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Viktor Schauberger – Das Wesen des Wassers – Originaltexte, herausgegeben und kommentiert von Jörg Schauberger

Viktor Schauberger - Das Wesen des Wassers - Originaltexte, herausgegeben und kommentiert von Jörg SchaubergerViktor Schauberger – Das Wesen des Wassers

Die Originaltexte von Viktor Schauberger, dem Pionier der Wasserforschung

Kaum ein Buch zum Thema Wasser, in dem der legendenum­wobene Wasserforscher Viktor Schauberger (1885-1958) nicht zitiert wird. Seine eigenen Schriften jedoch sind bis heute nur bruchstückhaft verfügbar. Das vorliegende Buch schließt diese Lücke.

Aus der Vielzahl an Aufsätzen, Artikeln und Briefen Viktor Schau­bergers wurden die wichtigsten Texte zum Thema Wasser aus­gewählt; sie werden originalgetreu und begleitet von kommentie­renden Texten wiedergegeben.

Thematisch geordnet erschließen sich so die Erlebnisse und Er­kenntnisse des visionären Viktor Schauberger - Das Wesen des Wassers - Originaltexte, herausgegeben und kommentiert von Jörg SchaubergerNaturbeobachters. Wortgewaltig ent­wickelt er in seinen Schriften ein völlig neues Bild des Urstoffes Wasser und legt damit den Grundstein für die moderne Wasser­forschung – nicht zuletzt auch durch seine wegweisenden Un­tersuchungen zu ganz praktischen Aspekten wie Bodenbeschaf­fenheit und Wasserqualität, Einfluss der Temperatur auf das Fließverhalten von Wasser, Geräten zur Wasserbelebung und zur Umwandlung von Meer- in Süßwasser.

Letztlich geht es aber darum, das Wasser wieder als das wahr­zunehmen, was es für uns Menschen, die Natur und den gesam­ten Planeten Erde ist: der Ursprung allen Lebens und die Grund­lage unseres Seins.

Autor: Jörg Schauberbger

Viktor Schauberger
Das Wesen des Wassers

Erschienen im AT Verlag, 2006
374 Seiten
23,2 x 16,2 x 3 cm, Kartoniert
ISBN-10: 3038002720
ISBN-13: 978-3038002727

Bezugsmöglichkeiten für:
Viktor Schauberger
Das Wesen des Wassers – Originaltexte, herausgegeben und kommentiert von Jörg Schauberger

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Inhalt

Vorwort des Herausgebers
Ehrfurcht vor dem Wasser
Wasser – Kult – Kultur
Der Wald, die Wiege des Wassers
Naturgemässe Wasserführung
Wassertemperatur und Wasserbewegung
UrgewaltWasser und der Versuch seiner
Zähmung
Die Energie des Wassers – Energie aus
Wasser
Trinkwasser, physikalische Aspekte
Trinkwasser – Gesundheitliche Aspekte
Einige Patente und deren Erläuterung

Leseprobe: Viktor Schauberger – Das Wesen des Wassers – Originaltexte, herausgegeben und kommentiert von Jörg Schauberger

Exclusiv bei UrQuellWasser:
Viktor Schauberger – Das Wesen des Wassers – Originaltexte, herausgegeben und kommentiert von Jörg Schauberger

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Kapitel: Grundsätzliches zur Wasserbewegung

Die in den letzten Jahren immer häufiger auftretenden katastrophalen Hochwässer einerseits, sowie die in manchen Gegenden stets mehr zutage tretende Wasserarmut anderseits, legen den Gedanken nahe, ob nicht zum Teil die bisher gehandhabte Art der Wasserwirtschaft, wie auch andere, von Menschenhand getroffene Maßnahmen, mit an diesen Übeln schuldtragend sind.

Viktor Schauberger, aus: »Temperatur- und VJlasserbewegung«, 1930

Wasserlaufregulierung nach neuen Grundsätzen

-Es ist möglich, die Verhältnisse in Gerinnen so zu beeinflussen, dass die bisher sich selbst überlassenen Wasserbewegungen diszipliniert werden können.
– Ich behaupte, dass durch willkürliche Ordnung verschieden temperierter Wasserschwaden in künstlichen und offenen Gerinnen (Rohren, Industrie­kanälen etc.) die Durchgangsgeschwindigkeit des Wassers bedeutend erhöht werden kann.

