Stromkosten senken durch Verringerung der Warmwassermenge

Die Strompreise steigen. Dieser Trend begann vor einigen Jahren und wird erst einmal nicht aufzuhalten sein. Viele Verbraucher fragen sich daher, wie sie Stromkosten senken können. Es gibt viele Tipps und Tricks, um Stromfresser zu vermeiden und die Kosten zu verringern.

Ein wichtiger Punkt wird bei der Auflistung häufig außen vorgelassen. Es geht um die Menge des Warmwassers. Wasser zu haben und zu nutzen ist selbstverständlich. Häufig vergessen Verbraucher allerdings, dass die Erhitzung des Wassers Strom kostet. Über Boiler, Durchlauferhitzer oder Heizungs- und Speicheranlagen, die elektrisch betrieben werden, wird das Wasser erwärmt. Jeder zweite Haushalt in Deutschland verwendet Strom für die Warmwasserbereitung. Der Rest heizt das Wasser mit Gas oder Öl. Diesen Beitrag weiterlesen »

Wasser darf keine Handelsware werden – keine Privatisierung der öffentlichen Wasserversorgung

Die EU-Kommission will den Markt für die Privatisierung der Wasserrechte freigeben.
Monitor hat darüber am 13.12.2012 eine Sendung ausgestrahlt (Link unten):

Geheimoperation Wasser: Wie die EU-Kommission Wasser zur Handelsware machen will.
Damit würde ein Grundrecht entzogen werden. Wer gegen diese Privatisierung an Großkonzerne ist, kann auf dem u.a. Link unterschreiben.

Bis Mitte Januar 2013 müssen 1 Mio. Unterschriften eingesammelt sein, um das Vorhaben zu stoppen.

Portugal wurde bereits dazu gezwungen und muss jetzt den 4-fachen Wasserpreis bezahlen. Griechenland wird es wahrscheinlich nicht anders gehen.

Privatisierung bedeutet, der Wasserpreis kann zukünftig vom Börsenkurs abhängen, Wasser könnte ein Exportschlager werden, die Qualität wird nicht mehr nach gängigen Richtlinien bestimmt, Großkonzerne
kontrollieren, wenn’s drauf ankommt. Bis Mitte Januar 2013 werden 1.000.000 Stimmen benötigt, damit die EU sich hierzu erklären muss.

Link zum Artikel:
www.wdr.de/tv/monitor/sendungen/2012/1213/wasser.php5

Link zur Unterschriftenaktion:
www.right2water.eu/de

Urquellwasser.eu gibt hier das Pamphlet und die Hintergrundinformationen der EU Bürgerinitiative „Wasser ist Menschenrecht“ wieder:

WASSER und SANITÄRE GRUNDVERSORGUNG sind ein MENSCHENRECHT

Alle Menschen brauchen sauberes Trinkwasser und eine qualitativ hochwertige sanitäre Grundversorgung. Wir fordern die Europäische Union auf, diese Menschenrechte durch die Förderung einer Wasser- und Abwasserwirtschaft als existenzsichernde öffentliche Dienstleistung für alle sicherzustellen und in die Tat umzusetzen.

Die Europäische Union sollte allen Mitgliedstaaten verbindliche Ziele setzen, diese Forderung in Europa zu 100% zu erfüllen. Wir sind der Überzeugung, dass sich die Europäische Union stärker für einen universellen Zugang zu Wasser und sanitärer Grundversorgung auch in Ländern außerhalb der EU einsetzen sollte. Millionen von Menschen werden diese Dienstleistungen immer noch vorenthalten.

Unsere Ziele:

Wasser und sanitäre Grundversorgung als Garantie für alle Menschen in Europa. Keine Liberalisierung der Wasserwirtschaft. Universeller (globaler) Zugang zu Wasser und sanitärer Grundversorgung.
Diese Kampagne soll uns auf die Anerkennung des Menschenrechtes auf Wasser und sanitäre Grundversorgung verpflichten. Die Kampagne will bei der Europäischen Kommission einen Umdenkprozess bewirken und anstelle des marktorientierten Modells mit dem Schwerpunkt Wettbewerb ein auf Rechten basierendes Modell mit dem Schwerpunkt öffentliche Dienstleistungen setzen. Ziel ist die Bereitstellung eines universellen (globalen) Zugangs zu Wasser und sanitärer Grundversorgung und der Erhalt der begrenzten Wasserressourcen für zukünftige Generationen.

WASSER ist ein ÖFFENTLICHES GUT und KEINE HANDELSWARE.

WASSER und SANITÄRE GRUNDVERSORGUNG sind ein MENSCHENRECHT WASSER ist ein ÖFFENTLICHES GUT, KEINE HANDELSWARE

L’eau, un droit humain – Cilvēkam ir tiesības lietot ūdeni – Водата – основно човешко право – A víz emberi jog – apa este un drept al omului – Voda je lidské právo – Voda je l’udské právo – Voda je ljudsko pravo – Vatten är en mänsklig rättighet – Wasser ist ein Menschenrecht – Water is een mensenrecht – El agua es un derecho humano – A água é um direito humano – l’acqua è un diritto umano – vesi on perusoikeus – prawo do wody prawem człowieka – Vand er en menneskeret – Το νερό είναι ανθρώπινο δικαίωμα – Vesi on osa inimõigustest Eestis – Vanduo yra žmogaus teisė – ceart le uisce – voda je človekova pravica – Право на воду – право человека – Su bir insan hakkÄdÄr- L-ILMA huwa dritt tal-bniedem

www.right2water.eumsvbs,dbvmncv

HINTERGRUND INFORMATIONEN:

Hintergrundinformationen zur Europäischen Bürgerinitiative: Wasser und sanitäre Grundversorgung sind ein Menschenrecht!
Geschichte

