Leitungswasser für Minister. Mineralwasser weg, Geld sparen ?

JERUSALEM (inn) – Einfaches Wasser aus der Leitung statt Mineralwasser: Die israelischen Minister dürfen während Ihren Sitzungen kein Mineralwasser mehr trinken. Ab sofort gibt es nur noch Leitungswasser. Durch die Maßnahme soll  Geld gespart werden. Weiterhin soll mit dieser Maßnahme den Bürgern gezeigt werden, dass das Leitungswasser ein gutes trinkbares Wasser ist.

Die Regelung ist seit kurzem in Kraft. Die Anordung erfolgte durch den  Kabinettssekretär Zvi Hauser. Initiator der Maßnahme war das Forum der Wassergesellschaften. Dieses hatte in seinen Schreiben an Hauser geschrieben: „Davon abgesehen, dass es eine Verschwendung von öffentlichen Geldern ist, stellt die Angewohnheit einen Mangel an Vertrauen in Leitungswasser dar, für den die Regierung selbst verantwortlich ist“. Das Leitungswasser sei sauber, gesund und wohlschmeckend. Es gibt keinen Grund, warum man es nicht trinkensoll, heißt es in dem Schreiben weiter.

Hauser gab nach seiner Entscheidung bekannt, das Wasser werde in Zukunft in Krügen und schönen Wasserkaraffen serviert. Wenn ein Minister den Wunsch nach Zitrone oder Minze hat, würden diese Wünsche erfüllt und der Wasserkaraffe beigefügt. Dies berichtet die Tageszeitung „Jediot Aharonot“.

Wir finden, dass ist der richtige Schritt. Wäre das bei unseren Ministern denkbar? Auch hier in Deutschland, Österreich und der Schweiz haben wir hervorragendes Leitungswasser. Wenn wir dieses Wasser aus der Leitung noch filtern, haben wir eine hohe Qualität erreicht.

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