Zahlreiche Arzneimittelwirkstoffe lassen sich in Gewässern und vereinzelt sogar im Trinkwasser nachweisen

Premiere der internationalen Tagung „Nachhaltige Pharmazie“
Osnabrück – Donnerstag, 24.4.2008, Zentrum für Umweltkommunikation der DBU, An der Bornau 2, 8.30 Uhr

Seit einigen Jahren lassen sich zahlreiche Arzneimittelwirkstoffe in Gewässern und vereinzelt sogar im Trinkwasser nachweisen. Die kommunalen Kläranlagen können diese Stoffe nicht vollständig herausfiltern, womit die Pharmarückstände ein erhebliches Gefährdungspotenzial für unsere Umwelt darstellen. Welche Möglichkeiten gibt es, die Pharmazie insgesamt nachhaltiger zu gestalten? Um diese Frage zu diskutieren, laden das Institut für Umweltmedizin und Krankenhaushygiene des Universitätsklinikums Freiburg und die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) ein zur ersten internationalen Konferenz über „Nachhaltige Pharmazie“

am Donnerstag, 24. April 2008,
um 8.30 Uhr
ins Zentrum für Umweltkommunikation der DBU,
An der Bornau 2, 49090 Osnabrück.

Bei dieser Konferenz soll erstmalig der internationale Stand der Forschung zur Nachhaltigkeit in der Pharmazie zusammengetragen werden, um Strategien und Perspektiven für die Entwicklung, den Gebrauch und die Entsorgung von Arzneimitteln zu diskutieren. Den Hauptvortrag hält John Sumpter von der Brunell University in London (Großbritannien) mit dem Titel „Pharmaceuticals in the Water Cycle. Moving from a problem to a solution“ (Pharmazeutika im Wasserkreislauf. Auf dem Weg vom Problem zur Lösung). Die Konferenz richtet sich an Wissenschaftler aller relevanten Disziplinen und Praktiker aus der Pharmazeutischen Industrie, dem Gesundheitswesen, dem Wassermanagement und den Behörden. Wir laden Sie herzlich dazu ein.

Weitere Informationen:
Deutsche Bundesstiftung Umwelt

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