Die europäischen Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes und der EGÖD haben auf ihrem Kongress 2009 den Beschluss gefasst, im Rahmen einer Initiative eine Million Unterschriften für die Forderung zu sammeln, Wasser als Menschenrecht anzuerkennen. Dazu gehört es, ArbeitnehmerInnen und BürgerInnen für die Unterstützung dieses Rechts und gegen die negativen Folgen der Liberalisierung und der wettbewerbsfreundlichen Politik zu mobilisieren, wie sie innerhalb der Europäischen Kommission und von den europäischen Regierungen bevorzugt werden. Die Europäische Kommission hat schließlich im März 2011 die Regeln für eine solche Europäische Bürgerinitiative festgesetzt. Weitere Einzelheiten siehe: http://ec.europa.eu/dgs/secretariat_general/citizens_initiative/index_de.htm.
Die Vereinten Nationen haben das Recht auf Wasser und sanitäre Grundversorgung anerkannt. Am 28. Juli 2010 bestätigte die Generalversammlung der Vereinten Nationen mit ihrer Resolution 64/292 ausdrücklich, dass Wasser und sanitäre Grundversorgung ein Menschenrecht sind und dass die Versorgung mit sauberem Trinkwasser und eine funktionierende Abwasserwirtschaft wichtige Faktoren für die Einhaltung der Menschenrechte insgesamt sind. Die Resolution fordert Staaten und internationale Organisationen auf, finanzielle Mittel zur Verfügung zu stellen sowie Kapazitätsaufbau und Technologietransfer zu unterstützen, damit für alle Menschen sicheres, sauberes und bezahlbares Trinkwasser und eine ebensolche sanitäre Grundversorgung zur Verfügung stehen.

Alle BürgerInnen brauchen sauberes Trinkwasser und eine sichere Abwasserwirtschaft. Die Vereinten Nationen haben dieses universelle Recht auf Wasser und sanitäre Grundversorgung anerkannt, aber viele Menschen haben dieses Recht nach wie vor nicht. Dieses Recht muss innerhalb der Europäischen Union verwirklicht werden.

Was wir fordern

1.    Garantierte Wasserversorgung und sanitäre Grundversorgung für alle BürgerInnen der Europäischen Union.
Wir sind der Meinung, dass die Europäische Union das Menschenrecht auf Wasser insofern verwirklichen muss, als Wasser und sanitäre Grundversorgung dem europäischen Recht unterliegen (als Dienstleistung von allgemeinem Interesse). Die Europäische Union muss die einzelstaatliche Umsetzung dieses Menschenrechts durch die Festlegung verbindlicher Ziele für alle Mitgliedstaaten fördern, um eine universelle Geltung zu erreichen.
2.    Menschenrechte vor Marktinteressen. Keine Liberalisierung der Wasserversorgung. Wir fordern von der EU einen Umdenkprozess, der anstelle des marktorientierten Modells mit dem Schwerpunkt Wettbewerb ein auf Rechten basierendes Modell mit dem Schwerpunkt öffentliche Dienstleistungen setzt. Wasser ist eine begrenzte natürliche Ressource und ein öffentliches Gut, das für Leben und Gesundheit unverzichtbar ist. Es ist ein ‚natürliches’ Monopol und muss aus dem Geltungsbereich der Binnenmarktregeln ausgenommen werden.

3.    Globaler/universeller Zugang zu Wasser und sanitärer Grundversorgung für alle. Wir sind der Überzeugung, dass die EU sich stärker für den universellen Zugang zu Wasser und sanitärer Grundversorgung einsetzen sollte. Die EU muss Ziele setzen und den universellen (globalen) Zugang Wasser und sanitärer Grundversorgung zu einem Bestandteil ihrer Entwicklungspolitik machen. Auf diese Weise kann die EU aktiv das Recht auf den globalen Zugang zu Wasser und sanitärer Grundversorgung förder

Unsere Vorschläge an die Europäische Kommission zur Verwirklichung des Rechts auf Wasser und sanitäre Grundversorgung:

1.    Hinweis auf das Menschenrecht auf Wasser und sanitäre Grundversorgung in allen Mitteilungen über Wasser und Abwasserwirtschaft.
2. Garantierte Wasserversorgung (sicher, sauber und bezahlbar) und sanitäre Grundversorgung für alle Menschen in den EU-Mitgliedstaaten.
3.    Wasserdienstleistungen dürfen nicht zu kommerziellen Dienstleistungen werden. Aus diesem Grund sind sie vom Geltungsbereich der Binnenmarktvorschriften auszunehmen. Dies lässt sich erreichen, wenn die Europäische Kommission sich verpflichtet:

  • Wasser und sanitäre Dienstleistungen nicht zu liberalisieren.Wasser und sanitäre Dienstleistungen nicht zum Gegenstand von Handelsabkommen wie dem CETA zu machen.
  •  Öffentlich-öffentliche Partnerschaften zu fördern.
  • Den Grundsatz „Wasser ist keine Handelsware” der Wasserrahmenrichtlinie zu einem festen Bestandteil der EU-Wasserpolitik und damit verwandter politischer Bereiche zu machen.
  • Dem Schutz unserer aquatischen Umwelt Vorrang vor der Handelspolitik zu geben.
  • Hilfsprogramme für Kunden initiiert, die ihre Wasserrechnungen nicht bezahlen können. Damit sollen Liefersperren verhindert werden.
  • Darauf zu achten, dass private Wasserversorger für vollständige Transparenz und Offenheit bei ihren Verträgen sorgen (keine Wahrung von Geschäftsgeheimnissen bei dieser öffentlichen Dienstleistung).
  • Förderung der Partizipation der Bürger in Übereinstimmung mit der Wasserrahmenrichtlinie.

