New Solar Pump ist eine Solarbrunnen-Pumpstation, die wartungsfrei und unabhängig von jeglicher Stromversorgung funktioniert.

Dietmar Stuck von NSP

Dietmar Stuck von NSP

St. Veit an der Glan (Austria), 02. Mai 2011. Wasser ist lebensnotwendig. Damit alle Menschen die Möglichkeit haben, auch unter den widrigsten Umständen zu dieser „Quelle des Lebens“ Zugang zu haben, hat Dietmar Stuck Jun. die New Solar Pump – Solarbrunnen Pumpstation erfunden und entwickelt. Zielgruppen sind Hilfsorganisationen, Privatanwender und Farmer für Bewässerungsanlagen sowie Firmen für die Errichtung von Wasserversorgungen.

Solarbrunnen-Pumpstation

Solarbrunnen-Pumpstation

Leben braucht Wasser
Dietmar Stuck Jun. begann in der Brunnenbohrfirma seines Vaters als Lehrling, wo er auch seinen Brunnenmeister absolvierte. Die vielen Reisen in Gebieten, in denen Wasser nur schwer zugänglich und zu fördern ist, brachten ihn auf die Idee der New Solar Pump. Eine Erfindung, die wartungsfrei und unabhängig von jeglicher Stromversorgung Wasser aus über 150 Metern Tiefe befördern kann. Sie ist die aktuellste auf dem Markt befindliche Solarbrunnen Pumpstation und wurde zum Patent angemeldet.

„Meine Karriere begann als Lehrling in der Brunnenbohrfirma meines Vaters, die ich gleich im Anschluss mit einer Ausbildung zum Brunnenmeister vervollständigte und so den Grundstein für die New Solar Pump und den Weg in die Selbständigkeit legte“, so Dietmar Stuck Jun.

„Nach Erhalt des Meistertitels entschloss ich mich nach Australien zu gehen, um als Brunnenbohrer mein Wissen auf diesem Gebiet zu erweitern. Das Ansuchen des Arbeitsvisums verlangte von mir viel Geduld und beste Englischkenntnisse, die ich mir allerdings erst aneignen musste. Hinzu kam auch noch die geeignete Portion Glück. Auf meiner Suche nach Arbeit stieß ich auf die Bunbury Drilling Company aus Bunbury in Westaustralien. Sie gab mir die Chance, mich als Brunnenbohrer zu beweisen“, erzählt Stuck weiter.

Die Erfahrungen seiner Reisen haben ihn zur Gründung der Hilfsorganisation „LBW-Leben braucht Wasser“ bewegt. Der Verein spezialisiert sich auf die Errichtung von Trinkwasserbrunnen in Afrika. „Mein Bereich beschränkt sich auf das Begutachten von neuen Brunnenprojekten und das fachgerechte Errichten von neuen Trinkwasserbrunnen in Kooperation mit den lokalen Brunnenbohrfirmen“, so Stuck über sein Engagement in der Entwicklungszusammenarbeit.

Eine Idee wird geboren
Von einer seiner letzten Reisen nach Afrika hat sich Dietmar Stuck ein besonderes „Souvenir“ mitgebracht: die Idee für die New Solar Pump.
Eine Strecke von bis zu 50 km müssen die Massai Völker in täglichen Fußmärschen zurücklegen, um einen 20 Liter Kanister mit Wasser zu füllen.

Auch wenn es sich um kein sauberes Trinkwasser handelt, so ist es doch die Grundlage für das Überleben der Menschen in Afrika.

In diesen Gebieten findet man sauberes Trinkwasser meist erst ab einer Tiefe von 130 Metern. Somit gibt es für diese Regionen nicht viele Möglichkeiten, das Wasser an die Oberfläche zu befördern. Meist kommen dafür Handpumpen oder Windmühlen zum Einsatz. Ein Nachteil daran ist, dass die Menschen in derart abgeschiedenen Regionen mit Handpumpen keine Möglichkeit haben, zu diesem tiefgelegenen Wasser zu kommen. Dieses ist aber zur Bewässerung ihres Landes nötig, um Getreide anzubauen oder Gemüse zu pflanzen und somit wirtschaften zu lernen. Das andere Problem ist, dass der Betrieb mit den Windmühlen aufgrund von nicht oder nur mangelhaft vorhandenem Wind nicht möglich ist.

Wasserversorgung durch die Sonne
„Diese Reisen und die damit verbundenen Bilder und Eindrücke bewegten mich so sehr, dass ich nach einer optimalen, neuen Möglichkeit suchte, um Wasser kostengünstig, effizient und vor allem wartungsfrei aus Brunnen auch mit Tiefen von über 150 Metern zu pumpen“. Ergebnis dieser Überlegungen war die New Solar Pump – eine Solarbrunnen Pumpstation die wartungsfrei und unabhängig von jeglicher Stromversorgung ist. Für Ausnahmefälle kann das Wasser sogar mittels einer Handpumpe geschöpft werden.

Solarbrunnen-Pumpstation mit Vorratstank

Solarbrunnen-Pumpstation mit Vorratstank

Im Vergleich zu anderen Pumpstationen wird hier keine Batterieanlage eingesetzt und es werden je nach Brunnentiefe lediglich 2 bis 4 Solarpaneele benötigt. Dadurch kann die Station im Vergleich zu anderen Brunnenpumpen günstiger angeboten und auf jede Förderhöhe/-menge ausgerichtet werden. Weder ein Wechseln der Dichtungen im Pumpkolben, noch eine Wartung oder Erneuerung der Batterieanlage ist erforderlich.

Wenn man bedenkt, dass in Afrika nur eine von drei Handpumpen funktioniert, so ist die zusätzliche Möglichkeit des unproblematischen und kostengünstigen Ersetzten bereits bestehender und installierter Handpumpen und Windmühlen durch die NSP – New Solar Pump ein großer Gewinn für ein solches Land. Vorhandene Brunnen können dadurch wieder in Betrieb gebracht oder auch leistungsfähiger gemacht werden und der Zugang zu Wasser ist für die Zukunft wieder gesichert.

Kontakt:
NSP – New Solar Pump e.U., Industrieparkstrasse 13, 9300 St. Veit an der Glan – Austria, Mo.: +43 (0) 676 / 30 66 933, Fax: +43 (0) 4212 / 718 874, office@newsolarpump.com, www.newsolarpump.com

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