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Möchten Sie Ihr Wasser vitalisieren ? Trinkwasser aktivieren, energetisieren, beleben

Wasser vitalisieren - Trinkwasser aktivieren, energetisieren, beleben - IntegralWasser vitalisieren

Trinkwasser aktivieren, energetisieren, beleben

Ein verlässliches Standardwerk über die modernsten alternativen Methoden der feinstofflichen Energiearbeit mit Wasser.

Ein ausgewiesener Experte zeigt, wie blockierte Energie im Trinkwasser aufgespürt und ausgeleitet werden kann. Die Möglichkeiten der physikalisch-energetischen Wasserbelebung mit Formenergien, spezifischen Wellenlängen und Frequenzbereichen sowie verschiedenen Materialverdichtungen sind erstaunlich vielseitig!

Wasser vitalisieren - Trinkwasser aktivieren, energetisieren, beleben - Integral Dem Lebendigen auf der Spur: Was Pioniere wie Wilhelm Reich, Viktor Schauberger und Masaru Emoto herausgefunden haben · Der aktuelle Stand in Forschung und Technik: Welche Möglichkeiten es heute gibt, um die Wasserqualität spürbar zu verbessern · Vitalisiertes Wasser und die Wunder, die es vollbringen kann · Mittel und Möglichkeiten im eigenen Haushalt: Praktische Tipps, um einfach und wirksam Trink- und Brauchwasser energetisch aufzuwerten

Über den Autor

Eckhard Weber war viele Jahre bei einem Energieversorgungsunternehmen tätig. Seit 1982 befasst er sich mit Forschungen zur Geomantie, Radioästhesie, Orgonenergie, zu alternativen Heilweisen und Grenzwissenschaften. 1994 gründete er sein eigenes Unternehmen, in dem er diese Forschungsarbeit fortführt und die Ergebnisse in alltagstauglicher Weise umsetzt. Er entwickelt und produziert u. a. Geräte zur Harmonisierung von Störfeldern und zur energetischen und physikalischen Wasserveredelung. Eckhard Weber lebt heute mit seiner Familie in der Nähe von Kassel.

Autor: Eckhard Weber

Wasser vitalisieren

Trinkwasser aktivieren, energetisieren, beleben

Erschienen im Integral-Verlag, 2006

176 Seiten

ISBN: 3778791680

Leseprobe: Wasser vitalisieren

Exclusiv bei UrQuellWasser:

Wasser vitalisieren

Trinkwasser aktivieren, energetisieren, beleben

zum reinlesen und informieren.

Mit freundlicher Genehmigung des Verlages.

Beachten Sie bitte das © Copyright

Vorwort

»Der Träger des Kreislaufes, der das gesamte Leben erhält, ist das Wasser. In jedem Wassertropfen wohnt eine Gottheit, der wir doch alle dienen, wohnt das Leben, die Seele der ersten Substanz – Wasser.« Das sagt der begnadete Naturforscher Viktor Schauberger, dem Sie in diesem Buch noch oft begegnen werden. Und er sagt auch: »In jedem Tropfen guten Quellwassers sind mehr Kräfte vorhanden, als ein mittleres Kraftwerk der Gegenwart zu erzeugen vermag. Diese Energien sind mühe- und nahezu kostenlos zu gewinnen, wenn wir die Wege gehen, die die Natur uns ständig weist, und die Irrwege verlassen, die unsere heutige Technik verfolgt. Glück und Gesundheit stehen uns ebenso wie unbegrenzte Energiemengen nahezu kostenlos zur Verfügung, wenn wir einmal erkennen, dass im Wasser, im Blut der Erde, der Wille und sein Widerstand, das Leben wohnt, um das wir heute so schwer kämpfen, weil wir diesem Träger alles Lebens ständig durch unsere Handlungen das Edelste nehmen: seine Seele.«

Viktor Schauberger, Wien 1933

Wasser als Träger des Lebens. Dieser Gedanke kommt uns nicht unbedingt, wenn wir an unsere denaturierten, regulierten Flüsse denken oder an das Brauchwasser, das aus unseren Wasserhähnen kommt – chemisch hygienisiert, unter hohem Druck durch die üblichen, schnurgeraden Wasserleitungen »gepresst«, schal und ohne jede Lebenskraft.