4.    Verbesserung des Zugangs zu Wasser und sanitärer Grundversorgung weltweit, indem die Forderung des universellen Zugangs zu Wasser und Abwasserwirtschaft zu einem festen Bestandteil der EU-Entwicklungspolitik wird und einen größeren Anteil an der offiziellen Entwicklungshilfe erhält, die zur Verbesserung der Wasser- und Abwasserwirtschaft vorgesehen ist.
5.    Förderung öffentlich-öffentlicher Partnerschaften (Wasserversorger-Partnerschaften – Water Operator Partnerships) auf der Grundlage von allgemeinnützigen Prinzipien und von Solidarität zwischen den Wasserversorgern und Beschäftigten in unterschiedlichen Ländern.
6.    Gesetzliche Verankerung der Forderung, dass die Kontrolle über das Wasser und die Wasserressourcen in der öffentlichen Hand bleiben muss.
7.    Unterstützung öffentlicher Wasserversorger in der EU und in anderen Ländern, denen es an eigenen Mitteln für den Ausbau der Wasser- und Abwasserwirtschaft zum Nutzen der armen Teile der Bevölkerung fehlt.
8.    Unterstützung und Förderung von Unternehmen der Wasserwirtschaft, die einen bestimmten Anteil ihres Jahresumsatzes in Wasserversorger-Partnerschaften in Entwicklungsländern investieren (nach dem Vorbild der Niederlande und Frankreichs).
9. Unterstützung der Einrichtung eines europäischen Benchmarkingsystems für öffentliche Versorger zur Förderung qualitativ hochwertiger Wasserdienstleistungen.
10.    Erstellung eines Governance-Codes für Wasserversorger in der EU 27. Prozess
Der Bürgerausschuss als offizieller Vertreter der Europäischen Bürgerinitiative wurde gebildet. Der Ausschuss muss aus mindestens sieben EU-BürgerInnen aus sieben EU- Ländern bestehen. Wir haben 34 VertreterInnen aus 27 EU-Ländern, in denen wir die Kampagne durchführen. In allen diesen Ländern haben wir nationale Kampagnengruppen gegründet. Darüber hinaus werden wir Kampagnen in weiteren Ländern wie der Türkei, Kroatien, Russland und Norwegen führen um zu zeigen, dass dies nicht nur ein die EU betreffendes, sondern ein globales Thema ist.
Wir führen die Kampagne sowohl im Internet als auch direkt auf der Straße durch. Unterschriften können auf der Website der Kampagne geleistet werden www.right2water.eu oder konkret auf einer Unterschriftenliste aus Papier. Die Unterschriftensammlung beginnt, sobald die Europäische Kommission die Europäische Bürgerinitiative registriert hat. Wir werden unseren Vorschlag am 1. April 2012 unterbreiten, dem frühestmöglichen Termin für die Vorlage einer Europäischen Bürgerinitiative.

22. März 2012:    Weltwassertag; Start der Website www.right2water.eu
1. April 2012:    Registrierung und Vorlage der EBI
24. – 25. April 2012: Erwartete Bestätigung der Registrierung durch die Kommission = erster Tag der Unterschriftensammlung. Parallelveranstaltung zur
Tagung des Exekutivausschusses
April 2012 – April 2013: Ein Jahr Zeit für die Sammlung von einer Million Unterschriften

Unterstützende Organisationen
Die Kampagne wird sowohl im Internet als auch direkt auf der Straße durchgeführt. Wir gehen davon aus, dass wir die breite Unterstützung von NGOs bekommen, z. B. Umweltschutzgruppen, sozialen Bürgerrechtsgruppen und Entwicklungshilfeorganisationen, aber auch von Frauenorganisationen, Kirchen und öffentlichen Wasserversorgern.
Wir werden ebenfalls im gesamten politischen Spektrum um Unterstützung werben und nach prominenten Personen Ausschau halten, die uns als „Botschafter“ unserer Kampagne öffentlich unterstützen.
Kurze Beschreibung des Verfahrens bis zur Vorlage einer EBI bei der Kommission.
a)    Der Gegenstand der Initiative muss in den rechtlichen Zuständigkeitsbereich der Europäischen Kommission fallen und darf nicht offensichtlich den demokratischen Grundwerten der EU zuwiderlaufen oder nicht ernst gemeint oder schikanös sein.
b)    Die Organisatoren müssen einen Bürgerausschuss bilden, der aus mindestens sieben Mitgliedern besteht, und eine/ VertreterIn und eine/n StellvertreterIn als Kontaktpersonen benennen. Diese müssen – wie auch die zukünftigen Unterzeichner – Bürger der Union mit der Berechtigung sein, an den Wahlen zum Europäischen Parlament teilzunehmen.
c)    Vor dem Beginn der Unterschriftensammlung müssen die Organisatoren die Registrierung der Initiative bei der Kommission beantragen. Hierzu wird ein Standardformular verwendet, gegebenenfalls mit weiteren Begründungen und einem Entwurf für einen Rechtsakt.
d)    Innerhalb von zwei Monaten registriert die Kommission entweder die Initiative oder lehnt sie ab. Sie informiert die Organisatoren über die Gründe für die Ablehnung und über alle möglichen Rechtsmittel oder sonstigen Mittel, die ihnen zur Verfügung stehen.
e)    In mindestens sieben Mitgliedstaaten muss eine erhebliche Mindestzahl von Unterschriften gesammelt werden. Diese Mindestzahlen entsprechen der Anzahl der im jeweiligen Mitgliedstaat gewählten Mitglieder des Europäischen Parlaments, multipliziert mit 750.
f)    Bei der Registrierung und während des gesamten Prozesses müssen die Organisatoren unter Einhaltung vollständiger Transparenz Auskunft über alle Quellen der Unterstützung und Finanzierung geben können.
g)    Es ist möglich, Unterschriften Online oder auf Papier zu sammeln. Für die Organisatoren gilt es, unterschiedliche einzelstaatliche Verfahren für die Registrierung und Verifizierung von Unterschriften zu beachten. Von 27 Mitgliedstaaten    verlangen    18    die    persönliche    Identifikationsnummer    im Personalausweis oder Reisepass, 9 verzichten darauf.
h)    Der Zeitrahmen für die Sammlung von Unterstützungsbekundungen zur Entscheidung über die Zulässigkeit der Initiative darf zwölf Monate nicht überschreiten; spätestens dann erfolgt die Vorlage an die Kommission.
i)    Der Bürgerausschuss kann die Initiative persönlich „auf geeigneter Ebene“ präsentieren. Innerhalb von drei Monaten legt die Kommission in einer Mitteilung ihre rechtlichen und politischen Schlussfolgerungen zu der Bürgerinitiative sowie ihr weiteres Vorgehen oder den Verzicht auf ein weiteres Vorgehen und die Gründe hierfür dar.
j)    Die Organisatoren von Bürgerinitiativen und die Behörden unterliegen den Datenschutzbestimmungen    um    sicherzustellen,    dass    persönliche    Daten ausschließlich zum Zweck der Bürgerinitiative und zu keinen anderen Zwecken gesammelt und danach vernichtet werden. Die Organisatoren können auch bei sonstigen Verstößen gegen die Verordnung wie z. B. im Falle gefälschter Unterschriften mit Sanktionen belegt werden.
Die Rechtsvorschrift gibt den BürgerInnen KEIN Vorschlagsrecht für Gesetzgebungen, da das Ergebnis einer Europäischen Bürgerinitiative für die Kommission nicht bindend ist. Selbst wenn eine EBI die erforderliche Anzahl von Unterschriften sammelt und alle Voraussetzungen erfüllt, kann die Kommission immer noch die Ablehnung der Initiative entscheiden. Die EBI muss als das gesehen werden, was sie ist – ein themenbestimmendes Instrument, das den BürgerInnen die Möglichkeit gibt, die Aufmerksamkeit nicht nur der Kommission, sondern auch der Medien und der Öffentlichkeit auf eine bestimmte Fragestellung zu lenken und eine europaweite Diskussion darüber anzuregen.

