Wasserkraftwerk Inambari in Peru
Peru und Brasilien haben eine Absichtserklärung unterschrieben, um Verhandlungen über den Bau eines Wasserkraftwerkes auf peruanischem Territorium zu beginnen. Das Wasserkraftwerk, welches sich “Inambari” nennt, soll in der Provinz Madre de Dios, in der Nähe der brasilianischen Grenze gebaut werden und eine installierte Kapazität von 1400 Megawatt besitzen.
Neuordnung des Naturschutzrechts tritt zum 1. März in Kraft
Zum 1. März tritt das Gesetz zur Neuregelung des Rechts des Naturschutzes und der Landschaftspflege in Kraft. Es schafft erstmals umfassende, unmittelbar geltende und bundeseinheitliche Regelungen für den Naturschutz in Deutschland. Das alte Rahmenrecht, das lediglich allgemeine Vorgaben für die Länder enthielt, wird damit abgelöst.
Die Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz (BfN), Prof. Beate Jessel, begrüßt die Neuordnung als wichtigen Schritt zur Verbesserung der Vollzugstauglichkeit und Anwenderfreundlichkeit des Naturschutzrechts:
Kampf dem Meer-Müll
Abertausende Meeresbewohner verenden durch unsere Abfälle
Wie viel Millionen Tonnen Plastikmüll in den Weltmeeren treibt, lässt sich nur schätzen. Seevögel, Fische oder Schildkröten sterben an den Überresten von Plastikteilen – auch im Mittelmeer. Ozeanograph Robert Groitl tut was dagegen.
Leben braucht Wasser
Ein Leben ohne klaren – sauberen Trinkwasser!
Stellen Sie sich vor, es kommt kein Wasser mehr aus Ihrem Wasserhahn. Sie müssen für sauberes Trinkwasser jeden Tag eine Strecke von 50km zu Fuß zurücklegen. Das Wasser fassen Sie in einem 20 Liter Kanister und tragen diesen am Kopf oder Rücken nach Hause. Für ca. 500 Millionen Menschen in Afrika ist das Alltag, um ihre Kinder und Familien mit sauberem Trinkwasser zu versorgen.
International Water Aid Organization aus Heidelberg hilft in Haiti mit einer Million Chlortabletten
Die Heidelberger Hilfsorganisation „International Water Aid Organization“ (IWAO) schickt gemeinsam mit der Europäischen Brunnengesellschaft aus Karlsruhe (EBG) eine Million Chlortabletten in das Erdbebengebiet nach Haiti. Damit können die Opfer der Katastrophe vor Ort schnell und einfach Wasser desinfizieren. Die öffentliche Wasserversorgung ist nach dem Beben zusammengebrochen, und die Trinkwasserreserven in Flaschen sind begrenzt.
Damit Ostsee nicht “kippt”, sichern Muscheln und Algen Gleichgewicht
Den Teufel mit dem Beelzebub austreiben? Das scheint die Coastal Research & Management (CRM) aus Kiel in der Ostsee vorzuhaben, wenn sie übermäßiges Pflanzenwachstum mit dem Ansiedeln von Algen bekämpfen will. “Die erhöhte Konzentration an Nährstoffen im Wasser lässt die Vegetation übermäßig gedeihen”, erläutert CRM-Mitarbeiter Dr. Peter Krost. “Wir wollen die Nährstoffe dem Meer wieder entnehmen und zwar durch Lebewesen, die sich von ihnen ernähren.”
367 bundeseigene Gewässer sollen noch privatisiert werden
Insgesamt 367 Gewässer gehören noch der BVVG Bodenverwertungs- und -verwaltungs GmbH, der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben oder der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbau-Verwaltungsgesellschaft und sollen privatisiert werden. Dies teilt die Bundesregierung in ihrer Antwort (17/102 [1]) auf die Kleine Anfrage von Bündnis 90/Die Grünen (17/27) mit. Danach befinden sich im Bestand der Bodenverwaltungsgesellschaft BVVG 15.000 Hektar Wasserflächen.
Deutschland muss seiner Führungsrolle im Meeresschutz gerecht werden
Anlässlich der heute beginnenden Tagung der Fischereiminister in Brüssel hat der NABU die Bundesregierung aufgefordert, Seevögel effektiver zu schützen. Lediglich Großbritannien habe sich bislang aktiv für den Vorschlag der Europäischen Kommission eingesetzt, einen gemeinsamen Aktionsplan und koordinierte Schutzmaßnahmen für Seevögel zu entwickeln.
Gipfel in der Klima-Krise
KOPENHAGEN/BERLIN. Die Klimaforscher in Australien sind sprachlos. Vor ihren Augen findet dieser Tage ein Jahrhundertereignis statt: 1 700 Kilometer südlich der Küste treibt ein Eisberg von ungeheurer Größe auf den Kontinent zu. Er ist 19 Kilometer lang und acht Kilometer breit. Der B17B genannte Riese ist einer der größten Eisberge, der dort je gesichtet wurde.
Schutzgebiete: Natürliche Waffen gegen Klimawandel
Naturschutzgebiete bieten kostengünstige Lösungen, um die Folgen des Klimawandels abzuwenden, so die Aussage einer neuen Studie von IUCN, The Nature Conservancy, dem Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP), der Wildlife Conservation Society, der Weltbank und der Umweltstiftung WWF.
“Die Publikation Natural Solutions: Protected areas helping people cope with climate change, legt erstmals dar, in welch entscheidendem Ausmaß Naturschutzgebiete die Folgen des Klimawandels abmildern und welche Maßnahmen notwendig sind,