Wasser speichert die Informationen sämtlicher Stoffe, mit denen es jemals in Berührung gekommen ist, auch die von Medikamentenrückständen und vielen anderen Stoffen, die in der Trinkwasserverordnung überhaupt nicht erwähnt werden. Es kommt also gar nicht so sehr darauf an, dass unser Trinkwasser chemisch rein ist, sondern vielmehr darauf, dass es lebensfördernde Informationen enthält, also wieder im wahrsten Sinne des Wortes zum Träger des Lebens wird.

Die Natur reinigt informationsbelastetes Wasser, indem sie es durch die Kurven und Windungen der Bach- und Flussläufe führt und über und an Hindernissen verwirbelt. Es gibt Messungen, die belegen, dass Schadstoffinformationen durch Verwirbelungsprozesse gelöscht werden können. In weiteren Versuchen konnte nachgewiesen werden, dass nicht nur negative Informationen gelöscht, sondern auch positive Frequenzen induziert werden können. Biologisch hochwertiges Wasser besitzt ein hohes Maß an Wechselwirkungsquanten. Das heißt, es unterliegt einem ständigen Austauschprozess, in dem es Biophotonen absorbiert und wieder abgibt.

So lässt sich auch erklären, warum beispielsweise der Ganges, der heilige Strom der Inder, eine derart lebensfördernde Wirkung hat, obwohl er zu den schmutzigsten Flüssen dieser Erde gehört: Kühe baden in seinem Wasser, Wäsche wird an seinen Ufern gewaschen, die Überreste manchmal nur unvollständig verbrannter Leichen werden ihm übergeben und sämtliche Abwässer werden ungeklärt in ihn eingeleitet. Und doch finden sich regelmäßig zigtausend Menschen aus aller Welt zum rituellen Bad im Ganges ein und werden nicht krank. Ein Wunder?

Heute gilt es, die Grenzen der herkömmlichen Wissenschaft zu erkennen, die immer noch bestreitet, dass es feinstoffliche Energien und deren Schwingungsfelder überhaupt gibt. Es geht darum, eine Wissenschaft zu überwinden, die schon lange kein Wissen mehr schafft, sondern krampfhaft an ihren Glaubenssätzen festhält. Für mich bedeutet dies, eine einseitige Weltanschauung zu ergänzen und sie durch die Einbringung von Herzensqualität in Kombination mit neuen, unkonventionellen Technologien zu vervollkommnen.

Ich war fünfundzwanzig Jahre lang als Vermessungstechniker bei einem Energieversorgungsunternehmen tätig. Dort beschäftigte ich mich mit wissenschaftlich anerkannten Energien und dem Vermessen der Landschaft. Auch das radiästhetische Auffinden von Wasser- und Stromleitungen gehörte zu meinem Alltag.

In dieser Zeit kämpfte mein Sohn mit einer lebensbedrohlichen Krankheit und wurde trotz intensiver schulmedizinischer Behandlung immer wieder rückfällig. Als die schulmedizinischen Methoden keinen Erfolg mehr zeigten, begann ich mich mit alternativen Heilweisen, gesunder Lebensweise sowie mit Grenzwissenschaften wie Geomantie und Radiästhesie zu beschäftigen. Außerdem experimentierte ich mit Orgontherapie, wandte sie bei meinem Sohn an und machte positive Erfahrungen. Auch als es meinem Sohn wieder besser ging, setzte ich diese Arbeit fort, denn das Thema ließ mich einfach nicht mehr los. Ich studierte die Hintergründe, forschte weiter und dachte über die Entwicklung eigener Geräte nach.

Eines Tages fiel mir ein so genanntes Isis-Pendel in die Hände. Das ist ein Pendel mit einer ganz speziellen Form, wie sie von französischen Archäologen in den Dreißigerjahren des vorigen Jahrhunderts bei Ausgrabungen in Ägypten entdeckt wurde: die dreidimensionale Version eines Ankh-Kreuzes auf einem Djed-Pfeiler. Weil mich diese Form faszinierte, kaufte ich so ein Pendel und steckte es in meine Hemdtasche. Kurz darauf wurde mir warm, und mein Kreislauf kam in Wallung. Da es keinen erkennbaren Grund für diese körperliche Reaktion gab, vermutete ich einen Zusammenhang mit dem Pendel. Und wirklich ließen die Wallungen nach, sobald ich das Pendel aus der Tasche nahm. Ich bin von Natur aus Skeptiker. Also machte ich unzählige Versuche, bis ich zu akzeptieren bereit war, dass dieses kleine Pendel meinen Kreislauf derart anregen und auch bei anderen Personen ähnliche Reaktionen hervorrufen konnte. Mein Interesse an Formstrahlung und heiliger Geometrie war geweckt, und ich erweiterte mein Forschungsgebiet. 1998 lernte ich Drunvalo Melchizedek kennen. Sein fundiertes Wissen um die Blume des Lebens und die Schöpfungsgesetzmäßigkeiten als Sprache des Lichts beeindruckte mich tief. Also ließ ich auch seine Erkenntnisse in meine Arbeit einfließen.