Weitere Informationen unter: www.right2water.eu

Heizung optimieren durch besseres, klares Heizwasser

Heizung und Heizwasser verbessern mit EWO HeizungsbeleberDer Wirkungsgrad der Heizung hängt unter anderem auch davon ab, wie gut das Wasser die Wärme vom Heizbrenner und Pufferspeicher zu den Radiatoren transportiert und wie das erwärmte Wasser seine hohe Temperatur an den Heizkörper überträgt. Klares und energiereiches Wasser im Heizkreislauf erzielt beste Ergebnisse und eine wohlige Wärme.

Wenn außen die Temperaturen fallen, sparen Sie mit dem EWO Heizungsbeleber gleich zweimal

Die Wasseroptimierungsfirma EWO unterstützt alle schnell Entschlossenen, die noch für die jetzt kommende Heizperiode ihre Heizung verbessern möchten. Sie erhalten bei einer Bestellung bis zum 31.10.2012 nochmal 5% Nachlass auf den Kaufpreis.

Mit den nun kühleren Temperaturen ist die Inbetriebnahme der Heizungsanlage verbunden, die alljährliche Wartung der Anlage steht ebenfalls an. Schenken Sie bei dieser Gelegenheit gerade dem Heizwasser als Wärmeträger eine erhöhte Aufmerksamkeit. Denn verfärbtes oder verschlammtes Wasser in der Heizungsanlage ist meist ein Zeichen, dass etwas nicht in Ordnung ist. Die Wärmeabgabe sowie die Wärmeübertragung funktionieren nicht effizient, dadurch steigen der Energieverbrauch und die Heizkosten, zudem wird die Anlage unnötig belastet.

Egal ob Fußboden-, Wand- oder Radiatoren-Heizung, eine kleine Investition wie z.B. der Einbau eines kostengünstigen Heizungsbelebers von EWO kann mithelfen, die Sache schnell wieder ins Reine zu bringen.
Tausende zufriede Kunden aus dem privaten und gewerblichen Bereich haben die EWO Wasserbelebung in die Heizungsanlage integriert und bestätigen die gute Wirkung.

Viele Installationsfachbetriebe empfehlen und installieren mittlerweile die EWO Geräte zur Heizwasserbelebung und machen gemeinsam mit ihren Kunden die besten Erfahrungen. Beste Heizleistung auf lange Sicht beginnt mit klarem Wasser und klares Heizwasser gibt es am einfachsten mir der natürlichen EWO Methode.

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111 Millionen Euro für bayerische Wasser- und Abwasserversorgung

Neues Förderprogramm gestartet / Jetzt Anträge stellen 

Bayern fördert 2012 den Ausbau der Trink- und Abwasseranlagen im Freistaat mit 111 Millionen Euro. Das betonte der bayerische Umweltminister Dr. Marcel Huber zum Start des neuen Förderprogramms für Trink- und Abwasseranlagen in Bayern. „Wir sind ein verlässlicher Partner der Kommunen. Mit unserer Förderung von kommunalen Investitionen setzen wir ein Zeichen der Kontinuität“, sagte Huber. Diesen Beitrag weiterlesen »

Maschinen des Lebens arbeiten auch ohne Wasser

Beginn der Pressemitteilung vom Informationsdienst Wissenschaft :

