Wasser ist Leben – Teil 2 – Was wir so trinken…

Wasser ist Leben - Teil 1 - Was wir so trinken…Wasser ist Leben Teil 2 – Was wollen wir trinken…?

Ohne Wasser überlebt der Organismus nur wenige Tage. Wasser ist also unser Lebensmittel Nummer 1. Wasser wird als Lösungsmittel vom Körper für alle Stoffwechselvorgänge dringend benötigt. Wer zu wenig trinkt bekommt schnell unangenehme Symptome. Deshalb ist die Faustregel 30 ml Wasser pro Kilogramm Körpergewicht täglich zu trinken. Damit ist der Organismus auf der sicheren Seite. Natürlich kommt es auch auf die Außentemperatur und die körperliche Belastung an. Wenn viel Schweiß fließt, ist der Bedarf natürlich noch höher.

Wasser ist Leben - Teil 2 - Was wir so trinken…Kaffee und alkoholische Getränke zählen hier nicht mit, weil sie dem Körper noch zusätzlich Wasser entziehen. Ja , und da alle wissen, dass wir Wasser trinken müssen hat sich in diesem Bereich eine Industrie angesiedelt. Wir können unter mehr als 400 verschiedenen Wässern wählen.

Hätte jeder Mensch den Zugang zu einer artesischen Quelle, gäbe es keine Probleme. Das Wasser, welches hier freiwillig an die Erdoberfläche dringt, ist nahezu keimfrei und sehr weich. Es hat verschwindend geringe Minerealienbestandteile. Da hat sich die Natur auch was bei gedacht.

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Da Wasser im Organismus als Lösungsmittel dienen soll, darf es kaum eigene Bestandteile haben, um selbst möglichst viel körpereigene Stoffe transportieren zu können.

Beispiel: Nehmen sie schmutziges Putzwasser, werden auf dem Boden die Schmutzpartikel eher gut verteilt, als dass ein Reinigungseffekt erzielt werden kann.

Deshalb wäre ein leichtes Wasser, also eines mit sehr wenigen Mineralien wertvoll. Uns wurde zwar weisgemacht, dass ein Mineralwasser besonders gesund ist, wenn es möglichst viele Mineralstoffe enthält, das ist aber nur die halbe Wahrheit. Unser Körper ist nicht in der Lage, die Mineralien aus den Mineralwässern aufzunehmen, weil sie zu grobstofflich sind.

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Den Verbrauchen stehen vier verschiedenen Wässer zur Kauf bereit: Tafelwasser, Quellwasser, Mineralwasser und Heilwasser. Heilwässer unterliegen nicht der Lebensmittelverordnung, sondern dem Arzneimittelgesetz. Bei diesem Wässern muss eine therapeutische Wirkung nachgewiesen sein. Deshalb sollte man auch nicht ständig ein Heilwasser trinken, sondern nur in Ausnahmefällen, wenn eine bestimmte Wirkung erwünscht ist.

Tafelwasser hat an sich nichts auf unseren Speiseplänen verloren, dennoch gibt es sie. Zum Beispiel Aquavitalis oder Bonaqua, um nur zwei zu nennen. Es hört sich edel an, ist aber leider nichts anderes als Leitungswasser, mit Kohlensäure versetzt.

Diese Tafelwässer dürfen auch niemals Namen haben, die sie mit einer Quelle oder Brunnen verwechseln lassen. Deshalb auch diese phantasiereichen Namen. Alle anderen Wässer müssen einen natürlichen Ursprung haben. Weil aber nicht alle Quellen, aus denen Mineralwasser abgefüllt wird, artesisch (also natürlich an die Erdoberfläche kommen) sind, werden Brunnen gebohrt und Wasser zur Abfüllung gepumpt. Dieses Wasser ist allerdings noch „unreif“. Viele Schadstoffe sind noch nicht durch Mutter Erde ausgefiltert worden, auch Bakterien tummeln sich im kühlen Nass.

Der Gesetzgeber hat in seiner Tafel- und Mineralwasser Verordnung natürlich genaue Definitionen und Grenzwerte festgelegt. Daran muss sich ein Vertreiber halten. Um das Mineralwasser verkehrsfähig zu machen, muss es noch gereinigt werden. Das Abtöten von Keimen geschieht einmal durch den Zusatz von Kohlensäure. Sie ist an sich nicht dazu da, uns das Prickeln zu bescheren, was uns im wahren Leben fehlt. Auch trägt die Kohlensäure zu einem saueren Milieu in unserem Körper bei. Das ist weniger erstrebenswert.

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Stille Wässer werden immer mehr propagiert. Sie sind Hipp. Hier bedient man sich häufig der Keimtötung durch Ozon. Ozon ist ja ein giftiges Gas. Es wird ins Wasser gepumpt und tötet sicher alles ab. Das gesamte Wasser ist danach tot. Auch nicht so erstrebenswert.

Am besten greift man auf ein schadstofffreies unverändertes, mineralarmes Quellwasser zurück, um den Organismus gesund zu erhalten, oder wieder gesund zu werden. Die neuerdings praktizierte Abfüllung verschiedenster Getränke in Plastikflaschen ist zwar bequemer (Gewicht), doch das gute Wasser nimmt die negativen Schwingungsmuster des Plastiks auf.

Glasflaschen erhalten und schützen die guten Eigenschaften des Wassers.

Es gäbe noch viel zu erzählen, doch wer noch tiefer in die Materie Wasser einsteigen will, der findet weitere Infos beim Förderverein Wasser und Salz:
www.wasser-und-salz.org

So und ich gehe jetzt mal was trinken.

Autorin: Petra Groß

Weitere Informationen:
Wasser ist Leben Teil 1

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