Schon Anfang des vorigen Jahrhunderts haben namhafte Wissenschaftler (man kann sie auch als Genies bezeichnen) wie Wilhelm Reich, Viktor Schauberger, Nikola Tesla und George Lahovsky der Menschheit ein Wissen zur Verfügung gestellt, von dem sie enorm hätte profitieren können, wenn es denn angenommen und umgesetzt worden wäre, statt bekämpft und vernichtet zu werden. Ich habe versucht, mit diesem Wissen und meinen eigenen Erkenntnissen eine Technologie zu entwickeln, die da anfängt, wo andere aufhören. Möglicherweise ist es mir sogar gelungen, mit meinen Geräten eine neue Dimension der Bio-Energetik zu erschließen.

So hat sich aus einem anfänglichen Hobby innerhalb weniger Jahre ein erfolgreiches Unternehmen entwickelt, das mit Menschen auf der ganzen Welt zusammenarbeitet. Heute entwickeln und produzieren wir Geräte zur Harmonisierung von Störfeldern jeglicher Art (Extra-Low-Frequences, geopathische Belastungen und elektromagnetische Felder), zur Sanierung von mit Umweltgiften belasteten Häusern und Erdböden sowie zur energetischen Wasserbelebung.

Seit mehr als zwölf Jahren beschäftige ich mich intensiv mit Wasser als Lebenselixier sowie mit der Beobachtung von Wasserbewegungen in der Natur, und immer wieder bin ich beeindruckt von der Schönheit und der Vielfalt dieses Elements. Es würde mich freuen, wenn ich Ihnen, meinen Lesern, etwas von dieser Faszination vermitteln könnte. Vielleicht kann ich Sie sogar dazu anregen, eigene Erfahrungen mit diesem kostbaren Nass zu machen und sich eigenverantwortlich um Ihre Gesundheit und eine verbesserte Lebensqualität zum Wohle des Ganzen zu bemühen.

Eckhard Weber

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Leben braucht Wasser, Wasser braucht Leben

Wir wissen, dass ohne Wasser kein Leben möglich ist,

aber es ist ebenso wahr,

dass es ohne Leben kein Wasser gäbe.

James Lovelock

Wasser ist Leben

Das Leben auf unserer Erde hat sich im Wasser entwickelt. Vor etwa 350 Millionen Jahren sind unsere Vorfahren dem Wasser entstiegen und leben seitdem an Land, aber irgendwie sind wir dennoch Wasserwesen geblieben. Menschen bestehen zu durchschnittlich 60 bis 70 Prozent aus Wasser. Sie können nicht länger als drei Tage ohne Wasser auskommen, sonst sterben sie. Und würden die Tiere und Pflanzen, die sich die Erde mit dem Menschen teilen und ihm nicht zuletzt auch als Nahrung dienen, kein Wasser bekommen, gäbe es überhaupt keine lebenden Organismen auf diesem blauen Planeten, der selbst zum größten Teil aus Wasser besteht.

Wasser bedeutet Leben. Es hilft uns Menschen aber nicht nur zu überleben, sondern hat uns auch Reichtum, Wohlstand und kulturelle Größe beschert. Die ersten Hochkulturen der Menschheit entstanden um 3500 vor Christus entlang der Flüsse Nil in Ägypten, Euphrat und Tigris in Mesopotamien, Indus in Indien sowie Huang-he (Gelber Fluss) und Jangtsekiang in China. Die Menschen dieser frühen und noch vieler nachfolgender Kulturen waren sich sehr wohl darüber bewusst, dass nicht nur ihr Leben, sondern auch ihr Wohlstand von der Existenz des Wassers abhängig war. Für sie war das Wasser ein Leben spendendes und daher göttliches Wesen, heilig, heilkräftig und mit vielen magischen Kräften begabt, und entsprechend respektvoll behandelten sie es. Im alten Ägypten gab es eine Hymne an den Nil, die all das sehr gut zum Ausdruck bringt: »Preis dir, o Nil, der du herauskommst aus der Erde, um Ägypten Nahrung zu spenden. Der die Fluren bewässert und geschaffen ist, um alles Vieh zu ernähren. Der die Wüste tränkt, die fern von Wasser ist. Der Gerste macht und Weizen schafft. Der die Speicher füllt und die Scheunen weit macht, der den Armen etwas gibt. Für dich spielen wir auf der Harfe, und für dich singen wir.« (Gombrich: 31)