02.08.2012 Jülich

Neutronenexperimente erklären Funktionsweise von Protein-Polymer-Hybriden

Ohne Wasser können Proteine, die Maschinen der Zellen, ihre vielfältigen Aufgaben nicht erfüllen – dieser Grundsatz galt über Jahre. Doch 2010 entdeckten Forscher, dass Hybride aus Proteinen und Polymeren auch ohne Wasser biologisch aktiv sein können. Solche Hybride sind für industrielle Prozesse von Interesse, bei denen Wasser nicht verwendet werden kann. Warum Proteine auch ohne Wasser arbeiten, zeigt jetzt ein internationales Forscherteam mit Hilfe von Neutronenexperimenten. Die Ergebnisse sind auf den Webseiten der internationalen Fachzeitschrift „JACS“ nachzulesen (DOI: 10.1021/ja303894g).
Proteine sind winzige biologische Maschinen. Sie katalysieren lebenswichtige Prozesse in tierischen und pflanzlichen Zellen, geben Geweben Halt oder synthetisieren Stoffe für Medizin und Industrie. Lange ging man davon aus, dass Wasser oder andere Lösungsmittel unverzichtbar wären für die Arbeit der Moleküle. Denn Wasser vermittelt den Proteinen eine Beweglichkeit, ohne die sie nicht funktionieren. Trocknet man die Proteine aus oder friert das Wasser ein, so geht die Beweglichkeit und damit auch die Funktionsfähigkeit verloren, ganz so, wie sich ein eingefrorenes Schloss nicht mehr öffnen lässt.

Ein alternatives „Schmiermittel“ für Proteine entdeckten Forscher erstmals 2010. Sie beobachteten, dass Hybride aus dem Muskelprotein Myoglobin und Polymeren reversibel Sauerstoff binden können, ganz so wie das Myoglobin in seiner natürlichen Form.

Forscher aus Frankreich, Großbritannien, Australien und Deutschland konnten jetzt die Gründe dafür nachweisen. Neutronenexperimente an Instrumenten des Forschungszentrums Jülich an der Forschungs-Neutronenquelle Heinz Maier-Leibnitz (FRM II) in Garching bei München und an Instrumenten des Institut Laue-Langevin (ILL) im französischen Grenoble machten die Untersuchungen möglich.

Die Forscher fanden, dass sich Proteine, die von einer Polymerschicht bedeckt sind, vergleichbar bewegen können wie Proteine, die von einer Schicht Wasser bedeckt sind. Auch ist die Polymerschicht vergleichbar flexibel wie die Wasserschicht.

„Das Hydratwasser von Proteinen kann also durch Polymere ausgetauscht werden, ohne dass die Proteine ihre Beweglichkeit und damit ihre Funktionsfähigkeit einbüßen“, erläutert Dr. Martin Weik vom Institut de Biologie Structurale in Grenoble. Diese Entdeckung könnte sich die Industrie zunutze machen.

„Protein-Polymer-Hybride könnten z.B. in Wundcremes oder Wundpflastern eingesetzt werden. In hoher Konzentration könnten sie Sauerstoff zur Wunde hin transportieren und damit zur raschen Wundheilung beitragen“, erläutert Dr. Adam Perriman von der britischen Universität Bristol, der auch schon an der Entdeckung 2010 beteiligt war.

Die Forscher nutzten für ihre Messungen die Fähigkeit von Neutronen aus, sehr sensitiv und zerstörungsfrei die atomaren Strukturen und Bewegungen von biologischem Material abbilden zu können. Indem sie entweder die Proteinbestandteile oder die Polymerbestandteile der Hybride einfärbten, konnten sie die Bewegungen der beiden Komponenten getrennt voneinander untersuchen. „Das geht so nur mit Neutronen“, erläutert Dr. Joachim Wuttke vom Jülicher Zentrum für Forschung mit Neutronen (JCNS) in Garching bei München. Er unterstützte die Forscher bei ihrer Arbeit am Jülicher Instrument.

Erst im Juli 2012 hatten die beiden Forscher gemeinsam mit einem internationalen Team mit Hilfe des gleichen Verfahrens gezeigt, dass sich das Wechselspiel zwischen verschiedenen Typen von Proteinen und dem sie bedeckenden Wasser bedeutsam unterscheidet (Biophysical Journal 2012, DOI: 10.1016/j.bpj.2012.05.027, populärwissenschaftliche Zusammenfassung: www.fz-juelich.de/SharedDocs/Meldungen/JCNS/DE/d_news_2012-07-31.html
).

Originalveröffentlichungen:

A polymer surfactant corona dynamically replaces water in solvent-free protein liquids and ensures macromolecular flexibility and activity; Gallat et al. ; J. Am. Chem. Soc.; DOI, 10.1021/ja303894g

Dynamical Coupling of Intrinsically Disordered Proteins and Their Hydration Water: Comparison with Folded Soluble and Membrane Proteins; Gallat et al.; Biophysical Journal, Volume 103, Issue 1, 3 July 2012, Pages 129–136; DOI: 10.1016/j.bpj.2012.05.027

Ansprechpartner:

Dr. Joachim Wuttke, Forschungszentrum Jülich, JCNS-Außenstelle am FRM II, Garching, Tel. 089 289-10715, E-Mail: j.wuttke@fz-juelich.de

Dr. Martin Weik, Structural Protein Dynamics Research Team Institut de Biologie Structurale, Grenoble, France, Tel: + 33 4 38 78 95 80, E-Mail: weik@ibs.fr

Pressekontakt:

Angela Wenzik, Wissenschaftsjournalistin, Forschungszentrum Jülich, Tel. 02461 61-6048, E-Mail: a.wenzik@fz-juelich.de

– Ende der Pressemitteilung  des idw

Auch wenn Forscher entdeckten, dass Hybride aus Proteinen und Polymeren  ohne Wasser biologisch aktiv sein können, sollten wir täglich bis zu 2 Liter stilles Wasser trinken. Wie das Leitungswasser optimiert werden kann erfahren Sie hier: www.trinkwasseraufbereitung.com.

 

Sommer, Sonne, Wasser ist was für Kinder

Wasserglas mit Mineralwasser © Sigrid Rossmann /pixelio.deSommerzeit ist für Kinder die tollste Zeit. Es gibt nichts schöneres als im Freien herum zu tollen. Eltern sollten bei Ihren Kindern darauf achten, dass Sie genug mit Flüssigkeit, besonders mit stillem Wasser versorgt werden. In dem nachfolgenden Artikel erfahren Eltern manch Nützliches, um den Flüssigkeitsbedarf ihrer Kinder zu decken.

