Wasser ist Leben – Teil 1 – Was wir so trinken…

Wasser ist Leben - Teil 1 - Was wir so trinken…Wasser ist Leben – Teil 1 – Was wir so trinken…

Wenn ich über Trinkwasser referiere, dies tue ich des Öfteren, wird aus der Zuhörerschaft mit einem Satz versucht mein Gesagtes in Frage zu stellen. „Wasser ist das best kontrollierte Lebensmittel in unserem Staat“. Recht haben sie, die Kritiker. Erstens ist Wasser das Lebensmittel Nummer 1 – es unterscheidet sich hier von den Nahrungsmitteln. Ohne Wasser kein Leben.

Wasser ist Leben - Teil 1 - Was wir so trinken…Was die Kritiker allerdings nicht mit in ihren Slogan einbeziehen, möchte ich kurz aufführen. Unsere Erde hat einen eigenen Wasserkreislauf. Was auf die Erde fällt, wird aufgenommen und durch die verschiedenen Erdschichten geleitet. Diese Erdschichten dienen als Filtersystem. Das geschieht so lange, bis unser Wasser im wahrsten Sinne des Wortes wieder an die Erdoberfläche will. Als artesische Quelle. Es will also geboren werden, ganz freiwillig sucht sich das flüssige Gold einen Weg an Licht.

Dieses Wasser ist von besonderer Qualität. Es ist keimfrei und wer schon einmal an einer Quelle im Gebirge trinken durfte weiß, es schmeckt auch besonders gut. Es hat kaum feste Bestandteile (Mineralien) ist weich und für unseren Organismus sehr wertvoll. Natürlich haben nicht alle Menschen das Glück, eine artesische Quelle in der Nähe zu haben, deshalb wird durch ein Rohrleitungssystem Wasser in die Haushalte gebracht.

Aber nun schauen wir uns das best kontrollierte Lebensmittel Nr. 1 mal etwas genauer an.

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Jeder Bürger hat die Möglichkeit, die Qualität seines Leitungswassers beim zuständigen Wasserwerk einzusehen. Da stehen auch einige Werte und Grenzwerte auf der Liste. Wichtig für die meisten Menschen ist, ob das Wasser weich oder hart ist, also wenig oder viel Mineralstoffe enthält. Das sehen sie an ihrem Wasserkocher, wenn er einige Tage im Gebrauch war.

Dann haben wir noch Nitrat/Nitrit im Leitungswasser, Magnesium, Calcium, Natrium usw. . Das sieht gut aus, hört sich gut an und wir glauben an das Märchen der best kontrollierten Lebensmittel Wasser.

Allein in Deutschland werden im landwirtschaftlichen Bereich jährlich 30.000 Tonnen Pestizide und Fungizide auf die Äcker gebracht. Mehr als 280 von diesen eingesetzten Substanzen wirken nachweislich krebserregend. In unserem Leitungswasser können zeitweise bis zu 300 Pestizide und Fungizide nachgewiesen werden. Von vielen dieser Stoffe kennt der Gesetzgeber die Grenzwerte, daher wurden bis 1992 rund 63 Substanzen genauer kontrolliert und untersucht. Als sicher war, dass die Grenzwerte trotz Reinigung in den Wasserwerken nicht mehr zu halten sind, wurden der Einfachheit halber die Grenzen nach oben verschoben. So geschieht es ja auch in der Medizin, bei unseren Blutwertanalysen.

Wenn ein ganzes Volk krank ist, werden die Grenzwerte heraufgesetzt und man ist faktisch schon wieder im guten Mittelwert, zwar sehr belastet, aber auf dem Papier gesund. Meines Wissens werden heute noch 18 der 300 Pestizide und Fungizide im Trinkwasser analysiert. Der Rest wird nicht in Augenschein genommen, also ist er auch nicht vorhanden. Basta!

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Darüber hinaus wird dem Leitungswasser, damit es entkeimt wird das Giftgas Chlor zugeführt. Hinzu kommen in vielen Gebieten auch das Fluor, es ist umstritten, aber schließlich gut für die Zähne. Doch die Aufbereitung unseres Trinkwassers mit Chlor und Fluor birgt ganz eigene Gefahren.

Der Wissenschaft ist bereits seit mehr als 70 Jahren bekannt, dass z.B. Natriumfluorid bestimmte Bereiche unseres Gehirns beeinflusst. Nämlich die Bereiche, die für den individuellen Behauptungswillen zuständig sind. Dieser werden durch ständigen Einfluss von Fluor und Salzen zum Erliegen gebracht. Man bedenke, dass man Wasser nicht nur mal ausnahmsweise trinkt, sondern es über Jahrzehnte täglich konsumiert. Chlor dagegen soll die materielle Denkstruktur in unserem Gehirn beeinflussen. So wundert es nicht, dass in unserer Gesellschaft die willenlosen Materialisten immer häufiger anzutreffen sind.

Darüber hinaus werden noch tonnenweise Medikamente ins Abwassersystem eingebracht. Denken sie nur an die vielen Frauen, welche Hormonpräparate einnehmen, Menschen die Cortison konsumieren, Antibiotika, Schilddrüsenhormone usw. . Alles über die Nieren ausgeschiedene Stoffe, die sich in Spuren in unserem Trinkwasser befinden. Aber gerade bei Hormonen weiß man ja, dass nur geringste Mengen eine große Wirkung haben können.

Und wenn mir jetzt noch jemand sagt, dass Trinkwasser ist das best kontrollierte Lebensmittel in unserem Land, dann glaube ich es einfach nicht. Es mutet bei mir so an, wie bei kleinen Kindern, die ja auch noch glauben, wenn sie die Augen zu machen, wären sie gleich mit unsichtbar.

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Mit der Qualität unseres Trinkwassers beschäftige ich mich nicht aus Langeweile. Die statistisch nachgewiesene hohe Brustkrebsrate, gerade in ländlichen Gebieten brachte mich auf die Nitratbelastung des Wassers in diesen Bereichen. Auch in unserem Einzugsgebiet sind gerade die Nitratwerte besonders hoch. Grenzwertig, wie man so schön sagt. Mittlerweile wird Wasser aus anderen Regionen zugemischt, damit man es noch verkaufen kann. Ich benutze seit mehreren Jahren kein Leitungswasser mehr für die Zubereitung von Suppen und Getränken. Seither habe ich keine Migräne mehr, aber das nur am Rande.

Ich koche mit gekauftem Quellwasser. Da ist auch nicht einfach durchzublicken, weil die deutsche Mineral- und Tafelwasserverordnung so einige Tücken bereithält, die den Konsumenten verwirren.

Das aber im Teil 2 meines Beitrags über Wasser.

Autorin: Petra Groß

Weitere Informationen:
Wasser ist Leben Teil 2

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