»Die Mutter, die Wohlstand verleiht und die Erlösung sichert« heißt der Fluss Ganges, der nach indischer Vorstellung eine Göttin ist. Diese Göttin, Ganga, schenkt Freude in diesem und Hoffnung für das nächste Leben und ist »göttliche Gnade, die in fassbarer Form unmittelbar an die Türen der Menschen fließt. Die Göttin schüttet Fruchtbarkeit über die Reisfelder und gießt Reinheit in die Herzen der Menschen, die in ihrem segensreichen Strom baden.« (Zimmer: 124)

Auch in unseren modernen, industrialisierten Gesellschaften ist sehr viel von dem, was wir mit Zivilisation in Verbindung bringen, vom Wasser abhängig: häusliche Annehmlichkeiten wie Baden, Duschen, Körperpflege, Toilettenspülung, die Reinigung der Wäsche, des Geschirrs, der Wohnung, des Autos und die Bewässerung des Gartens; Freizeitvergnügungen wie das Schwimmen im eigenen Pool oder in Badeanstalten und das Eislaufen auf eigens dafür angelegten Eisflächen, um nur einige zu nennen. Auch einen großen Teil der elektrischen Energie, die wir täglich verbrauchen, verdanken wir der Kraft des Wassers, und zwar nicht nur seiner direkten Antriebskraft, sondern auch seiner kühlenden Kraft, denn ein großer Teil des so genannten Wasserdargebots (das ist die Menge an Süßwasser, die für eine bestimmte Zeit in einem bestimmten Gebiet zur Verfügung steht) wird als Kühlwasser in Wärmekraftwerken verbraucht. Die moderne Landwirtschaft käme noch nicht einmal in unseren Breiten ohne künstliche Bewässerung aus, geschweige denn in anderen Ländern der Erde, wo deutlich weniger Niederschlag fällt. Und dann ist da noch die reinigende Kraft des Wassers, die darauf beruht, dass Wasser ein universales Lösungsmittel ist. Diese Eigenschaft wurde natürlich auch industriell nutzbar gemacht.

Das Wasser hat uns die Zivilisation ermöglicht und damit ein zunehmend angenehmes Leben. Doch welches Leben hat die Zivilisation dem Wasser ermöglicht?

Schlangen und Netze

Wasser ist in sehr eindrucksvoller Weise fähig, sich selbst zu reinigen und beispielsweise organische Abfallstoffe zu neutralisieren, weshalb es schon seit Urzeiten als das Reinigungsmittel schlechthin gilt. Als so stark empfand man seine reinigende und lösende Kraft, dass man ihm sogar zutraute, die Seelen der Menschen von allen Sünden zu reinigen. Daher wird in vielen Religionen mit Wasser getauft und gesegnet. Deswegen werden rituelle Waschungen vollzogen, bevor man beispielsweise eine Moschee betritt. Und vom Wasser der göttlichen Ganga glaubt man sogar, dass es das Karma der Verstorbenen auflösen kann, wenn diese schon längst zu Asche verbrannt sind. Nur um diesen Zweck zu erfüllen, soll Ganga überhaupt auf die Erde gekommen sein.

Ursprünglich floss sie nämlich als eine Art Milchstraße im All, bis Bhagiratha, ein königlicher Asket, sie praktisch auf die Erde zwang, wo sie die Asche seiner Vorfahren wegschwemmen und ihnen so eine Wiedergeburt ermöglichen sollte. Die himmlischen Mächte waren von Bhagirathas Gebeten und von der Macht seiner Askese so beeindruckt, dass sie ihm zusicherten, die erhabene Ganga vom Himmel auf die Erde zu schicken. Doch weil klar war, dass der mächtige Himmelsfluss mit seinem Wassergewicht alles zerschmettern und überfluten würde, wurde der Gott Shiva gebeten, den Vermittler zu spielen. Shiva, der göttliche Asket, saß auf einem einsamen Gipfel im Himalaja, »ganz in die kristallene Leere seines eigenen Wesens eingegangen«, und als er gebeten wurde, Ganga aufzufangen, willigte er ein. Ganga stürzte also auf Shivas Kopf – genauer gesagt in seine hoch aufgetürmte Lockenfrisur – und musste sich zunächst »im mäanderhaften Lauf« einen Weg durch das Haarlabyrinth bahnen. Erst dann flossen ihre Wasser »sanft zum Himalaja hinab, um schließlich majestätisch in die indische Ebene zu strömen …« (Vgl. Zimmer, Seite 128 ff.)