Der Text über die » Wasserlaufregulierung nach neuen Grundsätzen« stellt ein für die Schauberger- Forschung interessantes Dokument dar. Er wurde nämlich im Juni 1928 ge­schrieben und ist damit eines der ältesten erhaltenen Grundsatzpapiere Viktor Schauber­gers. Bereits eindeutig erkennbar sind die Ansätze zu seiner Theorie der von der Tempera­tur abhängigen Wasserbewegung, die wenige Jahre später auch in Wissenschaftskreisen heftig diskutiert wurde.

Noch ist der Förster aber mit der Konstruktion von Holzschwemmanlagen beschäftigt und hat erste Patente angemeldet, in denen es unter anderem um innovative Konstruk­tionen beim Bau von Staumauern und Schwemmkanälen geht. Dabei beobachtet er Was­serbewegungen, die »kosmisch- hervorgerufen werden, etwa durch starke Sonneneinstrah­lung.

Es ist bekannt, dass sich schon im stehenden Wasser durch kosmische Einflüsse Ei­genbewegungen bilden, deren Verlauf mit dem Wechsel der Temperatur im Zusam­menhange steht. Die dabei auftretenden Wirkungen sind unter Umständen ganz enorme; es wird darauf verwiesen, dass im stehenden Wasser je nach dem Sonnenstande und ohne Windeinwirkung Tausende Festmeter Holz über die ganze Stau­seebreite wie getrieben hin und her ziehen.

Diese Wirkung verschieden schwerer, weil verschieden temperierter Schwaden bleibt auch in bewegten Medien erhalten, wie Temperaturmessungen beweisen, und vermag sich auf große Strecken auszuwirken (siehe die großen Meeresströ­mungen [sowie] das Bestehen scharf abgegrenzter Luftschichten, durch das Flug­wesen und die Geschoßbahn der Fernfeuergeschütze erwiesen).

Das Ausmaß des gegenseitigen Aufeinanderwirkens der Wasserbewegungen kosmischen Ursprungs einerseits und dynamischen Ursprungs andererseits scheint von dem Unterschiede der Temperatur des Wassers gegen seine Umgebung abhän­gig.

Die Angleichung der Außentemperatur an die Wassertemperatur vermindert die bremsende Wirkung der kosmischen Querströmung, erhöht daher die Auswir­kung der rein dynamischen Wasserbewegung und umgekehrt; es wird auf die be­kannte Erscheinung hingewiesen, dass Hochwasser bei gleichzeitigem Temperatur­sturz, also bei Annäherung der Außen- an die Wassertemperatur, ungleich gefährlicher wird als bei hoher Lufttemperatur. Es ist ferners bekannt, dass bei Trift­klausen mit großen Schlagtoren Folgendes sich zeigt:

Beim Schlagen der Grundtore, besonders bei warmem Wetter, wird also ein kal­ter Grundwasserkern ins Gerinne entlassen; wenn nach längerer Strecke die dyna­mische Wirkung abebbt, machen sich die kosmischen Querströmungen umso mehr geltend und werfen Geschiebe und Holz mit Gewalt seitwärts aus, wie man es unterhalb aller Triftklausen beobachten kann.

Daraus erklärt sich die bekannte Tatsache, dass jedes Wildwasser am gefährlich­sten wird, wenn sich zufällig die Wasser- und Außentemperatur bei zirka 4 Grad Celsius treffen; dann fallen die kosmischen Unterströmungen fast weg, das Wasser hat durchgehend seine größte Dichte ohne Einschluss leichterer Schwaden und die Eigenbewegung im Gefälle wirkt sich ungehemmt aus.

Diese Tatsachen wurden bis jetzt nur wenig gewürdigt und mangels ungenü­gender Beobachtungsgrundlagen ungenügend ausgenützt.

Es ist möglich, diese Strömungen zu erfassen, zu ordnen und mit der charakte­ristischen Eigenbewegung des Wassers so zu kombinieren, dass:
die Verbesserung der Wasserverhältnisse in künstlichen Gerinnen durch Aus­schaltung oder Erzeugung der bremsenden Nebenbewegungen;
die Vermeidung uferzerstörender Wirkungen und direkte Herbeiführung von uferbildenden Vorgängen erreicht werden kann.

