlich entsprechende Resolutionen der Vollversammlung der Vereinten Nationen umzusetzen.

Viele Tiefseefische sind besonders anfällig für Überfischung, da sie langsam wachsen und sich erst im hohen Alter fortpflanzen. Unter den bisherigen EU- Regeln für Tiefseefischerei konnten sich die Bestände nicht vom stetigen Fischereidruck erholen. Nur in mühsamer Kleinarbeit wurden bestimmte Flächen per Verordnung für die Flotten der großen Bodentrawler gesperrt. Ein Großteil der umweltschädigenden Fischereien wird auf den Kontinentalsockeln der EU-Mitgliedsländer in Tiefen zwischen 200 und 1000 Metern betrieben. Gerade hier finden sich ökologisch wertvolle Kaltwasserkorallenriffe und -gärten und andere empfindliche Lebensräume wie Formationen von Tiefseeschwämmen. „Diese Zone muss ebenfalls vor Grundschleppnetzen geschützt und der Entwurf entsprechend nachgebessert werden“, fordert Meeresschutzexperte Lutter.

Weitere Informationen beim WWF.

 

Ein Monat Trinkwasser für 50 Menschen. Spenden Sie bei Oxfamunverpackt.

Trinkwasser für Haiti Spenden Sie einen Monat

Oxfamunverpackt.de

Wasser marsch! Jetzt kannst du fünfzig Menschen ganz einfach das Wasser reichen: indem du ihre Versorgung mit dem kostbaren Nass für einen Monat sicherst. Dieses originelle Geschenk ist weit mehr als ein Tropfen auf den heißen Stein – es schenkt Überleben pur! Auch viele Monate nach dem schweren Erdbeben, das im Januar 2010 große Teile der haitianischen Hauptstadt Port-au-Prince in ein Trümmerfeld verwandelte, müssen Zehntausende Kinder, Frauen und Männer noch in Flüchtlingscamps ausharren. Der Wiederaufbau wird noch Jahre dauern.

Wie hier in einem provisorischen Camp, versorgt Oxfam Hunderttausende Menschen täglich mit Trinkwasser. Unser Einsatz im Rahmen der internationalen Nothilfe hat dazu beigetragen, den Ausbruch von Seuchen zu verhindern, die durch verunreinigtes Wasser übertragen werden.

Wenn du ein Geschenk von OxfamUnverpackt verschenkst, so ist dies eine Spende und somit steuerlich abzugsfähig. Oxfam Deutschland e.V. versendet dazu Spendenquittungen.Mehr Informationen erhälst du hier