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Woran liegt es, dass Wasser uns so gut tut? Dass wir im Urlaub zum Meer fahren oder nach einem langen Arbeitstag Entspannung in einem warmen Bad oder beim Schwimmen suchen? Warum fasziniert uns die Weite des Meeres und beruhigt unsere angespannten Nerven? Charakter des WassersWir und unser Körper kommunizieren mit dem Wasser auf verschiedenen Ebenen. Auf der physikalischen Ebene, wenn wir einen Fluss, ein Meer oder einen Teich betrachten oder wenn wir trinken oder uns waschen. Und wir kommunizieren auf einer tieferen, unbewussten Ebene. Jeder Mensch fühlt sich zum Wasser hingezogen. Das Wasser spielt seit jeher in allen Kulturen in Mythologie und Astrophysik eine bedeutende Rolle. Auf den Spuren dieses Wissens erlebt das Wasser derzeit ein großes Interesse in Forschung und mit neuen Buchveröffentlichungen. Insbesondere der Frage nach dem Informationsgehalt von Wasser sind Forscher und Autoren auf der Spur. Sie suchen nach einem Gedächtnis des Wassers, das sich „merkt“, was mit ihm passiert ist oder woher es kommt. Frisches Quellwasser hat nicht nur eine andere Herkunft als Leitungswasser, es schmeckt auch anders. Und es sieht unter dem Mikroskop als Tropfen betrachtet auch anders aus. Lebendige, sprudelnde Wasser scheinen einen anderen Informationsgehalt zu haben als stehende, stille Seen. Der sicherlich populärste Versuch, der auch gedanklich einfach nachzuvollziehen ist, ist der mit dem fröhlichen Namen „Salat hört Handy“. Forschung kann also auch Spaß machen, auch wenn es Ernst wird. Ein Kopfsalat (der beinahe nur aus Wasser und ein bisschen Chlorophyll besteht) wird zwei Minuten lang einer Handystrahlung ausgesetzt und danach in Wasser gelegt. Von diesem Wasser nimmt man eine Probe und schaut sie unter dem Dunkelfeldmikroskop an. Es zeigt deutlich andere Strukturen im Tropfeninneren als ein Wasser, in dem zuvor der gleiche Salat vor seiner Handybestrahlung gelegen hat. Das heißt: Das Wasser erkennt, dass der Salat Handy „gehört“ hat und spiegelt diese gewonnene Information in einem veränderten Tropfenbild wider. Hat Wasser also ein Gedächtnis? Merkt es sich, was mit ihm geschieht? „In gewisser Weise schon“, meint Kröplin. „Wenn ich Gedächtnis laut altem Brockhaus definiere als eine Fähigkeit Informationen aufzunehmen, über einen längeren Zeitraum zu speichern und dann wiederzugeben, dann könnte man von einem Gedächtnis des Wassers sprechen.“ Interessant ist, dass sich auch im Trocknungsbild von menschlichem Speichel nach einem Handytelefonat deutlich andere Strukturen zeigen als vor einem Handytelefonat. Die Einwirkungen des Mobiltelefons hinterlassen Spuren im Wasser. Hat es ein Gedächtnis?Diese Ausstellung „Welt im Tropfen“ war es, die die Ärztin Inge Just-Nastansky im Jahr 2001 in Stuttgart gesehen hatte und die sie derart inspirierte, dass sie sich selbst auf den Weg nach den Informationen im Wasser machte. „Als ich die Ausstellung sah, da wusste ich, das ist etwas ganz Bedeutendes.“ Als Homöopathin sucht sie nach den Spuren der Pflanzen, die sie im Wasser hinterlassen. Bucheckern-Samen, Sternmoossamen, Berberitze-Frucht und Lavendel zeigen ein ganz bestimmtes Bild im Wassertropfen: Wunderschöne Verästelungen, kleine Ärmchen, Sternstrukturen oder sanft angeordnete kaum sichtbare Farben. Dass auch jedes Wort zählt, das wir aussprechen oder denken, das konnte der Japaner Aussagefähige BilderRuth Kübler, Künstlerin und Wasserfotografin aus Leidenschaft, beschäftigt sich seit 1988 ausschließlich mit einer Auftropfmethode, in denen wasserhaltige Flüssigkeiten nach dem Auftropfen aussagefähige Bilder ergeben. Sie schaut sich Wässer aus aller Welt unter dem Mikroskop an: Rotes Meer, Wasser aus einem Nebenfluss des Grand Canyons, Antarktis-Wasser oder Meerwasser von Hawaii (Insel Maui) wurden ihr von Globetrottern aus aller Welt mitgebracht. Sie findet darin ganz eigene, künstlerisch-phantasievolle