Pressemitteilung vom 12.7.2012

Um fit zu sein, müssen Kinder regelmäßig und ausreichend trinken. Jedoch nimmt nur die Hälfte der 6- bis 11-Jährigen genug Flüssigkeit zu sich. Je jünger ein Mensch ist, desto höher ist – bezogen auf sein Körpergewicht – der Wasseranteil seines Körpers. Bei Kleinkindern beträgt er etwa 75 Prozent, bei Erwachsenen etwa 60 Prozent. „Kinder haben im Verhältnis zu ihrer Körpergröße einen wesentlich höheren Flüssigkeitsbedarfals Erwachsene“, erläutert Prof. Dr. med. Berthold Koletzko vom Dr. v. HaunerschenKinderspital des Klinikums der Universität München in einer Meldung von humanews. Eine ausreichende Flüssigkeitsversorgung ist wichtig, um die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit zu erhalten. Auf Wassermangel reagieren Kinder je nach Ausmaß mit Durst, Beeinträchtigungen der Konzentration bis hin zu Kopfschmerzen und Verstopfung.
Für den durchschnittlichen Flüssigkeitsbedarf von Kindern hat die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) Richtwerte herausgegeben. Bei den 2- bis 9-Jährigen decken etwa fünf bis sechs Gläser Flüssigkeit à 150 ml den täglichen Bedarf an Getränken. Damit Eltern sich ausführlich über ein gesundes Trinkverhalten im Kindesalter informieren können, wurde in Zusammenarbeit mit den Experten die Broschüre „So wird Wassertrinken zum Kinderspiel!“ erstellt. Die Broschüre wird von der Stiftung Kindergesundheit mit Unterstützung von Danone Waters Deutschland herausgegeben und kann kostenlos heruntergeladen werden unterwww.schwangerundkind.de/gesundes-trinkverhalten.html .
Befragungen von Kindern und Jugendlichen zeigen allerdings, dass sie einen relativ hohen Anteil gesüßter Getränke zu sich nehmen. Stark zuckerhaltige Getränke enthalten jedoch viel Energie – regelmäßig getrunken können sie sogar die Gewichtszunahme fördern. Aus Ernährungssicht sind daher Wasser und ungesüßte Kräuter- oder Früchtetees für Kinder die besten Durstlöscher. Als Abwechslung kann Wasser mit Geschmack, geeisten Früchten, Zitronenscheiben oder auch eine verdünnte Saftschorle dienen.
Übergewicht durch zuckerhaltige Getränke führt neben körperlichen Gesundheitsschäden zu seelischen Belastung für jedes Kind. Bewußte Eltern sorgen rechtzeitig für ihr Kind. Sie können auf den Spieltrieb und das Internet setzen: Das Web-Seminar www.kinderbody-perfekt.de ist die häusliche Unterstützung mit Anregungen zur Bewegung und richtigen Ernährung.
Richtige Ernährung und genügend Bewegung ist das A & O jeder Kindererziehung, das zeigt das Internet-Seminar den Eltern auf einfache Weise. Es kann im Rahmen einerKennenlernaktion für 10 Euro unter der Internet-Adresse www.kinderbody-perfekt.de getestet werden.

Mehr Info´s unter: www.humannews.de
– Ende der Pressemitteilung – Foto: © Sigrid Rossmann /pixelio.de

Mineralwasser wird weniger getrunken, Mineralbrunnen bangen um Zukunft

Im Sommer wird in der Regel am meisten Mineralwasser gekauft. Da der Sommer dieses Jahr bisher sehr durchwachsen war, ging das Mineralwasser-Geschäft im Vergleich zu den Vorjahren deutlich zurück. Zudem haben die Mineralwasser-Unternehmen Probleme mit einer möglichen Verschärfung der Grenzwerte für gesundheitlich unbedenkliche Pflanzenschutzmitteln im Mineralwasser. Dies könnte bedeuten, dass manche Mineralwasser nicht mehr verkauft werden dürfen.

Durch Informationskampagnen der Wasserversorger und auch aus ökonomischen Gründen trinken viele Menschen ihr Trinkwasser aus der Leitung.  Stiftung Warentest hat hierzu Untersuchungen angestellt und dem Leitungswasser eine hervorragende Wasserqualität bescheinigt.

Viele sind sich jedoch bei der Qualität ihres eigenen Leitungswassers nicht sicher. Ein Wassertest sorgt für Gewissheit, zum Beispiel vom Fraunhofer Institut, den Sie hier bestellen können . Eine preisgünstge Alternative für gefiltertes und belebtes Wasser ist der EWO Vitalfilter, mehr Informationen gibt es bei www.trinkwasseraufbereitung.com. Mehr zum Thema „Mineralwasser-Absatz geht zurück“ können Sie hier lesen.

 

Menschenrecht auf Wasser seit 2 Jahren in Kraft, Umsetzung unbefriedigend

Die AÖW (Allianz der öffentlichen Wasserwirtschft e.V.) kritisiert die Politik für die Umsetzung des Menschenrechts auf ausreichend sauberes Trinkwasser.

 

Pressemitteilung des AÖW vom 27.07.2012:

Zwei Jahre Menschenrecht auf sauberes Wasser und Sanitärversorgung

Menschenrecht auf Wasser wird nur unzureichend umgesetzt und der hohe Standard in Deutschland ist gefährdet. Trotz Menschenrecht ist Privatisierung im Wasserbereich nicht beendet.

Berlin. Am 28. Juli 2010 hat die Vollversammlung der Vereinten Nationen (Resolution 64/292) ein Recht auf sauberes Wasser und hygienische Sanitärversorgung als Menschenrecht anerkannt. Skeptiker bewerteten dies vor zwei Jahren als Farce und die Situation hat sich tatsächlich nur geringfügig verbessert. Zwar wurden weltweit mehr Menschen an Trinkwasserversorgungssysteme angeschlossen, aber bei den Sanitärsystemen bestehen weiterhin erhebliche Defizite.

