Stromkosten senken durch Verringerung der Warmwassermenge

Die Strompreise steigen. Dieser Trend begann vor einigen Jahren und wird erst einmal nicht aufzuhalten sein. Viele Verbraucher fragen sich daher, wie sie Stromkosten senken können. Es gibt viele Tipps und Tricks, um Stromfresser zu vermeiden und die Kosten zu verringern.

Ein wichtiger Punkt wird bei der Auflistung häufig außen vorgelassen. Es geht um die Menge des Warmwassers. Wasser zu haben und zu nutzen ist selbstverständlich. Häufig vergessen Verbraucher allerdings, dass die Erhitzung des Wassers Strom kostet. Über Boiler, Durchlauferhitzer oder Heizungs- und Speicheranlagen, die elektrisch betrieben werden, wird das Wasser erwärmt. Jeder zweite Haushalt in Deutschland verwendet Strom für die Warmwasserbereitung. Der Rest heizt das Wasser mit Gas oder Öl. Nur ein sehr kleiner Teil verwendet reinen Ökostrom, um das Wasser zu erwärmen. Eine Kostenübersicht beweist, dass die Heizung den größten Anteil der Stromkosten ausmacht, danach folgt direkt die Aufbereitung für das Warmwasser. Je nachdem, wie hoch Ihr Strompreis ist, zahlen Sie demnach sehr viel Geld dafür.

Da sich Ihr Strompreis höchstwahrscheinlich nicht verringern, sondern eher steigen wird, ist ein sparsames Handhaben mit Warmwasser empfehlenswert. Sollten Sie beispielsweise einen Warmwasserspeicher besitzen, reicht die Einstellung auf E beziehungsweise auf 60 Grad. Sobald Sie länger als einen Tag außer Haus sind, können Sie diesen sogar ganz abschalten. Wasser sparen Sie ebenfalls, wenn Sie hauptsächlich Duschen und nicht jeden Tag Baden und jedes unnötige Wasserlaufen vermeiden. Gerade beim Zähneputzen oder beim Abspülen können Sie zwischendurch das Wasser abstellen. Zusätzlich verringern Sie die Warmwassermenge, wenn Sie Durchflussbegrenzer und Wasserunterbrecher an Ihren Armaturen zu Hause anbringen. Beim Wäschewaschen reicht es in der Regel, maximal bei 60 Grad zu waschen und auf eine Vorwäsche zu verzichten.

Wenn Sie im Alltag insgesamt beim Warmwasser sparen, werden sich Ihre Stromkosten signifikant senken. Leider bleiben die Strompreise weiterhin hoch. Daher sollten Sie regelmäßig überprüfen, ob Sie einen Anbieter finden mit besseren Konditionen und günstigeren Strompreisen. Zahlreiche Tests und Vergleiche haben gezeigt, dass die Strompreise bei den regionalen Grundversorgern am höchsten sind. Einen weitaus günstigeren Strompreis bekommen Sie, wenn Sie selbst aktiv werden und Tarifvergleiche anstellen. Im Internet geht die Suche nach einem neuen Anbieter mit besseren Vertragsbedingungen und einem niedrigeren Strompreis sehr schnell.

Immer stärker in den Fokus rückt der Ökostrom. Die Nachfrage steigt, daher bieten immer mehr Anbieter diesen Tarif an. Aus diesem Grund wird der Öko-Strompreis immer günstiger. Diese sind mittlerweile sogar noch billiger als die Strompreise der Grundversorger.

Kommentieren ist momentan nicht möglich.