Es ist sogar möglich, die Verhältnisse in Gerinnen so zu beeinflussen, dass die bisher sich selbst überlassenen Wasserbewegungen, seien sie nun kosmischen oder dynamischen Ursprunges, diszipliniert und die bremsenden Innenströmungen um ein praktisch wirksames Maß herabgesetzt beziehungsweise erhöht werden kön­nen.

Es ist weiter möglich, von einem Punkte aus den Wasserlauf so zu dirigieren, dass ausgeworfenes Geschiebe und Holz abgezogen wird und der Wasserlauf an Verwerfungsstellen muldenförrmig sich ausbaggert, Anrisse anlandet [und] Aufwer­fungen einebnet.

Ich behaupte, dass durch willkürliche Unter- und Überordnung verschieden temperierter Wasserschwaden in künstlichen und offenen Gerinnen (Rohren, In­dustriekanälen usw.) die Durchgangsgeschwindigkeit des Wassers bedeutend er­höht werden kann und dass die verbesserten Wasserverhältnisse in Wildwassern im Interesse der Wildbachverbauung, des Holzschwemmens und des Ufer- und Hochwasserschutzes ausgiebiger und beliebiger bewirkt werden kann, als dies mit den bisherigen Methoden möglich ist.

Kapitel: Über die Gesetzmäßigkeit der Wasserbewegung

  • Langjährige Beobachtungen, praktische Versuche und richtig durchgeführte Messungen brachten Beweise, dass die Berücksichtigung der inneren Temperaturdifferenzen des Wassers nicht allein maßgebend, sondern eine geradezu zwingende Notwendigkeit ist.
  • Die Erkenntnis der Wichtigkeit der Wirkung dieser Temperaturunterschiede innerhalb des Wassers zwingt allein schon zur Umstellung der Grundlagen der derzeit geltenden Regeln des gesamten Wasserbaues.
  • Auch in scheinbar stehendem Wasser gehen ganz bedeutende Bewegungen vor sich.

Mit dem Aktenvermerk »No. 46/1930« bestätigte am 24.Januar 1930 die Österrei­chische Akademie der Wissenschaften die Entgegennahme eines versiegeltes Kuverts mit der Aufschrift »Turbulenz« (siehe Abbildung Seite 124). Gerichtet ist die Bestätigung, dass der Briif entgegengenommen wurde, an Herrn Viktor Schauberger. Purkersdoif bei Wien, Kaiser-josif-Straße 35.

Wie auf Seite 95 bereits erwähnt, hatte der damalige Präsident der Akademie, Professor Wilhelm Exner, Viktor Schauberger zur Abgabe des Dokuments aufgefordert. Der Forst­mann und Nichtakademiker sollte seine Erkenntnisse über die von ihm herausgefundenen Gesetzmäßigkeiten der Wasserbewegung schriftlich zusammenfassen und hinterlegen. Die Akademie der Wissenschaften erkannte damit an, dass die Zeit noch nicht reif war für die Aussagen des weit vorausschauenden, einfachen Försters. Sie wollte damit auch klarstellen, dass die Urheberschaft der (möglicherweise revolutionären) Theorie über den Zusammen­hang von Temperatur und Wasserbewegung von höchster wissenschaftlicher Stelle bestätigt werde.

Der Einfluss der Temperatur des Wassers wurde für die Gerinnebehandlung, also Hochwasser-Uferschutz, für das Schwemm- und Triftwesen, für den Wasserleitungs-, Tal­sperrenbau und Wasserbau überhaupt, ebenso auch in der gesamten Wasserkrafttech­nik als zu unbedeutend ausgeschaltet.

Die gefundenen Differenzen ergeben rechnerisch zu geringe Werte, als sich daraus nennenswerte Einflüsse auf das Resultat ableiten ließen. Es sei vor allem konstatiert, dass die Temperaturunterschiede innerhalb des Wassers eine Folgeerschei­nung der Temperaturunterschiede zwischen dem Wasser und dem dasselbe umge­benden Medium sind…

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