„Die Erklärung des Menschenrechts auf sauberes Wasser und Sanitärversorgung war ein wichtiges politisches Signal, nun müssen dem aber endlich Taten folgen“, erklärte Christa Hecht, die Geschäftsführerin der Allianz der öffentlichen Wasserwirtschaft (AöW) e.V. heute in Berlin.

Die AöW wertet die Anerkennung dieses Rechts auch als ein Zeichen gegen Privatisierung und Liberalisierung in der Wasserwirtschaft.

In Deutschland scheint sich ein Trend gegen Privatisierung abzuzeichnen, in der Politik der EU-Kommission leider noch nicht. Obwohl es negative Erfahrungen mit Privatisierung gibt, wird in der europäischen Finanzkrise von der Troika der Verkauf von öffentlichen Einrichtungen der Wasserversorgung wie z.B. in Athen und Thessaloniki gefordert. Außerdem werden in den von der EU-Kommission vorgeschlagenen Richtlinien zu Vergaberecht und Dienstleistungskonzessionen auch weiterhin für die Wasserwirtschaft Liberalisierungskonzepte verfolgt. Dies geschieht unter dem Vorwand der Förderung des Wettbewerbs im Binnenmarkt, obwohl große Teile der europäischen Bevölkerung zum Beispiel in Italien, in deutschen Großstädten, in Frankreich oder Spanien sich dagegen wenden, weil sie Wasser als ein Gemeingut, das allen gehört, erhalten wollen. Volksbegehren und Bürgerentscheide oder das alternative Weltwasserforum im März 2012 in Marseille haben das eindrucksvoll bestätigt. Deshalb ist es auch ein wichtiges politisches Signal, dass sich das derzeit bis Frühjahr 2013 laufende europäische Bürgerbegehren (ECI(2012)000003) gegen die Liberalisierungspolitik der EU-Kommission im Wasserbereich wendet.

Die AöW-Geschäftsführerin betonte ebenso: „Trotz aller Erfolge in Deutschland und den erreichten hohen Standards in der Qualität der Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung sowie von Gewässerrenaturierungen ist der Gewässerschutz auch bei uns zukünftig eine herausfordernde Aufgabe.“

Weiter erklärte Frau Hecht, dass die bisherigen Erfolge sogar durch verstärkte industriemäßig betriebene Landwirtschaft, die verstärkte Produktion von Energiepflanzen mit dem Einsatz von immensen Mengen von Dünge- und Pflanzenschutzmitteln und durch Anlagen, in denen wassergefährdende Stoffe verwendet, gelagert oder transportiert werden, zunichte gemacht zu werden drohen. Kohlendioxidspeicherung im Untergrund (CCS-Technologie), Förderung von unkonventionellem Erdgas (Fracking) und Geothermie stellen weitere Risiken, insbesondere für das Grundwasser dar.

Die öffentliche Wasserwirtschaft fordert daher, dass der Schutz der Gewässer (Grundwasser und Oberflächengewässer) Vorrang vor rein wirtschaftlichen Interessen hat. Aktuell fordert die AöW daher bei der Diskussion über die Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen (AwSV) den expliziten Vorrang für den Gewässerschutz. Den Forderungen der Industrie und einiger Wirtschaftsverbände nach Aufweichung der vorgesehenen Schutzregeln für das Grundwasser darf nicht nachgegeben werden. Das würde eine Verlagerung der Kosten für den erforderlichen Gewässerschutz von der Industrie und Landwirtschaft auf die Wasserwirtschaft nach sich ziehen.

Sauberes Wasser ist lebensnotwendig, deshalb ist es ein Menschenrecht. Die Verwirklichung dieses Rechts gehört in öffentliche Hände.

Ende der Pressemitteilung

Informationen zum Thema erhalten Sie vom UN Weltwassertag 2012. Einen effektiven Wasserfilter für den Wasserhahn können Sie bei www.trinkwasseraufbereitung.com bestellen.

Bakterien im Trinkwasser von Zwickau sind noch vorhanden

Wenn im Leitungsnetz ein Leck ist, können auch Coli-Bakterien und gefährliche Fäkalkeime ins Trinkwasser gelangen. Für die meisten Menschen bedeutet dies ein erhöhtes gesundheitliches Risiko, denn die Bakterien im Trinkwasser können Durchfall auslösen, bei kranken Menschen sogar zum Tod führen. Anfälligen Personen wird deshalb geraten, ähnlich wie in vielen Krankenhäusern, ihr Trinkwasser zu filtern. Einen kleinen sehr effektiven Wasserfilter kann man hier bestellen.

Hier die Pressemitteilung von den Stadtwerken Lugau-Glauchau:

23.07.2012 –

Abkochgebot bleibt bestehen

Zwickau, den 23. Juli 2012
Der Regionale Zweckverband Wasserversorgung Bereich Lugau-Glauchau arbeitet auf Hochtouren an der Schadensbeseitigung am Hochbehälter Dürrenuhlsdorf. Ein Deckenriss in einer der Kammern hatte zur Verunreinigung des Trinkwassers im Bereich Waldenburg geführt.

Die Verantwortlichen haben in gemeinsamer Beratung entschieden, dass keine Aufhebung des Abkochgebotes zu verantworten ist, solange die Reparaturarbeiten an der ersten Behälterhälfte noch im Gange sind. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis Ende der Woche dauern.

„Sobald verantwortungsvoll entschieden wurde, dass Abkochgebot aufzuheben, wird die Bevölkerung in den Ortslagen Dürrenuhlsdorf (ohne Thomas-Müntzer-Siedlung), Franken und Schlagwitz der Stadt Waldenburg umgehend über die Medien hierzu informiert werden.“, so die Amtsärztin des Landkreises Zwickau Carina Pilling.