Diesem Mythos können wir viel über die Natur des Wassers entnehmen. Hier lernt ein Fluss, sich in Mäandern zu bewegen – also wie eine sich windende Schlange oder entlang der Locken in der göttlichen Frisur -, damit er auf Erden »allen Geschöpfen seinen Leben spendenden Segen schenken« kann. Und genau das ist das Charakteristische an Flüssen und Bächen: Sie bewegen sich wie Schlangen, also in Mäandern, und bilden ein weites Netz aus Nebenarmen, ähnlich den Wurzeln eines Baumes – wenn man sie nicht daran hindert. »In der Natur sucht sich das Wasser seinen eigenen Weg …

Durch Schleifen und Windungen erschließt es sich seine Energiequellen.« (Gehringer: 143)

In frühen, naturnahen Kulturen wurde Wasser immer als Schlange dargestellt oder zumindest in sehr engen Zusammenhang mit Schlangen gebracht. In Indien glaubt man zum Beispiel auch, dass Schlangengötter und -göttinnen die Lebensenergie hüten, die in den von ihnen personifizierten Quellen, Teichen und Brunnen gespeichert ist.

Das passt zu der indischen Vorstellung von der Kundalini, jener Energie, über die Helena Blavatsky sagt: »Kundalini Shakti – die Macht oder Kraft, welche sich in einem schlangenförmigen oder gebogenen Pfade bewegt. Sie ist das universelle Lebensprinzip, welches sich überall in der Natur offenbart.« (Zitiert nach Coats: 89)

Die Schlange steht also für die Lebenskraft des Wassers, und in Zusammenhang mit den Forschungen Viktor Schaubergers (Seite 67 ff.) werden wir noch erfahren, wie wichtig die schlängelnde Bewegung für die Qualität des Wassers ist. Schauberger war übrigens ebenfalls mit der Auffassung vertraut, dass die Seelen der Verstorbenen das Wasser brauchen, um Erlösung zu finden. Als Kind hatte man ihm immer erzählt, sie zögen in der Achse des ziehenden oder tragenden Wassers himmelwärts, und wer dem fließenden Wasser zu nahe komme, laufe Gefahr, von ihnen mitgezogen zu werden. Später, als Schauberger nach Möglichkeiten suchte, die tragenden Kräfte des Wassers für den Transport schwerer Holzstämme zu nutzen, erinnerte er sich auch an diese Warnung aus seiner Kindheit.

Und noch etwas ist bemerkenswert am Mythos von der Herabkunft der Ganga: Sie kommt nicht etwa aus einer Monsunregenwolke, was für einen indischen Fluss naheliegend wäre, sondern geradewegs aus dem All. Sie war »eine Art Milchstraße«, bevor sie auf die Erde fiel, und es bestand die Gefahr, dass sie alles »zerschmetterte«.

Wasser aus dem All

In manchen Regionen der Galaxis entstehen »molekulare Wolken« aus Staub und Gas, die man von der Erde aus sehen kann. Schon 1969 entdeckte der Astronom und Nobelpreisträger Charles Townes, dass in diesen »Wolken« sehr viel Wasser enthalten ist. Es gibt also Wasser im Weltraum. Nicht nur das Wasser, das in Form von Eis viele Planeten unseres Sonnensystems bedeckt, sondern auch Wasser, das »eine Art Milchstraße« bildet. Es ist erstaunlich genug, dass dies den Schöpfern des Mythos offenbar irgendwie zur Kenntnis gelangt war.

Doch wie soll dieses Wasser aus dem Weltraum auf die Erde gekommen sein? In Meteoriten, vermuten die Wissenschaftler, oder in noch größerer Menge in Kometen. Kometen bestehen weitgehend aus Staub und Eis. »Ein typischer Komet … enthält etwa eintausend Billionen Kilogramm Wasser.« (Ball: 34) Dass ein Komet auf die Erde prallt, kommt allerdings höchst selten vor. »Der letzte größere Einschlag dürfte vor etwa 65 Millionen Jahren stattgefunden haben und hat möglicherweise das Ende der Dinosaurier beschleunigt.« (Ball: 34)

