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Nana DE BARY – Wasserausstellung "vēl" – Galerija telpa ar gaismu, Vīne – 2007

NANA DE BARY - Ausstellung “still” - Galerie Raum mit Licht, WienNana DE Bary izstāde "vēl", kas galerijā telpā ar gaismu, Vīne no 18.09.2007 līdz 13.10.2007

Nana de Bary ir pieredzējusi ūdens katastrofu, tas cunami Taizemē ir šaurs aizbēgt, Ūdens viņi tehnoloģijas (Piezīmju un Kamera) atstāt. Viņa fotogrāfijas no ūdens.

Das Foto („still”) betrügt einen immer mit dem Vortäuschen von Dauer. Nähe und Ferne kann man sich im Bildausschnitt vorstellen, aber erst einmal sind sie weggeschoben, über den Bildrand hinaus, so wie das Wasser alles, was da war, mitgenommen und vernichtet hat. Nur die Reste hat es dann hingespuckt.

In der Gegenstandhaftigkeit von Wasser, wie die Fotokünstlerin es darstellt, in diesem jeweiligen Block Wasser, wo Wellen, und musterhaft regelmäßige, fast wie maschinell erzeugte Luft- und Lichtspiegelungen für Bewegung sorgen, die aber gleichzeitig auch konserviert, wie eingefroren ist, aber als Bewegung, nicht als etwas Abstraktes, in dieser Objekthaftigkeit des Wassers also ist gleichzeitig immer dieses Kein Maß Haben enthalten. Das begrenzte Bild sprengt gleichzeitig seinen Rahmen, denn das Wasser, das darauf darstellt, gezeigt wird, scheint unserer Beherrschung unterworfen zu sein, aber es enthält auch, daß sich das jeden Augenblick ändern könnte, und dieser Augenblick, in dem sich alles ändern könnte und etwas aus dem Bild hervorschießt, das nicht mehr eingefangen werden kann, ist in den Fotografien mitgedacht und springt einen an, während er, der eine Augenblick, in dem alles passieren wird, noch still im Bild stehenbleibt und wartet.

Elfriede Jelinek

tops

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Einführung: Mag. Barbara Steffen
Head of Collection Development and Curator, Albertina

Ausstellung vom 19. September bis 13. Oktobris 2007

- stillnach wie vor scheint es zu fließen, sich zu verändernnur scheinbar also still zu stehen, gerade lange genug um den Blick eintauchen zu lassen in sanfte komplex modulierte Flächen oder aber er wird hineingezogen in Farben und Strukturen, endlos generiert, sich niemals wiederholend bis auf den Moment des Auslösens.
Es sind Momente, konzentrierte Ausschnitte aus der unentwegten Bewegung herausgegriffen, photografiert zu dreidimensionalen Flächen voll subtiler DichteWasser.

In den großformatigen Photografien läßt sich eine Weiterführung der mit malerischen Mitteln begonnenen Arbeit de Barys erkennen. Nach einem Design- und Malerei- Studium in Mailand und New York galt de Barys Interesse der Farbe; abstrakt in verschiedenen Schichtungen, mit unterschiedlichen Oberflächen, teilweise Mischtechniken aufgetragen, somit Tiefe und Struktur erzeugend. Parallel zur Malerei begann de Bary zu fotografieren und verfeinerte Ihre Studien mit dem neuen Medium.

Nicht mehr das Pigment sondern das Licht selbst, im Zusammenspiel mit der farblosen, durchsichtigen Substanz, wird zur Farbeimmateriell leuchtend, intensiv, in feinster spektraler Abstufung. Die kontinuierliche Bewegung der Flüssigkeit übernimmt die Bewegung (den Prozess) des Auftragens, die Führung des PinselsLicht und Bewegung, Modulation und Variation, die stete Veränderung des Zustandes generieren eine Tiefe, Struktur und Dichte von außerordentlicher Qualität.

Es ist de Barys besonderer Blick, Ihre sinnliche Begabung, die Beschaffenheit der verschiedenen Oberflächen, ihre Überlagerungen und vor allem den richtigen Augenblick beinahe zu erahnen, die diese Aufnahmen entstehen ließen. Diese in Bilder gegossenen Momente also, das der Natur überlassene dem Künstler innewohnende Momentum sind für Augenblicke zur Ruhe gekommen, um den Formen und Farben nachzusinnnen, dem Licht und der Tiefe, deren Komplexität durch die Reduktion auf die Fläche noch gesteigert wird.

Webtipp:
www.raum-mit-licht.at

Gelesen: 11040 · heute: 17 · zuletzt: 10. Septembris 2010

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