Erklärungen über das Leben wie das Abbild eines Urzeitvogels im getrockneten Safttropfen eines uralten Redwood-Baums. Sehr eindrucksvoll sind ihre Beobachtungen von Bodenseewasser, das sie zu unterschiedlichen Tageszeiten aufgetropft und unter dem Mikroskop beobachtet hat. Zur Morgenstunde, am Tageshöhepunkt, am späten Nachmittag und nahe Mitternacht ergeben sich verschiedene Muster, Farben und Lichtfunken in den Tropfen. Es ist, anthroposophisch betrachtet, als ob sich die unterschiedlichen Lichtqualitäten der Tageszeiten in den Tropfen widerspiegeln. Ihre faszinierenden Wasserbilder, die unter anderem auch Wasserfotos von so genannten Kraftorten, Hagel, Schnee und Regen, Lichtwässer und Tropfenfotos von strahlenbelastetem Wasser, enthalten, hat sie in ihrem neu erschienenen Buch „Der Kosmos im Wassertropfen“ zusammengefasst. Die kleinen DingeEine Anthologie, die ebenfalls in diesem Jahr erschienen ist und die Ansichten von Wasserforschern unter anderem aus Deutschland, Österreich, Italien und den USA im Überblick vorstellt, ist die Anthologie „Vom Wesen des Wassers“. Neben dem Blick in die Welt der Tropfen mit unter anderen Inge Just-Nastansky und Alexander Lauterwasser kommen auch die Arbeiten von Johann Grander, Wolfram Schwenk und Thomas Steinmann zur Sprache. Wirbel, Wellen, der Natur nachgeahmte Bewegungsabläufe sowie Apparaturen sind im Einsatz zur Verbesserung der Wasserqualitäten in stehenden Flüssen oder von Trinkwasser. Wobei keine Wertungen für das eine und gegen das andere abgegeben werden. Wasseraufbereitung kann zu einer eigenen Philosophie werden. Ein schöner Bildband mit künstlerischen Wasserfotos von Jörg Amsel, die die Kapitel inhaltlich voneinander trennen, getreu dem Leitsatz von Johann Grander: „Es sind die kleinen Dinge im Leben, auf die man achten sollte.“ Und das gilt sicherlich nicht nur für den Blick durchs Mikroskop. HinweisDie Ausstellung „Welt im Tropfen“ mit Vorträgen sowie Podiumsdiskussion ist vom 16. Oktober 2006 bis 10. November 2006 in der Urania Berlin zu sehen. www.weltimtropfen.de LiteraturKröplin, B.: Welt im Tropfen. Emoto, M.; Fliege, J.: Die Heilkraft des Wassers. Koha Verlag (2004) Kübler, R.: Der Kosmos im Wassertropfen. Geheimnisvolle Tropfenphänomene. AT Verlag (2006) Biegert, C.; Gaupp-Berghausen, G.: Vom Wesen des Wassers. HintergrundBedeutung des Wassers weltweitDer 22. März ist der „Tag des Wassers“ oder auch „Weltwassertag“. Dies wurde 1992 in einer Resolution von den Vereinten Nationen erklärt. Das Motto lautete in diesem Jahr „Wasser und Kultur“ - letztes Jahr „Wasser für das Leben“. Die Vereinten Nationen rufen damit alle Menschen dieser Erde dazu auf, das Mögliche zu tun, damit allen Menschen sauberes Wasser zur Verfügung steht. Die Vereinten Nationen hatten das Jahr 2003 zum Internationalen Jahr des Wassers erklärt. In den vergangenen hundert Jahren hat sich die Weltbevölkerung verdreifacht, während der weltweite Wasserbedarf um das Siebenfache angestiegen ist. Es gibt erste Anzeichen für eine heraufziehende Wasserkrise. Da Wasser einen grundlegenden Aspekt des Lebens darstellt, berührt diese Krise Alles: Gesundheit, Menschenrechte, Umwelt, Ökonomie, Wohlstand, Politik und Kultur. „Wasser sollte als soziales und kulturelles Gut behandelt werden und nicht in erster Linie als ökonomisches Verbrauchsgut“, verkündete das Komitee. Es stellte sich damit auf die Seite derjenigen, die sich der Privatisierung von Wasservorräten widersetzen. Autorin: Andere haben diese Seite gefunden durch: Wasserbelebung, gesundes Wasser, belebtes Wasser, Wassertechnologie, Wasserforschung, Schweiz, Deutschland, Österreich, Europa, Welt im Tropfen, Wasser als Gedächtnis, empirische Nachweise der Energieübertragung durch Wasser, Tropfenbilder, Tropfbildversuche, Tropfen trocknen, Kristallbilder von Tropfen, der Kosmos im Wassertropfen,
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