Die meisten Wissenschaftler glauben, dass die Erde heute nur noch »zu vernachlässigende Mengen Wasser aus dem Weltraum empfängt« (Ball: 455, Anmerkung 7). Einer allerdings ist in diesem Punkt anderer Meinung: Der Physiker Louis A. Frank von der Universität Iowa behauptet in seinem 1990 veröffentlichten Buch The Big Splash, es regne ständig winzige Kometen auf die Erde, lockere Schneebälle, die beim Eintritt in die Atmosphäre verdampfen, also sozusagen wieder zur Wolke werden. »Wenn Frank Recht hat, könnte die Erde jeden Tag eine Million Tonnen Wasser aus diesem Eisregen beziehen.« (Ball: 456, Anmerkung 7)

Ohne Leben kein Wasser

Auf dem Mars hat es Wasser gegeben. Das wissen wir seit 1972 ganz genau, denn die Raumsonde Mariner 9 hat Bilder von der Marsoberfläche gemacht, auf denen ausgetrocknete Flusstäler zu sehen waren, »gewunden und verzweigt wie auf der Erde«. Wo Wasser ist oder war, muss es auch Leben geben, das zumindest in Form von Mikroben überlebt hat, dachten die Wissenschaftler, denn so ist es auf der Erde. Die Viking-Mission war darauf angelegt, nach solchen Mikroben zu suchen. Doch leider fand sie keinen Hinweis darauf, dass es jemals Leben auf dem Mars gegeben hat. Im Gegenteil: Der Mars ist ein extrem lebensfeindlicher Planet, denn die ultraviolette Strahlung der Sonne wird hier nicht von einer schützenden Ozonschicht aufgefangen, für deren Erzeugung die Photosynthese der Pflanzen verantwortlich ist. Es hat also zwar Wasser auf dem Mars gegeben, aber es gab keine Überlebensmöglichkeit für dieses Wasser. Also ist es wieder verschwunden oder zu Eis erstarrt.

Wasser braucht Leben, damit es Leben spenden kann. Doch bevor wir uns mit den Geheimnissen des lebendigen Wassers beschäftigen, sollten wir uns klar machen, dass Wasser auch Krankheiten und sogar den Tod bringen kann. In ihrem Report »Wasser für das Leben« vom Juni 2005 weisen die UNICEF und die WHO darauf hin, dass schätzungsweise eine Milliarde Menschen auf der Welt mit Krankheitserregern verunreinigtes Wasser trinken. In den ärmsten Ländern der Erde sterben täglich rund fünftausend Kinder, weil sie keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser haben. Dieses Problem steht in direktem Zusammenhang mit schlechten hygienischen Verhältnissen und einer unzureichenden Abwasserentsorgung und war vor gar nicht so langer Zeit auch bei uns bekannt. Von Louis Pasteur (1822-1895) stammt der Satz: »Die meisten Krankheiten kommen durch das Wasser.«

Die Selbstreinigungskraft des natürlichen Wassers ist zwar eindrucksvoll, aber begrenzt. Hinzu kommt, dass das Grundwasser sehr viel empfindlicher gegenüber einer Verseuchung mit organischen Abfällen ist, als es Flüsse und Seen sind. Das unterirdische Wasser enthält weniger Sauerstoff. Deswegen werden Verschmutzungen meist durch anaerobe Mikroorganismen abgebaut, und die brauchen sehr viel länger für ihre Arbeit.

Das wissen Sie vielleicht, aber können Sie sich auch vorstellen, was es bedeutet, keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser zu haben? Bei uns kommt das Wasser aus der Leitung und ist meist sauberer als gesetzlich vorgeschrieben (siehe auch Kapitel 3). Also gehen wir verschwenderisch damit um. Es ist ja genug davon da. Doch stimmt das wirklich?

Schon 1935 prophezeite Viktor Schauberger, dem wir in diesem Buch noch öfter begegnen werden, dass »ein Liter Wasser gegen Ende des Jahrtausends mehr kosten wird als ein Liter Wein«. Und es gibt Stimmen, die sagen, wenn wir einen Preis für unser Trinkwasser zahlen müssten, der die Kosten für seine Bereitstellung auch nur annähernd deckt, hätte er schon jetzt Recht behalten. Experten sind sich darüber einig, dass die Versorgung der Weltbevölkerung mit hygienisch und toxikologisch unbedenklichem Wasser in den nächsten Jahrzehnten eine der größten Herausforderungen der Menschheit darstellt. Und die UNESCO sagt für das Jahr 2020 sogar eine ernste weltweite Wasserverknappung voraus.

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