Bis dahin gilt für die genannten Bereiche weiterhin das Abkochgebot.

– Ende der Pressemitteilung –

Mit einem Wassertest vom Fraunhofer-Institut erhalten Sie Gewissheit über Ihr Trinkwasser, mehr Informationen erhalten Sie bei www.wasser-test.net.

 

BGR entdeckt riesiges Grundwasservorkommen: Wasser für Namibias Norden

Ein guter Tag für die Menschen in Namibia. Mit der Entdeckung eines riesigen Grundwasservorkommens könnte die Versorgung des Nordens von Namibia an Wasser gesichert sein. Das Wasservorkommen ist von guter Qualität. Jetzt geht es um eine sinnvolle langfristige Umsetzung des Projektes. Lesen Sie hierzu mehr in der Pressemitteilung der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe:

Hydrogeologen der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) haben gemeinsam mit Experten des namibischen Ministeriums für Landwirtschaft, Wasser und Forstwirtschaft ein bis zu 5 Kubikkilometer (5 Milliarden Kubikmeter) großes Grundwasservorkommen zur Nutzung vorbereitet. Das Vorkommen befindet sich im Norden Namibias, an der Grenze zu Angola, in einer Tiefe von mehr als 200 Meter. „Allein die gespeicherte Menge reicht nach sehr vorsichtigen Berechnungen aus, um die Bevölkerung im dicht besiedelten Norden Namibias ca. 400 Jahre mit Trinkwasser zu versorgen“, so BGR-Projektleiter Martin Quinger. Weitergehende Untersuchungen seien aber notwendig, um die Neubildungsrate zu bestimmen.
Das namibisch- deutsche Projektteam hat das Vorkommen im Rahmen eines Untersuchungsprogramms mit geophysikalischen Messungen und Probebohrungen erkundet. Das Programm ist Teil des vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) finanzierten Projektes „Grundwasser für den Norden Namibias“. Hauptziel dieses Projektes im Cuvelai-Etosha-Becken ist es, Namibia den Zugang zu sauberem Trinkwasser zu sichern und das Grundwassermanagementsystem des südwestafrikanischen Landes zu verbessern.
Das Grundwasser in der Ohangwena- und Oshikoto-Region im Cuvelai-Etosha Becken ist vermutlich über 10.000 Jahre alt und stammt ursprünglich aus höher gelegenen Bereichen des südlichen Angola. Es handelt sich um einen gespannten Grundwasserleiter, der nach oben durch eine rund 100 Meter mächtige Sperrschicht abgedichtet wird. „Diese Schicht muss durchbohrt werden, um das Grundwasser zu fördern“, so BGR-Hydrogeologe Prof. Dr. Thomas Himmelsbach. Das unter Druck stehende Wasser steige dann bis etwa 20 Meter unter die Oberfläche auf, was die Förderkosten sehr niedrig halte.
Der Grundwasserleiter befindet sich in einem ehemaligen großen Deltasystem des Okavango-Flusses, dem Cubango Megafan, und ist von mächtigen sandigen und tonigen Schichten bedeckt. In diesen befinden sich stauende Schichten sowie weitere sowohl salzige als auch süße Grundwasserleiter. Aufgrund seiner geologischen Entwicklung und insbesondere grenzüberschreitenden Lage bedeutet die Erkundung eine logistische und technische Herausforderung für die beteiligten Institutionen. Das ehemalige Deltasystem umfasst ein Gebiet von ca. 55.000 km2 in Namibia und Angola. Die Ausdehnung des Grundwasserleiters von etwa 3.000 km2 ist durch geophysikalische Messungen, Erkundungsbohrungen sowie Grundwassermessstellen bekannt.
Die Trockenheit Namibias bewirkt, dass der Grundwasserleiter in Richtung des Beckeninneren zunehmend salzig wird. Das bedeutet, dass bei der zukünftigen Nutzung die im Rahmen des Projektes entwickelten technischen Standards eingesetzt werden müssen, um die Ressource nachhaltig nutzen zu können. Umso wichtiger ist die enge Zusammenarbeit mit dem vom BMZ- und EU finanzierten Vorhaben „Integriertes Wasserressourcen Management im Cuvelai-Etosha-Becken“, das von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) durchgeführt wird, um die entsprechenden Strukturen auf Einzugsgebietsebene zu entwickeln.
Vor allem unter dem Gesichtspunkt der Anpassung an die negativen Folgen des Klimawandels kommt der neu entdeckten Ressource eine strategische Bedeutung zu. „Diese alten, tief zirkulierenden Grundwassersysteme haben eine große Pufferwirkung gegenüber Klimaereignissen. Selbst mehrere extreme Trockenjahre in Folge würden keinen Einfluss auf die Versorgung aus diesem System haben“, so Himmelsbach.
Das BGR-Projekt der Entwicklungszusammenarbeit läuft noch bis 2013. Neben einer Verbesserung des Grundwassermanagements steht auch die Ausbildung von Hydrogeologen in den Partnereinrichtungen im Vordergrund des Vorhabens.
Weitere Informationen:

http://www.bgr.bund.de/DE/Themen/Zusammenarbeit/TechnZusammenarbeit/Projekte/Laufend/Afrika/1062_2009-2096-7_Namibia_Grundwassererkundung_Cuvelai_PhaseII.html

http://www.bgr.bund.de/DE/Themen/Wasser/Projekte/laufend/F+E/Kalahari/kalahari_projektbeschr.html

http://www.bgr.bund.de/DE/Gemeinsames/Oeffentlichkeitsarbeit/Pressemitteilungen/BGR/bgr-120723-bilder.html

Ansprechpartner:
Dr. Falk Lindenmaier, Tel.: 0511 643 3059, E-Mail: Falk.Lindenmaier@bgr.de

– Ende der Pressemitteilung _